Wildersinn will spielerisch zum ersten Sieg 2018 kommen

TSG_Logo-Standard_4c KopieUm 13 Uhr – und somit eine Stunde früher als üblich – empfängt die U23 am Samstag die zweite Mannschaft des SC Freiburg. Mit den Breisgauern kommt ein spielstarkes Team ins Dietmar-Hopp-Stadion. Sehr zur Zufriedenheit von TSG-Cheftrainer Marco Wildersinn, der sich auf ein höheres Spielniveau als zuletzt freut.

DAS SAGT DER TRAINER

Die 1:2-Niederlage unter der Woche in Kassel tat weh, den freien Donnerstag gab es aber dennoch. „Das Spiel in Kassel war kräftezehrend, da brauchen die Jungs den Tag Erholung“, so Wildersinn. „Wir müssen jetzt unsere Kräfte sammeln, um Freiburg schlagen zu können. Das ist eine starke Truppe, die immer mehr gewachsen ist und zuletzt auch noch gestandene Profis wie Jonas Meffert oder Georg Niedermeier dazubekommen hat.“

Wildersinn erwartet im Gegensatz zum Kampfspiel auf dem holprigen Rasen des Kasseler Auestadions nun am Samstag wieder einen gepflegteren Ball. „Freiburg und wir haben unsere Stärken im Fußballerischen. Noch dazu ist unser Platz besser als der in Kassel. Von daher gehe ich davon aus, dass wieder mehr Fußball gespielt wird – hoffentlich dann auch mit einem anderen Ausgang als am Mittwoch.“

DAS PERSONAL

Die Ausfallliste der TSG ist aktuell unangenehm lang. Neben den schon seit Monaten fehlenden Furkan Çevik und Kemal Ademi (beide Kreuzbandriss) sind auch die Einsätze von Prince Osei Owusu und Nicolas Wähling, die beide schon in Kassel fehlten, weiterhin fraglich. Sicher ausfallen werden der verletzte Kevin Ikpide sowie Alexander Rossipal, der sich in Kassel eine Sprunggelenksblessur zugezogen hat, und Maximilian Waack, der nach seiner Roten Karte am Donnerstag vorerst gesperrt ist.

DER GEGNER

Als Aufsteiger spielt der SC bislang eine überragende Saison. Aktuell befindet sich die Mannschaft des ehemaligen Erfurter Drittligatrainers Christian Preußer auf dem vierten Platz und damit zwei Ränge vor der TSG. Vor allem die Defensive funktioniert bei den Freiburgern in dieser Spielzeit hervorragend. Nur der unangefochtene Spitzenreiter 1.FC Saarbrücken hat weniger Tore kassiert als die U23 der Breisgauer. In den vergangenen drei Partien spielte Freiburg immer zu Null.

In der Offensive mussten sie jedoch in der Winterpause zwei Abgänge verkraften, die für 16 der 36 Freiburger Tore verantwortlich waren. Sowohl Kai Brünker als auch Mohammed Dräger trafen jeweils acht Mal. Doch während Brünker in die dritte englische Liga zu Bradford City gewechselt ist und definitiv nicht mehr zur Verfügung steht, hat es Dräger zur Rückrunde in den Freiburger Profikader geschafft und steht somit auch noch für die Regionalligamannschaft zur Verfügung.

SERIEN UND BISHERIGE DUELLE

In bislang 23 Duellen in der Regional- und der Oberliga ging die TSG erst fünf Mal als Sieger vom Feld. Der Sportclub setzte sich bereits elf Mal durch. Die vergangenen beiden Spiele blieb „Hoffe zwo“ jedoch unbesiegt. Im Hinspiel hätte es um ein Haar zum sechsten Sieg gereicht, doch in der Nachspielzeit glichen die Breisgauer in ihrem Möslestadion noch zum 1:1 aus.

Unterschiedliche Serien stehen für beide Teams bei einem Blick auf die letzten drei Partien zu Buche. Während die TSG drei Mal ohne Sieg blieb, verlor der SC keines seiner vergangenen drei Spiele. Angesichts von jeweils zwei Unentschieden liegt der Unterschied zwischen beiden Teams aber nur in einem Spiel, das die TSG in Kassel verlor und Freiburg daheim gegen Schott Mainz gewann.

Mut machen kann der Wildersinn-Truppe die eigene Heimbilanz. In den vergangenen fünf Partien im Dietmar-Hopp-Stadion kassierte die TSG keine einzige Niederlage. Das letzte Mal ohne Heimpunkte blieb „Hoffe zwo“ im Oktober beim 0:2 gegen den FC-Astoria Walldorf.

DIE LAGE DER LIGA

Hinter dem 1.FC Saarbrücken liefern sich Waldhof Mannheim und Kickers Offenbach ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den zweiten Platz. Beide sind punktgleich, die Waldhöfer haben aber das bessere Torverhältnisses und deshalb aktuell hauchdünn die Nase vorne. Im Verfolgerfeld des SVW und des OFC befinden sich auch noch der SC Freiburg II, die SV Elversberg und die TSG.

Der Rest der Liga muss den Blick eher nach unten richten und hoffen, nicht auf einem der letzten sechs und schon gar nicht auf einem der letzten drei Plätze zu landen, die sicher zum Abstieg führen. Aktuell müssen sich die TuS Koblenz, Röchling Völklingen und Hessen Kassel die größten Sorgen machen.

TSG 1899 Hoffenheim II – SC Freiburg II
Samstag, 10. März, 13 Uhr, Dietmar-Hopp-Stadion, Hoffenheim

Quelle: TSG 1899 Hoffenheim


Weitere Berichte Über die TSG 1899 Hoffenheim  in unserer Rubrik: TSG 1899 Hoffenheim

Veröffentlicht am 9. März 2018, 15:58
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