Mit der ganzen Familie in den Sommerurlaub: 10 Tipps

Mit Kind und Kegel zu verreisen ist wunderschön, birgt aber auch einige Hürden – besonders für die Eltern. Schließlich sind sie dafür zuständig, für alle die Koffer zu packen, die nötigen Unterlagen parat zu haben und sich um die medizinische Versorgung zu kümmern. Vor diesen Schritten steht natürlich auch die Wahl des richtigen Reisestils und Urlaubsziels an, was stark vom Alter der Kinder abhängig ist.

1. Die richtige Urlaubsart finden

Möglichkeiten Urlaub zu machen gibt es viele:

  • Ein Roadtrip mit dem Mietwagen.
  • Mit dem Wohnmobil.
  • Im Club-Hotel.
  • In einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus.
  • In einem kleinen Gästehaus oder in einer Pension.
  • Camping mit dem Zelt.

Die Anzahl der Kinder und ihr Alter trägt entscheidend dazu bei, welcher Reisestil für Familien gut geeignet ist. Während ein Roadtrip mit dem Mietwagen mit älteren Kindern viel Spaß machen kann, wird dies mit Kleinkindern schnell zum Albtraum. Sie quengeln schnell auf langen Fahrten und können der schönen Landschaft vor dem Fenster noch nicht so viel abgewinnen. Auch müssen sich Eltern überlegen, ob sie mit ihren Kindern einen Städteurlaub machen möchten oder mehr Zeit am Strand oder in der Natur verbringen wollen. Städtetrips können mit Kindern schnell anstrengend werden – Natur und Strand sind meist besser geeignet.

2. Günstige Familienangebote finden

Als Familie Urlaub zu machen ist oft teuer. Für alle die Hotelzimmer zu bezahlen und die komplette Verpflegung dazu zu buchen, kostet meist viel Geld. Seine Zeit in einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus zu verbringen ist häufig günstiger als im Hotel, da dort auch selber gekocht werden kann. In vielen beliebten Ferienregionen gibt es in Hotels besonders außerhalb der Hauptsaison gute Angebote: Eltern mit noch nicht schulpflichtigen Kindern sollten die Augen danach offen halten und können sich im Reisebüro konkret zu Familienurlauben beraten lassen.

3. Auf nicht kindgerechte Aktivitäten verzichten

Nicht kindgerechte Aktivitäten sollten von Anfang an ausgeschlossen werden. Dazu zählen:

  • Lange Wandertouren: Für kleine Kinder noch zu anstrengend, für große Kinder oft zu langweilig.
  • Das ausgiebige Erkunden des örtlichen Nachtlebens inklusive Disco-Besuchen, Casino-Besuchen und Alkohol-Exzessen: Die Aufsichtspflicht nicht vernachlässigen!
  • Reiner Entspannungsurlaub mit Lesen, Schlafen oder dem ausgiebigen Spielen auf dem Handy, zum Beispiel im Online Casino, auf Social Media Plattformen oder dem Lieblingsnachrichtenportal: Kinder wollen Abwechslung und langweilen sich bei zu viel Ruhe schnell. Ein Pool oder ein Spielplatz sollten auf jeden Fall in der Nähe sein, ansonsten müssen Eltern viele Spielsachen mitnehmen. 

4. Impfungen berücksichtigen

Bei Reisen in Regionen außerhalb Europas werden bestimmte Impfungen benötigt. Eltern sollten dafür mit ihren Kindern zu einem Tropenmediziner gehen und sich beraten lassen. Auch das Thema Malariaprophylaxe ist je nach Region wichtig. Für Reisen innerhalb Europas sollten ebenfalls gewisse Standardimpfungen vorliegen. Hier empfiehlt sich die Beratung durch einen Hausarzt.

5. Alle Unterlagen vorbereiten

Mit der ganzen Familie in den Urlaub zu fahren benötigt einiges an Vorbereitung. Für einen reibungslosen Reiseablauf benötigen Familien unter anderem diese Dokumente:

  • Personalausweise oder Pässe für alle Familienmitglieder
  • Impfausweise
  • Führerscheine der Eltern – gegebenenfalls auch als internationaler Führerschein für Länder außerhalb Europas
  • Kreditkarten
  • Visum (wenn nötig)
  • Krankenversichertenkarten aller Familienmitglieder
  • Unterlagen für die Reise: Mietwagenbestätigung, Hotel-Voucher, Flugtickets etc.

6. Auslandskrankenversicherung für die ganze Familie abschließen

Um als Familie im Ausland gut geschützt zu sein, empfiehlt sich der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung. Es gibt spezielle Familientarife, die günstiger sind, als wenn jedes Familienmitglied eine eigene Versicherung abschließt. Für Reisen innerhalb Europas gibt es zwar die europäische Krankenversicherung, die jeder Deutsche automatisch über seine deutsche Krankenversicherungskarte hat. In dieser ist aber zum Beispiel kein Krankenrücktransport inkludiert, sodass sich der Abschluss einer zusätzlichen Versicherung empfiehlt.

7. Kindertransport regeln

Für kleinere Kinder können sich Eltern auf Flugreisen eine bestimmte Sitzreihe reservieren lassen und dort ein Baby-Reisebett installieren. Auch die Themen

  • Autositz
  • Buggy oder Kinderwagen
  • Babytrage

sollten Eltern im Zuge der Reisevorbereitung bedenken und entsprechend vorsorgen.

8. An Reiseproviant denken

Für Autofahrten, Zugreisen oder Flüge sollten Eltern an ausreichend Proviant für ihre Kinder denken. Auch gibt es am Zielort möglicherweise nicht immer den Brei, den das Baby gerade gewöhnt ist. Eltern können sich daher überlegen, ob sie sich bei einer Autoreise den Kofferraum vollpacken und die Babynahrung selber mitnehmen.

9. Koffer packen

Für alle die Koffer zu packen ist wahrscheinlich die Aufgabe im Zuge der Reisevorbereitung, vor der es den meisten Eltern graut. Am besten setzen sie sich in einer ruhigen Minute hin und schreiben sich alles, an das sie denken wollen, auf eine Checkliste. Es empfiehlt sich damit rechtzeitig anzufangen, um am Tag des Abflugs nicht in Stress zu geraten. Schließlich muss für mehrere Menschen mitgedacht und einige Eventualitäten berücksichtigt werden. Neben der Kleidung dürfen unter anderem diese wichtigen Utensilien im Gepäck nicht fehlen:

  • Reiseapotheke
  • Sonnencreme
  • Bücher
  • Spielsachen
  • Kosmetikartikel

10. Pünktlich abreisen

Um am Abreisetag nicht in Stress zu verfallen und in letzter Sekunde zum Flughafen oder Bahnhof zu hetzen, sollten Eltern genügend Pufferzeit einplanen. Eventualitäten wie Staus oder ausfallende Züge sollten für die Anreise zum Flughafen bedacht werden. Es empfiehlt sich mindestens zwei Stunden vor der Abreise am Flughafen zu sein – je nach Destination und Gepäck sogar eher drei Stunden. Wenn es vom Angebot her passt, kann zum Beispiel ein Flug zu einer abendlichen Zeit dazu beitragen, dass alle entspannt am Flughafen ankommen. Auf dem Flug sind die Kinder dann vielleicht sogar von Natur aus müde und alle kommen ausgeruht am Urlaubsort an. Wer mit dem Auto verreist, sollte ebenfalls viel Zeit einplanen. Mit einer Zwischenübernachtung kommen alle fitter am Ziel an und können direkt in den gemeinsamen Urlaub starten. 

Veröffentlicht am 30. Mai 2019, 15:37
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