Tag des Doppelpacks – TSG schlägt Mainz 05

TSG_Logo-Standard_4c KopieDie TSG hat am 22. Bundesliga-Spieltag den ersten „Dreier“ der Rückrunde geholt. Im Heimspiel gegen Mainz 05 setzte sich das Team von Julian Nagelsmann mit 4:2 durch. Andrej Kramaric und Adam Szalai trafen doppelt für die TSG, Emil Berggreen erzielte beide Tore für die Gäste.

PERSONAL UND TAKTIK:

Im Vergleich zum 1:1-Unentschieden bei Hertha BSC am vergangenen Wochenende änderte Julian Nagelsmann seine Anfangsformation gegen Mainz 05 auf nur einer Position. Für Kerem Demirbay, der sich in Berlin nach 15 Minuten Spielzeit schwer am Sprunggelenk verletzte und für unbestimmte Zeit ausfällt, rückte Nadiem Amiri in die Startelf. Außer dem U21-Nationalspieler schickte der TSG-Trainer auch Oliver Baumann, Florian Grillitsch, Nico Schulz, Benjamin Hübner, Kevin Vogt, Kevin Akpoguma, Andrej Kramaric, Adam Szalai, Serge Gnabry und Dennis Geiger aufs Feld.

Die TSG-Profis liefen in einer 3-5-2-Grundordnung auf. Vor Keeper Baumann sollten Kapitän Vogt, Hübner und Akpoguma in der Dreierkette für defensive Stabilität sorgen. Auf der linken Seite machte Schulz viele Meter und rechts ackerte Gnabry. Wie in Berlin eine sehr offensive Wahl von Cheftrainer Nagelsmann. Im Mittelfeld lief Geiger zentral auf, während Amiri und Grillitsch die Halbpositionen besetzten. In der Gestaltung des Offensivspiels wurden sie von Kramaric unterstützt, der ständig unterwegs war und am ehesten die „Zehn“ besetzte. In der Spitze setzte die TSG auf Szalai. Nach zirka 15 Minuten holte Nagelsmann Florian Grillitsch zu sich an die Seitenlinie – der Österreicher ging anschließend auf die „Sechs“, Geiger rückte nach vorne auf die „Acht“.

In der 64. Minuten wechselte Julian Nagelsmann zum ersten Mal – Nadiem Amiri machte für Mark Uth Platz. Der Topscorer der TSG ging in die Spitze neben Szalai, Kramaric ging auf die Halbposition. Nur vier Minuten später, direkt nach der 2:1-Führung für die TSG, tauschte Nagelsmann erneut das Personal – Nico Schulz verließ den Platz und Pavel Kaderabek durfte ran. Er übernahm den rechten Flügel, Gnabry wechselte nach links. In der 83. Minute wechselte die TSG dann zum letzten Mal – Ermin Bicakcic ersetzte Serge Gnabry, der unfassbar viele Kilometer abgespult hatte. 

DER SPIELFILM

3

Die TSG kam mit Nico Schulz über die linke Seite. Seine Flanke fand am kurzen Pfosten Andrej Kramaric, der den Fuß reinhielt und 05-Keeper Zentner überwand. Der Ball rollte Richtung zweiter Pfosten und klatschte direkt dagegen. Zentimeter am Traumstart vorbei. 

21

Andrej Kramaric nahm sich links an der Strafraumkante ein Herz, zog mit einem schnellen Schritt zur Mitte und dann sofort ab. Mit viel Schnitt auf den zweiten Pfosten. Der Ball senkte sich schön, fiel aber einen Meter zu weit außen herunter. Knapp vorbei. Schöne Aktion. 

27

Die TSG kombinierte flach und schnell durchs Mittelfeld, ehe der Ball bei Serge Gnabry ankam. Ein starker erster Kontakt, ein traumhafter Pass in die Gasse. Adam Szalai startete und ließ sich die Chance im Eins-gegen-Eins mit Zentner nicht nehmen. Das verdiente 1:0 für die TSG. 

28

Die Mainzer schlugen sofort zurück. Ein Freistoß aus dem Mittelfeld segelte in den Strafraum der TSG und Berggreen kam mit dem Hinterkopf Sekundenbruchteile vor Oliver Baumann an den Ball. Der 1:1-Ausgleich aus dem Nichts.

43

Doppelchance für die TSG – erst scheiterte Gnabry nach einem tollen Solo und einem fulminanten Rechtsschuss aus kurzer Distanz an Zentner, dann köpfte Szalai nach einer Gnabry-Hereingabe an die Latte. Das alles innerhalb von drei, vier Sekunden. Unfassbar. Weiter, immer weiter… 

49

Amiri, Gnabry, Amiri. Die U21-Europameister kombinierten sich auf der rechten Seite in den Strafraum. Die flache Hereingabe kam sieben, acht Meter vor dem Tor zu Adam Szalai, der direkt abzog. Zentner rettete die Mainzer mit einem ganz starken Reflex. 

57

Szalai dribbelte links in den Strafraum, nahm den Kopf hoch und sah dann Dennis Geiger am Sechzehner stehen. Der Mittelfeldspieler legte sich den Ball auf den Linken und zog ab. Toller Schuss. Knapp am Winkel vorbei. Tolle Aktion. 

67

Gnabry mit dem Freistoß aus dem rechten Halbfeld an den zweiten Pfosten. Im Mainzer Strafraum brach das Chaos aus. Uth zog ab. Geblockt. Kramaric zog ab. Geblockt. Der Kroate stocherte nach. Drin. Aus zwei Metern rein ins Glück. Das 2:1. Das verdiente 2:1. 

74

Adam Szalai schnürte den Doppelpack. Von Dennis Geiger im Strafraum angespielt, schlug er einen Haken und zog dann mit rechts trocken aus 13 Metern ab. Rein in die lange Ecke. Das 3:1. 

80

Die Mainzer kamen nach einer flachen Hereingabe von der linken Seite wieder herein. Zunächst missglückte ein Hoffenheimer Abwehrversuch, dann rettete Baumann, aber letztlich drückte Berggreen den Ball aus kurzer Distanz doch über die Linie. 

87

Andrej Kramaric trat 30 Meter vor dem Mainzer Tor zum Freistoß an und zimmerte den Ball direkt neben den Pfosten. Was für ein Pfund. Das 4:2. 

DIE SZENE DES SPIELS:

Nachdem Andrej Kramaric per Traumfreistoß das 4:2 für die TSG erzielte hatte, stürzte sich die ganze Mannschaft auf den kroatischen Stürmer, der nun in den vergangenen beiden Spielen drei Tore erzielte. Ein Team. Ein Weg. Einmalig. 

DIE ZAHL DES SPIELS: 2

Adam Szalai erzielte gegen die Mainzer am 22. Spieltag zwei Tore. Andrej Kramaric traf gegen den Karnevalsverein ebenfalls zwei Mal. Auf Seiten der Gäste netzte Emil Berggreen zwei Mal.

Quelle: TSG 1899 Hoffenheim


Weitere Berichte Über die TSG 1899 Hoffenheim  in unserer Rubrik: TSG 1899 Hoffenheim

Veröffentlicht am 13. Februar 2018, 12:42
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