Musical „Moses – Der Stab Gottes“

(Urheber: Manuela Behrendt) Frank Maier (links) und Joe Sortino als Moses und Ramses

(zg) Das konfessionsübergreifende Musical „Moses – Der Stab Gottes“ der Jugendkirche VIA aus Durmersheim macht auf Einladung der Jugendprojektgruppe der katholischen Seelsorgeeinheit Waibstadt am 16. November um 19.30 Uhr und am 17. November um 18 Uhr Station in der katholischen Kirche in Epfenbach, Friedrich-Blink-Straße 6. Tickets im Vorverkauf für zwölf Euro (Erwachsene, Abendkasse: 14 Euro) und sieben Euro (Kinder, Abendkasse: neun Euro) sowie als Familienkarte (zwei Erwachsene / zwei Kinder) zu 28 Euro im Vorverkauf (Abendkasse 36 Euro) gibt es nach allen Gottesdiensten in der Seelsorgeeinheit. Außerdem in Waibstadt im Pfarrbüro (Pfarrstraße 3), bei der Volksbank (Neidensteiner Straße 3 – 5) und der Postagentur Toto-Lotto (Amalienstraße 1) sowie in Epfenbach bei der Volksbank (Eschelbronner Straße 4) und in der Postagentur/Dorfladen (Kreisental 2).

VIA, die erste Jugendkirche der Erzdiözese Freiburg, hat in Durmersheim / Au am Rhein ihre Heimat. Dieter Janikovits, der VIA-Mitbegründer und Leiter des Musicalteams, stammt aus dem Kraichgau. Berufsbedingt zog er in den 1980er Jahren nach Durmersheim, wo er als Gemeindereferent die katholische Jugendarbeit übernahm. Im Jahr 1995 entstand unter Janikovits‘ Federführung bei den dortigen Jungen Katholischen Gemeinschaften die Idee, ein Musical mit christlich angehauchtem Inhalt aufzuführen. Nach großem Erfolg in Durmersheim ging man mit den Singspielen überwiegend in Baden-Württemberg auf Tournee. Seither erarbeiten die jungen und junggebliebenen Katholiken in dem badischen Dorf in großzügig gesteckten zeitlichen Abständen auf rein ehrenamtlicher Basis Musicals. Was einst mit „Tabaluga – Die Reise zur Vernunft“ (1995 bis 1998) und „Der kleine Tag“ (2001 bis 2003) begann, setzte sich in den Jahren 2000 bis 2004 mit „König David – Mensch, Musiker, Gotteskind“ (hiermit gab man sogar ein Gastspiel in Hamburg!) sowie „Esau und Jakob – Brüder auf Umwegen“ (2010 bis 2013) fort.

Bediente man sich anfangs bekannter Musicals, ging man ab der Jahrtausendwende neue Wege, schrieb selbst das Textbuch und komponierte eigene Songs. So auch in der jüngsten Produktion. Ein ganzes Jahr lang wurde dafür intensiv geprobt. „Moses – Der Stab Gottes“ feierte am 10. März 2018 in der Jugendkirche VIA Premiere mit einer „bildgewaltigen Flucht aus Ägypten“ (Konradsblatt) vor 250 begeisterten Zuschauern, die im Stehen nicht enden wollenden Jubel spendeten. Die lokale Presse in Mittelbaden sprach von einer „Geschichte voller wunderbarer Lebensbilder, Gotteserfahrungen und Glaubenszeugnissen“ (Badische Neueste Nachrichten Rastatt/Murgtal) sowie „meisterlichen Schauspielleistungen“ (Badisches Tagblatt).

Mit zwei vollkommen unterschiedlichen Besetzungen der Hauptakteure zeichnen die Musicalmacher ihre Bilder von Moses und dessen Gegenspieler.

Mit Frank Maier und Joe Sortino treffen die Zuschauer auf einen herzenswarmen Propheten, den Entschlossenheit und unerschütterliches Gottvertrauen prägen, sowie einen selbstverliebten, unberechenbaren Ramses, der sich mit perfider Wonne in seiner Alleinherrschaft sonnt. Bei Marcel Lang und Bernhard Neu hat Moses rebellisches Selbstbewusstsein, felsenfeste Glaubensstärke und wenig Respekt vor den hitzigen Allüren des polternden, uneinsichtigen ägyptischen Machtprotzes.

„Moses – Der Stab Gottes“ ist nach der hoch gelobten Uraufführung im März 2018 nun auf Tournee unterwegs. Nicht nur beim „Heimspiel“ gelang es den Akteuren, das Publikum zu packen. Nach dem ersten „Auswärtsspiel“ in Dudenhofen bei Speyer bestätigte die dortige Presse: „Die alttestamentarische Geschichte mit ihren Symbolen wie dem brennenden Dornbusch und dem Götzenbild des goldenen Kalbs wurden auf eine ganz besondere Art erzählt“ (Die Rheinfpalz). In Karlsruhe beschrieb die Kulturredaktion der Badischen Neuesten Nachrichten das Musical als eine Produktion, die „mit hoher Kompetenz“ ausgeführt wird.

Auf und hinter der Bühne sind insgesamt 80 Ehrenamtliche aktiv, die im richtigen Leben in allen denkbaren Berufssparten verankert oder Schüler und Studenten sind. In ihrer Freizeit gilt ihre Berufung der Jugendkirche VIA. Regie führen bei „Moses – Der Stab Gottes“ Elke Voß sowie Simone Feil. Letztere zeichnet ebenfalls für die Tanzchoreografien verantwortlich. Alise Janikovits und Ursula Ernst entwarfen das Kostümbild. Verwendung fanden dabei Stoffe, die man im westafrikanischen Togo in Kooperation mit der in Durmersheim ansässigen Hilfsorganisation „Togo/Togoville“ eingekauft hatte. „Der Clou an unseren Kostümen ist die Ruck-Zuck-Verwandlung von Hebräern in Ägypter; ein Druckknopf am Kostüm sowie eine Drehung der Kopfbedeckung machen die Metamorphose perfekt“, verrät eine Darstellerin begeistert.

Die Bühne ist abstrakt, Projektionen auf eine breite Leinwand simulieren alle notwendigen Szenerien. Große Bedeutung kommt multifunktionalen Würfeln zu. Diese schuf – neben dem Plakat und Logo zum Musical – der Dudenhofener Künstler René Burjack (buja).

Eine achtköpfige Band liefert die Livemusik. Als Gitarrist mit dabei ist auch Dieter Janikovits. Er ist der Produzent des Musicals, schrieb das Textbuch, komponierte die Songs. Rock, Pop und Balladen werden zu hören sein. Die Choreinstudierungen teilen sich Saskia Burjack, Michaela Ernst und Tina Sortino.

Quelle: Manuela Behrendt

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Veröffentlicht am 6. Oktober 2019, 06:00
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