Ökowahn Windenergie – Naturschutz war gestern

099 - Kopie(zg) Bis zur Landtagswahl im März 2016 wird der AfD Kreisverband Rhein-Neckar eine Reihe von Veranstaltungen durchführen. Die erste fand am Montagabend in Hirschberg statt. Über 130 Bürger nahmen ab 19 Uhr die Gelegenheit war, sich über das Thema Ökowahn Windenergie — Naturschutz war gestern  zu informieren. Obwohl sich die Veranstaltung mit der Diskussionsrunde bis nach 22 Uhr erstreckte, legten die Zuhörer ein nicht nachlassendes Interesse an den Tag.

Im Gemeinderat Weinheim und im Verband Heidelberg / Mannheim wurde die Ausweisung von 18 KZWs (Konzentrationszonen Windenergie) zum möglichen Bau von Windkraftanlagen beschlossen. Mit einer Höhe von ca. 200 m werden diese Anlagen insbesondere im Rhein-Neckar Gebiet das Landschaftsbild zerstören.

Prof. Lüdecke referierte zunächst über die Bedeutung von CO2. Entgegen der verbreiteten Meinung, käme es in der Atmosphäre der Erde sogar in erheblich geringerer Konzentration vor als das Edelgas Argon. Für das Wachstum von Obst und Gemüse, mithin den Lebensgrundlagen der Menschheit sei CO2 unerlässlich. Der CO2-Ausstoß durch den Menschen seit Beginn der industriellen Revolution steige an, ein Einfluss auf die globale Klimaentwicklung sei jedoch wissenschaftlich nicht nachweisbar. Auch dem Märchen vom angeblich ungebremsten Co2 Wachstum erteilte er eine mathematisch begründete Absage. Selbst wenn man alle fossilen Brennstoffe verwerten würde, würde sich der CO2 Anteil in der Erdatmosphäre lediglich verdoppeln und läge dann immer noch weit unter dem Anteil des Edelgases Argon. Über die Jahrtausende hinweg habe es Klimaschwankungen gegeben. Die aktuelle Klimaentwicklungen stelle keine Besonderheit dar.

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Fazit seiner wissenschaftlichen Arbeit:

  • Ein Klimaeinfluss des von Menschen gemachten CO2’s ist nicht messbar.
  • Der CO2 Anstieg ist antrophogen
  • Eine CO2 Absenkung ist nur bei Verzicht auf Auto und Atmen möglich.

Nachdem sich die Zuhörer durch lautstarken Applaus bedankt hatten, beschäftigte sich der 2. Referent des Abends, Michael Principato mit dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) und besonders der Windenergie.

Auch hier sorgte ein Blick auf die Fakten für Klarheit. Auf den Gesamtenergieumsatz in Deutschland im Jahre 2013 entfielen lediglich 4% auf die „erneuerbare Energien“. Herr Principato sprach hier von „Flatterstrom“ wegen dessen völlig zufälligen Anfalls.

Bei der installierten elektrische Erzeugungsleistung stehen nicht erneuerbare Energieträger 107 GW erneuerbaren 87 GW gegenüber, der Wahnsinn des EEG ist überdeutlich. Die gesamte „Energiewende“ und insbesondere die Regelungen nach dem EEG widersprechen marktwirtschaftlichen Gesetzen und sind als Planwirtschaftliche Eingriffe mit entsprechender Fehlsubventionierung zu werten. Tatsächlich ist mit der „Energiewende“ eine Trennung der Kostenverursachung von der Kostentragung verbunden. Ein Dominoeffekt von Sinnlos-Investitionen ist die Folge.

Dass den Befürwortern eines rein ideologisch geprägten Windräderfanatismus die Argumente ausgehen, bewies jüngst der grüne Ministerpräsident Kretschmann: „Die Regierung hat das so entschieden“, blaffte Kretschmann die Bürger an, „und so wird es auch gemacht“.

Nach einer kurzen Pause bildete der Vortrag von Roland Nickel über die Schönheit und den Wert des Waldes den krönenden Abschluss. Vor dem Hintergrund einer Diashow   stellte er die Frage, ob wir dieses Refugium, den für die Windenergie notwendigen massiven Eingriffen, opfern sollen. Sein abschließendes Plädoyer lautete „Mut zur Schönheit“.

Als Mitglied im Kreisvorstand schloss Herr Michael Ott seine Moderation mit der Versicherung, dass die Alternative für Deutschland das EEG-Gesetz komplett ablehne und nur Energieformen befürworte, welche ohne Subventionen am Markt bestehen können. Die AfD werde im Bereich Bergstraße-Neckar die weitere Entwicklung der Windenergie kritisch beobachten und sich für einen Erhalt der Natur und gegen den ineffizienten, umweltzerstörenden und rein ideologisch motivierten Bau von Windenergieanlagen einsetzen.

Den Vorträgen folgte eine lange Diskussion, an der sich auch Vertreter der lokalen Anti-Windkraft-Bürgerinitiativen beteiligten.

Quelle: Rüdiger Klos

Veröffentlicht am 21. Dezember 2014, 08:30
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