Sinsheimer Theaterkiste spielt Non(n)sens – ein Broadway-Musical-Hit

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Theaterkiste Sinsheim spielt –  „Non(n)sens – ein Broadway-Musical-Hit

(hjj) Non(n)sens ? – keineswegs, wenn man es wörtlich übersetzt! Dennoch eine herzerfrischende Vorstellung. Ich besuchte nicht die „Premiere“ sondern die 2. Vorstellung am vergangenen Sonntag. Erwartungsvoll, nach „Der Vorname“ war ich natürlich gespannt, wie man diese Inszenierung hier umsetzt. Kurz zur Handlung : 5 Nonnen, die als einzige „Überlebende“ eines außergewöhnlichen Mals, bereitet von der Köchin der „Schwestern von Sunnisheim“ hervorgingen, hatten nun das „makabere“ Problem 52 ihre Mitschwestern, welche die „Fischvergiftung“ nicht überlebten, zu beerdigen. Klöster, immer in finanziellen Schwierigkeiten, so auch „Sunnisheim“ hatte nur ein Kapital um 48 der „Verschiedenen“ zu beerdigen. Also beschloss man 4 von ihnen in der Tiefkühltruhe zwischen zulagern. Das wiederum rief das Gesundheitsamt auf den Plan. Ein Verwirrspiel nahm seinen Lauf. Dabei wurde mehr und mehr die eigentliche Berufung der Schwestern, die im „künstlerischen Bereich“ lag, aufgezeigt. Ballett, Gesang und Varieté auch der Hang zum Spiel traten in den Fokus.

In grandioser Weise brachten die 5 Damen in jeweiligen „Solis“ ihre Vorzüge zum Ausdruck, wobei ein gemeinsamer „Stepptanz“ in authentischem „Schuh-Outfit“ sogar auf die Details geachtet wurde. Schlußendlich erlangte „Schwester Maria Amnesia“(Tanja Gehrig), die durch ein „Kruzifix auf den Kopf“ ihr Gedächtnis verlor, wieder die Erinnerung zurück, dabei stellte die Oberin „Maria Regina“ (Uschi Barth) fest, dass genau diese einen großen Gewinn bei einem Bingoturnier gemacht hatte, somit war man allen finanziellen Sorgen entledigt. Schwester „Robert Anne“(Marion Nkusi) „abgebrühte“ Nonne, auf der Reeperbahn aufgewachsen, Schwester „Maria Hubert“ (Gabi Herrtwich) Nr. 2 im Kloster nach der Oberin zugleich Vorsteherin der Novizin „Maria Leo“ (Heidi Oßwald), die begnadete Nonnenballerina, alle zusammen brachten ein, mit „göttlichem“ Showtalent und viel Humor, der bisweilen mit klösterlicher Frivolität gewürzten Beiträge auf die Bühne. Mit LIVE-Musik und einem außergewöhnlichen Abspann, an Originalität und Unterhaltungswert kaum zu überbieten.

Fazit: Sehr unterhaltsam, Klosterleben einmal anders betrachtet, wohl nicht authentisch der Realität, doch das macht eben das „Theater“ aus. Ich werde auf jeden Fall nun öfter vorbeischauen. Kleiner, GROSSER Wermutstropfen an die Adresse der Stadt, hat man doch einen schönen Theaterraum erstellt, nicht bedacht, dass dieser auch ein entsprechendes Lüftungs- und Klimatisierungs-System erhält. Bei vollem Saal, wie es nun zukünftig sein wird, fast unerträglich.

Spielzeiten und mehr Hintergrund-Informationen gibt es HIER

Text und Fotos: Hans-Joachim Janik    kraichgau-lokal

Veröffentlicht am 12. April 2016, 10:50
Kurz-URL: http://www.sinsheim-lokal.de/?p=89674 

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