Schnelltests: Achtsamkeit bei der Gesundheitsvorsorge

„Mein Körper ist mein Tempel“ – hinter diesem Mantra verbirgt sich der Gedanke, dem Körper stets das zu geben, was er braucht.

Bildrechte: Flickr Health-Tips Elaine Smith Öffentliche Domäne

Zunächst sind damit offensichtliche Dinge wie genug gesunde Nahrung, ausreichend Bewegung und Luft zum Atmen gemeint. Aber auch kleinere Dinge, die zum seelischen Wohlbefinden beitragen, fallen darunter. Aus medizinischer Perspektive sollte man den Körper allerdings auch regelmäßig „warten“. Das heißt: regelmäßige Check-ups durchführen und Vorsorge betreiben.

Der menschliche Körper kann durchaus mit einer Maschine verglichen werden. Damit beispielsweise ein Auto immer gut läuft und es nicht zu Problemen kommt, vereinbart man regelmäßige Termine in der Werkstatt. Diese simple Analogie lässt sich ganz einfach auf den Menschen übertragen. Deswegen mahnen Mediziner immer wieder dazu, regelmäßig zum Arzt zu gehen. Der übliche Turnus für die meisten Untersuchungen liegt bei sechs Monaten.

Ab einem Alter von 35 Jahren übernehmen Krankenkassen alle drei Jahre die Kosten einer Gesundheitsuntersuchung, weil ab diesem Zeitpunkt das Risiko für manche Krankheiten steigt. Bei dieser Untersuchung werden bestimmte Blutwerte und der allgemeine körperliche Zustand getestet.

Man kann allerdings auch daheim Maßnahmen ergreifen, die Krankheiten vorbeugen oder bestehende Beschwerden lindern. Solche Selbsttests ermöglichen es, abseits des Praxisumfelds den Körper auf mögliche Krankheitserreger zu überprüfen. Der Vorteil liegt zunächst vor allem in der gewohnteren Umgebung, in der man den Test durchführen kann. Die Ergebnisse bekommt man meist direkt zugesandt oder erhält eine sofortige Auswertung. Außerdem ist man bei dieser Methode nicht von Terminen und Fristen abhängig.

Ein Bereich, in dem viele Menschen mit Problemen zu kämpfen haben, ist die Verdauung. Kann der Arzt keine Allergien oder Unverträglichkeiten feststellen und treten dennoch regelmäßig nach dem Essen Beschwerden auf, hilft es, die eigene Darmflora unter die Lupe zu nehmen. Die Ergebnisse zeigen, wo es eventuell Handlungsbedarf gibt. Häufig gehen damit Vorschläge einher, wie man die Ernährung optimieren kann.

Vor allem das Blut sagt viel über den Gesundheitsstatus aus, von möglichen Mangelerscheinungen über Unverträglichkeiten bis hin zu Risiken. Beispiele sind Eisen- oder Vitaminmangel, Glutenunverträglichkeit oder ein erhöhtes Diabetesrisiko. Die Ergebnisse erhält man meist schnell; sie sollten anschließend mit einem Arzt besprochen werden, um eine genaue Diagnose zu erhalten. Auch die anschließende Behandlung sollte nur in Absprache erfolgen.

Veröffentlicht am 17. Juli 2019, 00:16
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