Regionwetter ab – Donnerstag, 30. April 2015

für Donnerstag, 30.April 2015
Heute Mittag und im weiteren Verlauf ist es wechselnd bis stark bewölkt. Am Nachmittag ziehen von Westen einzelne schwache Schauer durch, das eine oder andere Gewitter ist nicht auszuschließen. Die Temperatur erreicht Höchstwerte zwischen 11 Grad im Bergland und 17 Grad im Rheintal. Dazu weht ein kräftiger, in Böen starker, im Hochschwarzwald teils stürmischer Wind aus Südwest bis West.

In der Nacht zu Freitag ist es stark bewölkt oder bedeckt und es regnet zeitweise, im Schwarzwald setzt Dauerregen ein. Die Luft kühlt auf 10 bis 3 Grad ab. Der Wind weht eingangs der Nacht gebietsweise noch stark aus West und lässt dann nach.

für Freitag, 01.Mai 2015
Am Freitag ist es stark bewölkt und häufig fällt Regen. Vor allem im Schwarzwald aber auch an der Alb und südlich davon regnet es anhaltend und teils stark. Die Temperatur steigt auf Höchstwerte zwischen 9 Grad im Bergland und 15 Grad im Kraichgau. Der mäßige Westwind lebt im Tagesverlauf in Böen stark, im Bergland stürmisch auf.

In der Nacht zu Samstag halten sich viele Wolken. Der anfangs teils starke Regen zieht sich später langsam Richtung Alpen zurück. Im Norden kann sich örtlich Nebel bilden. Die Tiefstwerte liegen zwischen 9 und 4 Grad. Gebietsweise kommt es noch bis ins Flachland zu Windböen. Im höheren Bergland muss weiterhin mit stürmischen Böen gerechnet werden.

für Samstag, 02.Mai 2015
Am Samstag zeigen sich viele Wolken. Im Tagesverlauf fallen im Süden ab und zu ein paar Tropfen, nach Norden zu bleibt es meist trocken. Die Tageshöchstwerte erreichen 10 Grad im Bergland und bis 17 Grad entlang des Rheins. Der Wind weht schwach aus nördlichen Richtungen.

In der Nacht zum Sonntag ist es stark bewölkt oder bedeckt und von Südwesten kommt Regen auf, der sich im Laufe der Nacht übers ganze Land ausbreitet. Dabei sinken die Temperaturen auf 9 bis 4 Grad.

für Sonntag, 03.Mai 2015
Am Sonntag ist es bedeckt und zeitweise fällt Regen. Die Luft erwärmt sich auf 13 Grad im Bergland und 18 Grad am Kaiserstuhl. Der mäßige Südwestwind weht in Böen stark, in den Hochlagen teils stürmisch.

In der Nacht zum Montag bleibt es regnerisch. Die Luft kühlt auf 14 bis 6 Grad ab. Im Bergland kommt es zu stürmischen Böen aus Südwest.

Deutschlandübersicht:

Offenbach, Donnerstag, den 30.04.2015, 11:30 Uhr –
„Das Wetter in Deutschland wird zunächst von einem Tiefausläufer geprägt der sich am heutigen Donnerstag von Nordwesten gen Süden schiebt und dabei schauerartig verstärkten Regen mit Blitz und Donner bringt. Seinen Ursprung nimmt der Tiefausläufer in dem Tiefdruckkomplex um Xenophone I und II. Am Freitagabend wird dann zudem das Tief Yvo II wetterbestimmend. Deren Tiefausläufer dringen von Südwesten nach Deutschland ein und verbinden sich mit dem Ausläufer von Xenophone I.

Das Wetter unter Tiefdruckeinfluss im Bereich der Tiefausläufer zeigt sich dabei von seiner wechselhaften Seite. Durch die Hebungsprozesse an der Front können sich schauerartige Niederschläge bilden. Da die Luftmassen, die an dem Tiefausläufer zusammentreffen im Frühjahr meist noch sehr unterschiedlich temperieret sind und somit große Temperaturgegensätze ausweisen, entstehen stärkere vertikale Ausgleichbewegungen. Kalte Luft in der Höhe sinkt ab und warme Luft in Bodennähe steigt auf. Je größer die Temperaturgegensätze, umso stärker der Austausch. Entsprechend hochreichender wölben sich sie Wolken auf. Als Resultat entstehen neben kräftigen Regenfällen auch Blitz und Donner. Rückseitig des Tiefausläufers in der kalten Höhenluft sind weitere Schauer und Gewitter an der Tagesordnung. Dazwischen hat aber immer auch die Sonne eine Chance.

Anders sieht es in den nächsten Tagen in der Südhälfte und dort speziell in Bayern und Baden-Württemberg aus. Dort kommt der Tiefausläufer von Xenophone I fast zum Erliegen. Die schauerartig verstärkten Regenfälle oder auch Gewitter treffen somit wiederholt gleiche Regionen. Nachfolgend kommt es vom Schwarzwald bis zum Alpenrand zu länger anhaltenden und teils ergiebigen Regen. Besonders in den Staulagen können dabei noch deutlich höhere bis in den Unwetterbereich hineinreichende Niederschlagsmengen zusammenkommen. Ruhiges und trockenes Wetter ist also in Süddeutschland erst einmal nicht abzusehen.

Anders sieht es in Nord- und Nordwestdeutschland aus. Dort kann sich zumindest am Samstag vorübergehend Zwischenhocheinfluss durchsetzen und das Wettergeschehen beruhigen. Absinkende Luftbewegungen lösen dort die Wolken auf, sodass die Sonne teilweise sogar für längere Zeit eine Chance bekommt. Mit Annährung von Yvo II in der Nacht zum Samstag und am Samstag selber ist es dann aber schon wieder vorbei und der graue und regnerische Wettercharakter holt auch den Norden zunehmend wieder ein. „

Quelle: DWD

Veröffentlicht am 30. April 2015, 12:13
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