Regionwetter ab Freitag, 12.Januar 2018

für Freitag, 12.Januar 2018
Heute Mittag ist es unter einer Hochnebeldecke trüb. Nur auf hohen Schwarzwaldgipfeln kann sich die Sonne zeitweise durchsetzen. Auch im weiteren Tagesverlauf bleibt die Hochnebeldecke meist erhalten. Es bleibt trocken, nur vereinzelt fällt etwas Sprühregen. Die Höchstwerte liegen zwischen 2 Grad im Bergland und 7 Grad im Rheintal. Der Wind weht schwach aus Nordost.

In der Nacht zu Samstag bleibt es verbreitet bedeckt. Am Rhein kann es länger auflockern. Insbesondere dort bildet sich verbreitet Nebel. Die Tiefstwerte sinken auf +2 bis -4 Grad ab, sodass in den Bereichen mit Frost örtlich auch mit Reifglätte zu rechnen ist.

für Samstag, 13.Januar 2018
Am Samstag ist es bedeckt und oft neblig trüb. Im Tagesverlauf kann sich die Sonne vor allem am Hoch- und Oberrhein häufiger durchsetzen. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 0 Grad im Bergland und 7 Grad in der Kurpfalz. Der Wind weht schwach, in exponierten Lagen stark böig aus östlicher Richtung.

In der Nacht zum Sonntag klart es mehr und mehr auf. Dabei bildet sich verbreitet Nebel und Hochnebel. Die Luft kühlt auf 1 bis -5 Grad ab. Es muss stellenweise mit Reifglätte gerechnet werden.

für Sonntag, 14.Januar 2018
Am Sonntag hält sich der Nebel zwischen Donau und Bodensee teils zäh. Sonst lösen sich die Nebel- und Dunstfelder am Vormittag weitgehend auf und es scheint häufig die Sonne. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 1 Grad auf der nebeligen Ostalb und bis zu 6 Grad entlang des Oberrheins. Der Ostwind frischt allenfalls im Bergland in Böen zeitweise auf.

Die Nacht zum Montag startet vielfach klar, später bildet sich wieder verbreitet Nebel und Hochnebel. Die Frühtemperaturen liegen zwischen -1 und -8 Grad. Örtlich kann Reifglätte auftreten.

für Montag, 15.Januar 2018
Am Montag löst sich der anfangs verbreitete Nebel bis Mittag weitgehend auf. Vor allem im Südosten zeigt sich vielerorts die Sonne. Am Nachmittag verdichtet sich von Westen die Bewölkung und am Abend fällt entlang des Schwarzwaldes etwas Regen. Die Höchstwerte liegen zwischen 3 Grad in Oberschwaben und 9 Grad im Breisgau. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd und frischt auf den Gipfeln des Schwarzwaldes gegen Abend teils stürmisch auf.

In der Nacht zum Dienstag ist es bedeckt und es regnet im ganzen Land, oberhalb etwa 900 m fällt Schnee. Im höheren Bergland ist verbreitet mit Schneeglätte zu rechnen. Die Tiefstwerte liegen zwischen +5 und -4 Grad. Im Schwarzwald und auf der Alb weht ein starker bis stürmischer Südwestwind.

Deutschlandübersicht:

Offenbach, Freitag, den 12.01.2018, 11:30 Uhr –
„Deutschland liegt am heutigen Freitag und am Wochenende zwischen dem umfangreichen und mit einem Kerndruck von über 1040 Hektopascal auch kräftigen Hochdruckgebiet BORCHERT über Nordosteuropa und tiefem Luftdruck über Westeuropa. Mit einer östlichen Strömung werden vor allem in die Osthälfte der Bundesrepublik nach und nach kältere Luftmassen aus dem Osten Europas herangeführt. Als Folge sinken die Höchstwerte von 2 bis 7 Grad am heutigen Freitag auf -1 bis 7 Grad am Sonntag. Im Nordosten kommt es am Wochenende somit zu ein oder zwei Tagen Dauerfrost, sogenannten Eistagen.
Die Luftmasse ist allerdings zunächst noch sehr feucht. So haben wir es trotz Hochdruckeinfluss, wie so häufig im Winter, mit einer hochnebelartigen Wolkendecke zu tun. Aus dieser kann hier und da etwas Regen oder Sprühregen fallen, große Mengen gibt es aber nicht. Da die Wolkendecke aber zum einen recht tief liegt und zum anderen vergleichsweise dünn ist, reichen die höheren Lagen der Mittelgebirge und der Alpenrand aus dieser Wolkenschicht zeitweise heraus. So sind zunächst vor allem dort Auflockerungen zu erwarten. Am Samstag können dann im Laufe des Tages auch im Lee, also auf der windabgewandten Seite einiger Mittelgebirge, die Wolken auflockern. Am wahrscheinlichsten ist dies nordwestlich des Erzgebirges und in Teilen Nordrhein-Westfalens.
Am Sonntag strömt trockenere Luft heran und die Sonne kann sich deutlich besser durchsetzen. Verbreitet kommt es so zu heiteren Abschnitten, teilweise wird es in höheren Lagen und in den angesprochenen Leelagen sogar ausgesprochen sonnig. Deutlich schlechtere Chancen auf Sonnenschein gibt es auf der windzugewandten Seite, also auf der Luvseite beziehungsweise bei dieser Wetterlage der Ostseite der Mittelgebirge.
Mit den vermehrten Auflockerungen und der einfließenden kälteren Luft sinken die Temperaturen in den kommenden Nächten teils deutlich unter den Gefrierpunkt. Die tiefsten Temperaturen gibt es in der Nacht zum Sonntag und in der Nacht zum Montag. Dann wird es nur entlang des Rheins teils frostfrei bleiben. Im Osten und am Alpenrand gehen die Temperaturen dagegen in den mäßigen Frostbereich auf bis zu -6, am Alpenrand auch -8 Grad zurück.
Zu Beginn der kommenden Woche übernimmt dann wieder der Atlantik mit „seinen“ Tiefdruckgebieten die Regie. Die Frostgefahr geht dann zwar zurück, dafür fällt häufig wieder Regen, in höheren Lagen auch Schnee und zeitweise frischt der Wind stürmisch auf.“

Quelle: DWD

Veröffentlicht am 12. Januar 2018, 13:12
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