Vor Freiburg TSG: Sind voll fokussiert

TSG_Logo-Standard_4c KopieDas Kräftemessen zwischen Nordbaden und Südbaden steht am siebten Bundesliga-Spieltag an. Die TSG spielt am Sonntag, 1. Oktober, 13.30 Uhr, beim SC Freiburg. Cheftrainer Julian Nagelsmann blickt schon vor dem Rückflug der TSG vom Europa League-Spiel bei Ludogorets Rasgrad nach vorne und spricht über den kommenden Gegner.

JULIAN NAGELSMANN ÜBER…

… den Gegner.

Ich erwarte am Sonntag ein taktisch anspruchsvolles Spiel, weil sich Christian Streich immer etwas einfallen lässt. Er hat immer eine sehr gute Idee und hat uns zum Beispiel vergangene Saison mit seiner Herangehensweise überrascht. Wir müssen gut vorbereitet sein und dürfen nicht auf eine Grundordnung beharren. Flexibilität ist gefragt – Freiburg verteidigt in bestimmten Phasen sehr hoch, in anderen sehr tief. Sind stehen ein bisschen unter Druck, weil der Start nicht so gut lief. Ich gehe davon aus, dass sie den berühmten Bock umstoßen wollen. Deshalb werden wir sicherlich ein Spiel erleben, das uns körperlich alles abverlangt. Freiburg bringt immer gute Talente raus, macht viel aus den eigenen Mitteln und hat einen Top-Trainer, der Spieler entwickelt. Das ist eine junge Mannschaft, die Neuzugänge hat, die sich erst in der Liga etablieren müssen. Dafür hatten sie jetzt wieder eine Woche Zeit. Sie werden schon am Sonntag einen Schritt weiter sein als bisher.

… das Personal.

Kevin Vogt hat sich gegen Ludogorets eine Platzwunde am Schienbein zugezogen, die genäht werden musste. Da müssen wir schauen, wie sich das entwickelt. Er hat noch Schmerzen. Sandro Wagner wird am Freitag nach unserer Rückkehr wieder trainieren und steht recht sicher zur Verfügung. Auch bei Benni Hübner sind wir zuversichtlich, aber ganz sicher sind wir noch nicht. Nadiem Amiri musste sein Training am Donnerstag abbrechen – das wird also eher nichts. Florian Grillitsch hat am Donnerstag erstmals wieder gegessen. Wir werden sehen, ob er am Sonntag schon wieder bei Kräften ist. Die Lage wird ein bisschen besser. (Der TSG fehlen weiter Kerem Demirbay, Robert Zulj, Adam Szalai und Ermin Bicakcic, Anm. der Red.)

… die sportliche Situation I.

Ich war am Donnerstagabend natürlich sauer über die Leistung in Rasgrad. Wir müssen einfach zu Beginn das zweite und dritte Tor machen. Insgesamt waren nicht nicht gut genug. Der Aufwand für so ein europäisches Spiel ist groß, wir sind drei Tage unterwegs. Dann mit leeren Händen nach Hause zu fahren, ist keine schöne Sache. Ich werde mit der Mannschaft nach der Rückkehr in Deutschland über das Spiel sprechen. Das wird aber nicht sehr ausführlich sein, da wir uns schon voll auf das Spiel in Freiburg fokussieren wollen und müssen. Vergangene Saison war die Partie dort sehr interessant. Das wird auch am Sonntag wieder so sein. Englische Wochen sind so – man trainiert wenig und macht wenig in der Nachbetrachtung eines Spiels, weil der Blick gleich wieder nach vorne geht.

DIE BISHERIGEN DUELLE

14 Mal standen sich die TSG und der SCF bisher in der Bundesliga gegenüber, die Bilanz dabei ist komplett ausgeglichen. Drei Mal setzte sich „Hoffe“ durch, drei Mal siegte das Team aus dem Breisgau, acht Mal wurden die Punkte geteilt. Die letzte Niederlage der TSG gegen die Freiburger liegt schon eine ganze Weile zurück – sie stammt aus dem September 2012.

DIE FORM DES GEGNERS

Freiburg ist die einzige Mannschaft, die in der laufenden Spielzeit gegen Tabellenführer Borussia Dortmund punkten konnte – und das trotz 60 Minuten in Unterzahl. Und dennoch hat das Team von Christian Streich nur vier Punkte aus vier Unentschieden auf dem Konto. Nicht der erhoffte Start beim Tabellensiebten der Vorsaison, der aber immer wieder gute Ansätze zeigt. Im vergangenen Heimspiel gegen Hannover war der SC die bessere Mannschaft, konnte aber keinen „Dreier“ einfahren. Der Schuh drückt vor allem in der Offensive – leidglich zwei Tore nach 540 Minuten Bundesliga-Fußball sind zu wenig.

DAS SCHLÜSSELDUELL

Nordbaden gegen Südbaden. Ein Spiel mit Derby-Charakter. Ein Spiel mit Emotionen. Ein intensives Spiel, in dem Julian Nagelsmann viel Körperlichkeit erwartet. Für die TSG ist es die siebte Partie innerhalb von 22 Tagen. Neben der fußballerischen Idee, werden also vor allem Wille und Einsatzbereitschaft sowie die körperliche Verfassung entscheidend sein.

Quelle: TSG 1899 Hoffenheim


Weitere Berichte Über die TSG 1899 Hoffenheim  in unserer Rubrik: TSG 1899 Hoffenheim

Veröffentlicht am 30. September 2017, 07:15
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