9. Europäisches Filmfestival der Generationen

18. Oktober bis 03. November 2018

(zg) Die Resonanz für die diesjährige Teilnahme am Europäischen Filmfestival der Generationen war überaus groß. Insgesamt nehmen fast 100 Städte und Kommunen in Deutschland teil, wobei über die Hälfte der Veranstalter aus der Region Rhein-Neckar kommen. Insgesamt werden 200 Filmveranstaltungen ab dem 18. Oktober stattfinden.

Zentraler Bestandteil des Festivalkonzepts sind die Publikumsgespräche im Anschluss an die Filmvorführungen. Hierzu wurden verschiedene Diskutanten eingeladen. So wird das Filmthema vertieft, das Bewusstsein über die Notwendigkeit gelungener Integrationsarbeit bzw. den demografischen Wandel gefördert.

In Meckesheim werden 2 Filme gezeigt – Eintritt frei:

Film:      Neuland (Dokumentation, Schweiz 2013 – 93 Minuten)

Wann:  Mittwoch, 24.10.2018 um 19 Uhr

Wo:      VIP-Raum der Auwiesenhalle

Wie eine erfolgreiche Integrationsarbeit aussehen kann, zeigt diese außergewöhnliche und mehrfach prämierte Dokumentation aus der Schweiz. Im Mittelpunkt steht der Lehrer Christian Zingg, Jahrgang 1955, der seit über 25 Jahren an der Integrations- und Berufsauswahlklasse in Basel tätig ist. Der Film begleitet über zwei Jahre wie er jugendliche Migranten auf das Berufsleben vorbereitet. Der Weg dahin ist nicht einfach, denn die Jugendlichen bringen nicht nur unterschiedliche Kultur- und Bildungshintergründe mit, manch einer birgt auch psychosoziale Probleme. Aber allesamt betreten sie „Neuland“. Sie müssen eine neue Sprache erlernen und sich in einer neuen Umgebung mit den sozialen und kulturellen Gegebenheiten und Widerständen zurechtfinden.

Film:      Honig im Kopf (Deutschland 2014 – 139 Minuten)

Wann:  Samstag, 27.10.2018 um 19 Uhr

Wo:      VIP-Raum der Auwiesenhalle

Die elfjährige Tilda liebt ihren Großvater Amandus über alles. Der ist jedoch an Alzheimer erkrankt, wodurch er zunehmend vergesslicher wird und sich allein zu Hause nicht mehr zurechtfindet. Tildas Eltern halten es für das Beste, Opa in ein Pflegeheim zu geben. Doch Tilda akzeptiert diese Entscheidung keineswegs. Kurzerhand entführt sie Opa, der so gerne noch einmal Venedig sehen würde… Trotz Überlänge und ernstem Thema hat Til Schweiger mit dieser sehr unterhaltsamen Tragikomödie einen der erfolgreichsten deutschen Filme in der deutschen Kinogeschichte produziert. Großen Anteil an diesem Erfolg haben Dieter Hallervorden und Emma Schweiger, die in dem Opa-Enkel-Roadmovie brillieren.

Quelle: Frank Geißler

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Veröffentlicht am 13. Oktober 2018, 07:05
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