TSG verpasst nach 2:4 Europacup

TSG_Logo-Standard_4c KopieDie TSG Hoffenheim hat es nicht geschafft. Durch ein 2:4 (2:0) beim 1. FSV Mainz 05 verpasste die Elf von Julian Nagelsmann die Europa-League-Qualifikation und landete im Endklassement auf Rang 9. Im letzten Spiel von Trainer Julian Nagelsmann gab die TSG dabei eine 2:0-Führung aus der Hand, nachdem Christoph Baumgartner des Feldes verwiesen wurde.

PERSONAL UND TAKTIK:

Im Vergleich zur 0:1-Niederlage gegen Werder Bremen veränderte Trainer Julian Nagelsmann seine Startelf auf drei Positionen. In die Viererkette vor Oliver Baumann rückte Nico Schulz, der zuletzt wegen Knieproblemen pausieren musste. Dafür wechselte Joshua Brenet auf die rechte Seite und ersetzte dort den kurzfristig erkrankten Pavel Kaderabek. Die Innenverteidigung wurde wieder von Kapitän Kevin Vogt und Ermin Bicakcic gebildet. Im Mittelfeld agierte neben Florian Grillitsch und Kerem Demirbay erstmals von Beginn an Christoph Baumgartner als Achter neben Andrej Kramaric. Im Angriff ersetzte neben Ishak Belfodil der Brasilianer Joelinton den früheren Mainzer Adam Szalai. Nach 32 Minuten musste Julian Nagelsmann erstmals wechseln. Verletzungsbedingt vom Feld musste Belfodil, für ihn kam Adam Szalai zu seinem 100. Bundesliga-Einsatz im Trikot der TSG. Nach 41 Minuten wurde dann Christoph Baumgartner wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Roter Karte des Feldes verwiesen.  

Nach dem Wechsel stellte die TSG dann um auf ein 4 -4 -1-System mit Adam Szalai als einziger Spitze um. Nach dem Anschlusstreffer der Mainzer durch einen Foulelfmeter nahm Julian Nagelsmann dann Joelinton vom Feld und brachte Lukas Rupp, der damit zu seinem ersten Bundesliga-Einsatz nach dem Kreuzbandriss im Mai 2018 kam.

Nach dem Ausgleichstreffer zum 2:2 brachte Nagelsmann dann Reiss Nelson für Joshua Brenet (85.) und versuchte trotz Unterzahl noch einmal alles. In der 90. und der vierten Nachspielminute erzielten die Rheinhessen ihre Treffer drei und vier.

SZENE DES SPIELS:

Die 42. Minute: Startelf-Debütant Christoph Baumgartner war nach einem Foulspiel früh verwarnt worden. Nach seinem zweiten Foul, dieses Mal gegen den Mainzer Keeper Robin Zentner, wurde er von Referee Deniz Aytekin des Feldes verwiesen. In Unterzahl konnte die TSG dem zunehmenden Druck der Hausherren dann letztlich nicht mehr Stand halten.

ZAHL DES SPIELS: 33

Das 2:0 per Freistoß war der 17. Saisontreffer von Andrej Kramaric – und zugleich der 50. Bundesliga-Treffer des TSG-Rekordschützen. Da Ishak Belfodil zuvor sein Konto auf 16 Saisontreffer erhöht hatte, erzielte das Duo damit in dieser Spielzeit zusammen 33 Tore. Es ist damit das erfolgreichste Sturmduo der TSG-Geschichte – vor Vedad Ibisevic und Demba Ba, die in der Saison 2008/09 zusammen 32 Tore (18/14) erzielt hatten.

DER SPIELFILM

9

Fast die Führung: Schulz spielte einen flachen Pass scharf in die Mitte, wo Belfodil aus kurzer Distanz zum Abschluss kam, aber an Zentner scheiterte. Schade! 

12

Belfodil wurde links angespielt und hatte zu viel Platz, der Stürmer drang in den Strafraum ein und schlenzte den Ball perfekt ins lange Eck. Klasse Tor.

19

Ujah schoss von der rechten Seite in die Mitte, wo der Ball noch abgefälscht wurde. Baumann reagierte aus kurzer Distanz aber stark und hielt. 

34

Kramaric schoss einen Freistoß aus 25 Metern direkt auf das Tor und traf perfekt ins linke Eck. Traumtor! 

50

Doppelchance für die TSG: Demirbay spielte einen klasse Ball zu Brenet, der mit dem Kopf an Zentner scheiterte. Der Nachschuss von Kramaric wurde vor der Linie geblockt. 

59

Maxim versuchte es aus über 20 Metern, aber sein Schuss ging knapp am zweiten Pfosten vorbei. 

66

Grillitsch hatte Latza gefoult. Baumann war im richtigem Eck, aber der Schuss von Brosinski aus elf Metern war zu platziert. 

83

Nach einem Fehler der TSG auf der rechten Seite lief Böetius durch und traf ins rechte Eck. 

90

Die TSG machte hinten komplett auf. Mainz hatte alle Zeit der Welt im Strafraum und am Ende war es erneut Boetius, der das 3:2 erzielt. 

90 + 5

Bicakcic verlor den Ball, Onisiwo spielte quer zu Mateta, der den Ball ins kurze Eck hämmerte. 

Quelle: TSG 1899 Hoffenheim


Weitere Berichte Über die TSG 1899 Hoffenheim  in unserer Rubrik: TSG 1899 Hoffenheim

Veröffentlicht am 20. Mai 2019, 13:11
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