U23: Hoffe Zwo erwartet kriselnde Elversberger

TSG_Logo-Standard_4c KopieLänderspiel-Wochenende? Nicht in der Regionalliga Südwest! Die U23 empfängt am Samstag im Dietmar-Hopp-Stadion die SV Elversberg – und geht nach dem 2:1-Erfolg am vergangenen Wochenende beim dadurch entthronten Spitzenreiter FC 08 Homburg mit viel Selbstvertrauen in die Partie gegen den mäßig gestarteten Aufstiegsaspiranten.

DAS SAGT DER TRAINER

Mit Blick auf das 2:1 in Homburg sagt U23-Trainer Marco Wildersinn: „Wir haben sehr gut verteidigt und waren vorne effektiv. Natürlich war die Rote Karte gegen Homburg ein Faktor, aber trotzdem musst du auch in Überzahl so ein Spiel erstmal drehen. Das ist uns gelungen.“ Somit lief es für die Hoffenheimer exakt umgekehrt wie im Auftaktspiel beim TSV Steinbach, als sie selbst 1:0 führten und nach einem Platzverweis noch 1:2 verloren. Homburg hatte in der abgelaufenen Saison 17 seiner 18 Heimspiele gewonnen und in der aktuellen Spielzeit alle drei Partien im Waldstadion für sich entschieden.

DAS PERSONAL

Ein bisschen Einfluss hat das Länderspiel-Wochenende dann doch auf den Kader. Alfons Amade (U20) und Meris Skenderović (Montenegro), der Siegtorschütze in Homburg, sind mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Dasselbe gilt für die potenziellen Profi-Abstellungen Justin Hoogma (Niederlande) und Stefan Posch (Österreich). Definitiv fehlen werden Keeper Isa Doğan (Schulter) sowie die angeschlagenen Christoph Baumgartner und Tim Wöhrle.

DER GEGNER

„Elversberg hat ein sehr gutes Team, das aber als Mannschaft noch nicht zusammen gefunden hat“, sagt Wildersinn im Hinblick auf den durchwachsenen Saisonstart mit bislang nur einem Sieg und Platz 17. „Die Sportvereinigung hat einen größeren Umbruch hinter sich, ist aber trotzdem mit viel Ambitionen in die Runde gestartet. In seinen bisherigen Begegnungen hat sich Elversberg durchaus viele Chancen erspielt, aber sich mit dem Tore Schießen schwer getan.“ In der Tat hat die SVE erst drei Mal getroffen. Der Knoten wird bei den Saarländern früher oder später platzen, die Frage ist eben nur wann. Im Kader der Elf von Trainer Roland Seitz steht auch ein ehemaliger Hoffenheimer: Torwart Dominik Draband wechselte nach elf Jahren TSG in diesem Sommer an die Kaiserlinde, musste allerdings nach den ersten vier Spielen seinem Kollegen Frank Lehmann Platz machen. Mit dem Elsässer Gaëtan Krebs (Karlsruher SC), der sich im Sommer 2017 der SVE anschloss, sowie dem aktuellen Neuzugang Alban Meha (SC Paderborn) verfügt Seitz über zwei bundesligaerfahrene Spieler. „Wir sollten und werden Elversberg trotz des schwachen Starts nicht unterschätzen“, versichert Wildersinn.

SERIEN UND BISHERIGE DUELLE

Der direkte Vergleich fällt zugunsten der Elversberger aus. Nur zwei Mal – je einmal zu Hause und auswärts – gingen die drei Zähler an die TSG. Demgegenüber stehen zwei Remis und sechs Siege für die SVE. Keiner der 14 Spieler, die beim letzten und einzigen Heimsieg im Mai 2016 (2:1, letzter Spieltag) auf dem Platz standen, ist noch da. Der durchwachsene Saisonstart der Saarländer wurde bereits thematisiert: Auswärts noch sieglos und nur ein Tor aus den letzten sechs Spielen, das aber immerhin zum 1:0-Sieg gegen Walldorf, dem bislang einzigen Saisonsieg. Die TSG hat derweil einen kleinen Lauf von zwei Siegen in Folge, die letzten beiden Heimspiele gewann sie jeweils deutlich mit 6:2 und 5:0.

DIE LAGE DER LIGA

Wer hätte das gedacht? Der SV Waldhof, mit einer 0:1-Niederlage gegen Ulm und der Bürde von – voraussichtlich – drei Punkten Abzug (die allerdings noch vom DFB-Schiedsgericht bestätigt werden muss) in die Runde gestartet, hat bereits Anfang September den virtuellen Rückstand wettgemacht und stünde auch mit drei Zählern weniger an der Spitze. Die Blau-Schwarzen profitierten am vergangenen Wochenende von den Ausrutschern des TSV Steinbach (0:2 beim VfB Stuttgart II), des 1.FC Saarbrücken (1:2 in Balingen) – und eben dem der Homburger gegen unsere U23. Zieht man den Waldhöfern die drei Zähler schon heute ab, wären es von Platz eins bis 13 gerade mal fünf Punkte. Die Tabelle ist also noch in der Findungsphase, zumal der schwach gestartete Mitfavorit Kickers Offenbach mit drei Siegen in Serie nach und nach nach oben klettert. Durch die Niederlage des TSV Steinbach ist kein Team mehr ungeschlagen, mit dem Aufsteiger SC Hessen Dreieich allerdings eines noch ohne Sieg. Das Top-Spiel des 8. Spieltags steigt am Samstag in Haiger, wenn der SV Waldhof als neuer Spitzenreiter beim TSV Steinbach antreten muss.

TSG 1899 Hoffenheim II – SV Elversberg
Samstag, 8. September, 14 Uhr, Dietmar-Hopp-Stadion

Quelle: TSG 1899 Hoffenheim


Weitere Berichte Über die TSG 1899 Hoffenheim  in unserer Rubrik: TSG 1899 Hoffenheim

Veröffentlicht am 7. September 2018, 15:10
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