Kampagne für sauberen Biomüll gewinnt den VKU-Innovationspreis

AVR Unternehmen sind Teilnehmer der Kampagne #wirfuerbio

(zg) Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat den VKU-Innovationspreis verliehen. Aus über 50 Bewerbungen wurden fünf VKU-Mitgliedsunternehmen für ihre herausragenden und zukunftsweisenden Projekte ausgezeichnet. Der Preisträger in der Kategorie Kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung ist dabei GAB Umwelt Service für das Projekt „#wirfuerbio – Biomüll kann mehr“, an dem auch AVR Unternehmen teilnehmen.

Der VKU-Innovationspreis wird alle zwei Jahre im Rahmen der VKU-Verbandstagung verliehen. Die Preisträger repräsentieren die Spannbreite und Vielfalt kommunalwirtschaftlichen Engagements großer, mittlerer und kleiner kommunaler Unternehmen. Genau genommen ist die GAB aber nicht der einzige Gewinner, denn an der #wirfuerbio-Kampagne beteiligen sich mittlerweile 40 Abfallwirtschaftsbetriebe aus ganz Deutschland – unter anderem die AVR Kommunal GmbH und die AVR UmweltService GmbH. Denn seitdem die Kampagne am 20. April 2018 mit 23 Betrieben aus dem norddeutschen Raum gestartet ist, wächst das Interesse stetig. Die AVR Unternehmen sind seit Ende 2018 Teil der Kampagne.

„Durch die Teilnahme an der Kampagne #wirfuerbio haben wir die Möglichkeit, unsere Bürger für das Thema Verunreinigungen und insbesondere Plastik im Bioabfall zu sensibilisieren. Dabei solidarisieren wir uns mit anderen Abfall-wirtschaftsbetriebe aus ganz Deutschland und erreichen so deutlich mehr “, so Katja Deschner, Geschäftführerin der AVR Kommunal GmbH und Peter Mülbaier, Geschäftsführer der AVR UmweltService GmbH.

#wirfuerbio ist etwas besonderes, denn erstmalig realisieren Abfallwirtschaftsbetriebe aus ganz Deutschland gemeinsam eine große Informations- und Aufklärungskampagne, um die Plastiktüte und die „kompostierbare Plastiktüte“ aus den Biotonnen zu verbannen.

Das Problem von Störstoffen im Bioabfall ist ein gemeinsames Problem und stellt alle Abfallwirtschaftsbetriebe gleichermaßen vor große Heraus-forderungen. In den automatisierten und manuellen Sortierprozessen können nicht alle Störstoffe aus dem Bioabfall restlos entfernt werden. Deshalb landen auch immer wieder Plastiktüten in dem Material, aus dem Energie und Qualitätskompost hergestellt werden. In der Vorab-Sortierung sind die „kompostierbaren Plastiktüten“ zudem nicht von konventionellen Plastiktüten zu unterscheiden. Wertvolles organisches Material geht dann verloren, wenn Bioabfall in zugeknoteten Plastiktüten komplett aussortiert werden muss und direkt im Restmüll landet.

Weitere Informationen zur Kampagne gibt es unter www.avr-wirfuerbio.de.

Informationen über den Biomüll gibt es unter www.avr-kommunal.de.

Quelle: Jasmin Mendel

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Veröffentlicht am 10. April 2019, 11:18
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