TSG verliert Heim-Auftakt 2018 gegen B04

TSG_Logo-Standard_4c KopieDie TSG hat das erste Heimspiel des Jahres 2018 verloren. Am 19. Bundesliga-Spieltag musste sich die Mannschaft von Julian Nagelsmann Bayer Leverkusen mit 1:4 geschlagen geben. Leon Bailey, Julian Baumgartlinger und Lucas Alario brachten das enorm zielstrebige und kaltschnäuzige Team von Heiko Herrlich mit 3:0 in Führung, ehe Adam Szalai für die TSG traf. Noch einmal Alario stellte in der Nachspielzeit den Endstand her.

PERSONAL UND TAKTIK:

Im ersten Heimspiel des Jahres 2018 gegen Bayer Leverkusen schickte Julian Nagelsmann diese elf Spieler auf den Platz – Oliver Baumann, Pavel Kaderabek, Ermin Bicakcic, Lukas Rupp, Florian Grillitsch, Steven Zuber, Benjamin Hübner, Kevin Vogt, Adam Szalai, Serge Gnabry und Dennis Geiger. Im Vergleich zum 1:1 am 18. Bundesliga-Spieltag bei Werder Bremen veränderte der Cheftrainer der TSG seine Elf also lediglich auf einer Position. Mark Uth nahm auf der Bank Platz und wurde von Szalai im Sturm ersetzt.

Die Akteure liefen im Duell mit der Werkself im gewohnten 3-5-2 mit den Außenspielern Zuber und Kaderabek auf, die sich im Spiel gegen den Ball neben die Dreierkette mit Hübner, Kapitän Vogt und Bicakcic schoben. In Ballbesitz unterstützten die Außen das Mittelfeld, in dem Grillitsch auf der „Sechs“ sowie Rupp und Geiger auf den Halbpositionen agierten. Sie sollten die Stürmer Szalai und Gnabry mit verwertbaren Bällen versorgen.

In der 56. Minuten reagierte Nagelsmann beim Stand von 0:2 – er brachte Andrej Kramaric für Lukas Rupp. Nur zwei Minuten später der zweite Wechsel – Mark Uth ersetzte Bicakcic. Julian Nagelsmann setzte alles auf die Karte Offensive. Mit den Wechseln ging eine Umstellung der Grundordnung einher. Die TSG agierte fortan im 4-3-3. Uth ging links in den Sturm, Kramaric spielte auf der „Acht“. Nur vier Minuten später zog Nagelsmann auch seine letzte Option – Nadiem Amiri kam für Florian Grillitsch auf den Platz. Dennis Geiger rückte dadurch auf die „Sechs“, Amiri besetzte mit Kramaric die Halbpositionen.

DER SPIELFILM

19

Leverkusen kam erstmals gefährlich in die Nähe des TSG-Tores, nachdem Bailey Teamkollege Brandt links im Strafraum freigespielt hatte. Einem Haken in die Mitte folgte der Abschluss mit links aus sieben, acht Metern. Vogt rutschte im letzten Moment mit vollem Risiko in den Abschluss und blockte den Ball. Ganz starke Defensiv-Aktion des TSG-Kapitäns.

26

Gnabry trieb den Ball mit Tempo durchs Mittelfeld und fand dann auf der rechten Seite im Strafraum Geiger. Der spielte den Ball flach Richtung Zentrum. Sven Bender fälschte ab. Bogenlampe. Leno war geschlagen. Latte. Dann klärte Lars Bender für Bayer zur Ecke.

43

Die Gäste gingen durch Leon Bailey in Führung. Eine Hereingabe von rechts wurde abgefälscht und landete sieben Meter vor dem Tor beim Bayer-Spieler. Der stand mit dem Rücken zum Tor und entschloss sich zum Abschluss mit der Hacke. Der Ball landete im Tor. Das 0:1. Unfassbare Szene.

46

Die TSG kam mit viel Schwung aus der Kabine, Lukas Rupp kam mit viel Schwung aus der Kabine. Im Konter nahm Leverkusen ihm alle Anspielstationen, also zog er aus 18 Metern ab. Schönes Ding. Leno segelte. Leno war chancenlos. Pfosten.

49

Die TSG eroberte den Ball im Mittelfeld und spielte dann schnell und präzise nach vorne. Steven Zuber schloss schließlich aus 18 Metern mit dem linken Fuß ab. Sein Flachschuss strich knapp am zweiten Pfosten vorbei.

51

Leverkusen machte es vor dem Tor besser. Julian Baumgartlinger brachte den ersten Schuss der Gäste in der zweiten Halbzeit aus 18 Metern von halbrechts im Kasten der TSG unter. Flach in die lange Ecke – keine Chance für Oliver Baumann.

70

Leverkusen legte nach. Nach einem Querpass ließ Volland den Ball im Zentrum durch. Alario stand links im Strafraum blank und blieb im Duell mit Oliver Baumann ruhig, er schob den Ball in die lange Ecke ein.

86

Adam Szalai erzielte das 1:3 für die TSG. Der ungarische Nationalstürmer wurde steil geschickt und zeigte sich im Eins-gegen-Eins mit Leno abgezockt, lupfte den Ball souverän drüber. Starke Szene.

90 + 3

Alario mit seinem zweiten Tor des Tages. Der Leverkusen-Stürmer nutzte einen Querpass am zweiten Pfosten und schob ein. Das 1:4. Direkt danach war Schluss.

DIE SZENE DES SPIELS:

In der 65. Minute sprintete der Vierte Offizielle über den Platz. Der Linienrichter von der gegenüberliegenden Seite kam ihm entgegen. Der Grund? Seine Fahne war kaputt. Man erlebt immer wieder Neues in der Bundesliga.

DIE ZAHL DES SPIELS: 13 & 12

13 Mal schoss die TSG gegen Leverkusen auf das Tor der Gäste. Der Ball wollte allerdings nur einmal rein. Die Gäste machten bei zwölf Schüssen vier Tore. Die größere Effektivität setzte sich in einem ausgeglichenen Spiel durch.

Quelle: TSG 1899 Hoffenheim


Weitere Berichte Über die TSG 1899 Hoffenheim  in unserer Rubrik: TSG 1899 Hoffenheim

Veröffentlicht am 23. Januar 2018, 08:13
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