Regionwetter ab Mittwoch, 10.Januar 2018

für Mittwoch, 10.Januar 2018
Heute Mittag zeigt sich neben vielen Wolken vor allem im Württembergischen zeitweise die Sonne bevor die Wolken im Laufe des Nachmittags wieder dichter werden. In Baden kann es ab dem Nachmittag gelegentlich leicht regnen oder auf dem Feldberg auch ein paar Flocken fallen. Sonst bleibt es meist trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 6 Grad in Oberschwaben und knapp 11 Grad mit Sonnenunterstützung am Oberrhein. Der schwache Wind aus südlichen Richtungen kann in Böen auffrischen.

In der Nacht zum Donnerstag ist es stark bewölkt und es fällt etwas Niederschlag im Odenwald. Gebietsweise bildet sich Hochnebel und Nebel. Die Tiefstwerte liegen zwischen +3 Grad in Nordbaden und -4 Grad Richtung Allgäu. Im Bergland, teils auch in Oberschwaben muss stellenweise mit Glätte durch Reif gerechnet werden.

für Donnerstag, 11.Januar 2018
Am Donnerstag ist es stark bewölkt bis bedeckt. Zeitweise kann etwas Regen fallen, im Hochschwarzwald etwas Schnee. Die Temperatur steigt auf Werte um 2 Grad im Bergland und bis zu 7 Grad entlang des Rheins. Es weht schwacher Nordostwind.

In der Nacht zum Freitag dominieren die Wolken. Vor allem in der Südhälfte fällt etwas Niederschlag, der bis in mittlere Lagen mit Schnee vermischt ist. Trotzdem kann streckenweise Nebel auftreten. Die Temperatur geht auf +3 Grad im Rhein-Neckar-Raum und -2 Grad im Bergland zurück. Vor allem im Bergland muss mit Glätte gerechnet werden.

für Freitag, 12.Januar 2018
Der Freitag beginnt stark bewölkt und häufig auch neblig trüb. Örtlich kann sich Nebel und Dunst hartnäckig halten. Auch nachmittags überwiegen die Wolken. Dabei kann es im Tagesverlauf immer wieder kurz nieseln. Die Höchstwerte liegen zwischen 1 Grad im Bergland und 6 Grad im Rheintal. Der Wind weht schwach aus Nord.

In der Nacht zu Samstag bildet sich erneut und verbreitet Nebel und Hochnebel aus. Es bleibt meist trocken. Die Tiefstwerte sinken auf +2 bis -3 Grad ab, sodass in den Bereichen mit Frost auch mit Reifglätte zu rechnen ist.

für Samstag, 13.Januar 2018
Am Samstag ist es bedeckt und oft neblig trüb. Im Tagesverlauf sollte sich die Sonne von Süden her häufiger durchsetzen können. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 1 Grad im Bergland und 7 Grad im Breisgau. Der Wind weht schwach, in Böen mäßig aus östlicher Richtung.

In der Nacht zum Sonntag breitet sich der Hochnebel erneut aus, örtlich bildet sich Nebel. Die Luft kühlt auf +1 bis -6 Grad ab. Es muss stellenweise mit Reifglätte gerechnet werden.

Deutschlandübersicht:

Offenbach, Mittwoch, den 10.01.2018, 11:30 Uhr –
„Der heutige Mittwoch ist der mildeste und vielerorts auch freundlichste Tag der Woche, bei bis zu 12 Grad kann am Oberrhein fast die Übergangsjacke aus dem Schrank geholt werden. Im äußersten Norden und Nordosten ist bei Höchstwerten zwischen 3 und 5 Grad die gefütterte Variante hingegen die bessere Wahl. Dabei lockern die Wolken in den mittleren und südlichen Landesteilen immer mal wieder auf, besonders lange scheint die Sonne an den Alpen. Da kann im Norden und äußersten Westen durchaus etwas Neid aufkommen, denn dort bleibt die Wolkendecke meist geschlossen und zeitweise tröpfelt es daraus auch noch.

In der zweiten Wochenhälfte werden zwar keine zweistelligen Höchstwerte mehr erreicht, der Temperaturkontrast zwischen dem milden Südwesten und dem kälteren Nordosten bleibt aber bestehen. Dabei klettert das Quecksilber in den nächsten Tagen im Westen und Südwesten auf etwa 5-8 Grad, im Norden, Osten und Südosten teilweise nur knapp über den Gefrierpunkt.

Der Grund dafür liegt im Hochdruckgebiet BORCHERT über Skandinavien, das sich in den nächsten Tagen weiter verstärkt und bis nach Russland ausweitet. An dessen Südrand gelangt mit einer östlichen Strömung kalte Festlandsluft in die Osthälfte Deutschlands, während in der Westhälfte noch die deutlich mildere Luft dominiert. Aufgrund von schwachen Luftdruckgegensätzen wird diese Luftmasse in den nächsten Tagen auch nicht ausgeräumt sondern wird (wie jedes irdische Wesen) älter und älter und „gammelt“ in Deutschland quasi vor sich hin. Auch atlantische Tiefausläufer, die etwas Schwung in die Wetterküche bringen könnten, laufen vergebens gegen das blockierende Hoch im Osten an.

Die Himmelsfarbe bei dieser ruhigen und für uns Meteorologen eher unspannenden Wetterlage ist dabei überwiegend grau. Vor allem in der Mitte und im Süden besteht zwar hin und wieder die Chance auf kurze Auflockerungen, in Norddeutschland sowie in einigen Flusstälern bleibt es hingegen ganztags trüb oder neblig. Abgesehen von leichtem Sprühregen (in den kalten Regionen auch Schneegriesel) bleibt es überwiegend trocken.

In den Nächten liegen die Tiefstwerte um den Gefrierpunkt, sodass örtlich die Straßen (vor allem durch Reifablagerungen) glatt sein können.

Für kommende Woche deutet sich dann schließlich eine Änderung der Wetterlage an: Das Hochdruckgebiet BOCHERT wandert weiter ostwärts und macht den Weg frei für atlantische Tiefdruckgebiete, die wahrscheinlich wieder für wechselhafteres, windiges und immer wieder nasses Wetter sorgen werden.“

Quelle: DWD

Veröffentlicht am 10. Januar 2018, 12:23
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