Land unterstützt Kommunen bei Integrationsleistungen

Landtagsabgeordneter Dr. Albrecht Schütte (CDU): „Wir lassen die Städte und Gemeinden nicht im Stich“

(zg) Bei der Bewältigung der großen Herausforderungen, die sich bei der Anschlussunterbringung der Flüchtlinge ergeben, lässt das Land die Kommunen nicht im Stich. Zum einen erhalten die Städte und Gemeinden je Flüchtling in der Anschlussunterbringung 2017 und 2018 jeweils eine Pauschale, in der Summe 90 Mio. Euro. Zusätzlich finanziert das Land Integrationsmanager. Hier haben Städte und Gemeinden, die Integrationsmanager für die Sozialberatung von Geflüchteten einstellen möchten, nun Planungssicherheit: Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg hat sich gemeinsam mit den Kommunalen Landesverbänden auf eine Verteilung der insgesamt 116 Millionen Euro verständigt. Davon profitieren auch die Städte und Gemeinden im Wahlkreis Sinsheim, die jetzt Mittel abrufen beziehungsweise beantragen können.

Um einen Integrationsmanager einstellen zu können, müssen die Kommunen laut Planungsrahmen Mittel in Höhe von mindestens 51.000 Euro in Anspruch nehmen können. Kommunen, die unter dieser Summe liegen, müssen sich mit anderen Gemeinden zusammenschließen.

Die Stadt Sinsheim erhält mit 150.000 Euro den größten Einzelbetrag. Für Eberbach stehen knapp 90.000 Euro zur Verfügung, gefolgt von Neckargemünd mit 65.279 Euro, Waibstadt mit 49.357 Euro, Angelbachtal mit 42.192 Euro sowie Bammental mit 41.396 Euro. Meckesheim erhält 39.000 Euro, Mauer 26.271 Euro, gefolgt von Wiesenbach mit 24.678 Euro. Der Stadt Neckarbischofsheim sowie der Gemeinde Helmstadt-Bargen stehen jeweils 17.514 Euro zur Verfügung. Die Gemeinden Epfenbach, Eschelbronn, Gaiberg, Heiligkreuzsteinach, Lobbach, Neidenstein, Reichartshausen, Schönau und Schönbrunn sowie Spechbach, Wilhelmsfeld und Zuzenhausen können sich über insgesamt mehr als 80.000 Euro an Mitteln für Integrationsmanager freuen.

Der Landtagsabgeordnete Dr. Albrecht Schütte (CDU) freute sich, dass die Kommunen bei der Integration von Geflüchteten unterstützt werden. „Integration findet vor Ort in den Städten und Gemeinden statt“, so der Abgeordnete. „Daher ist es umso wichtiger, dass das Land die Kommunen bei dieser Aufgabe unterstützt.“ Zentrale Aufgabe von Integrationsmanagern ist es, mit Hilfe einer individuellen Sozialberatung die Geflüchteten mit Bleibeperspektive zu unterstützen.

Quelle: Christine Nahrgang

Anzeige Swopper

Veröffentlicht am 12. Januar 2018, 13:28
Kurz-URL: http://www.sinsheim-lokal.de/?p=134915 

Das könnte Sie auch Interessieren...

Sinsheim-Lokal.de Sinsheim-Lokal.de | Lokale Internetzeitung für Sinsheim

Kommentare sind geschlossen

Werbung / Anzeigen

Archiv

Anzeigen

Fotogalerie

Anmelden | Entworfen von Gabfire themes

Cookie-Präferenz

Bitte treffen Sie eine Auswahl. Mehr Informationen zu den Folgen Ihrer Auswahl finden Sie unter: Hilfe.

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Einstellung wurde gesichert.

Hilfe

Hilfe

Um fortzufahren, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Im Folgenden finden Sie eine Erklärung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies akzeptieren und alle externen Inhalte freigeben:
    Alle Cookies wie z.B. Tracking- und Analyse-Cookies werden auf Ihrem Computer gespeichert.
    Alle Inhalte von Drittanbietern werden ohne erneute Zustimmung angezeigt. Dabei wird Ihre IP-Adresse an externe Server (Facebook, Google, Twitter, etc.) übertragen. In den Datenschutzerklärungen dieser Anbieter können Sie sich jeweils auf deren Seiten informieren.
  • Nur notwendige Cookies akzeptieren:
    Nur Cookies von dieser Webseite
  • Keine Cookies akzeptieren:
    Es werden keine Cookies gesetzt, außer die aus technischen Gründen notwendigen Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutzerklärung. Impressum

Zurück

4.9.7