Klima Arena Sinsheim – Einweihung mit Bundeskanzlerin Merkel

Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie weitere hohe Regierungsvertreter in Sinsheim zur Eröffnung der „Klima Arena“ – Ein Leuchtturm für mehr Licht im Dunkel des Klimawandels?

Ab 14. Oktober wird die Klima Arena in Sinsheim für den Publikumsverkehr geöffnet sein. Am 12. Oktober findet ein „Tag der offenen Tür“ statt

(rp) Sinsheim, 08.10.2019 – Geschätzte 200 Gäste aus Politik und Wirtschaft waren der Einladung der Klima Stiftung und des Herrn Hopp gefolgt.

Neben Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl waren ebenso der Landtagsabgeordneter Karl Klein und Landrat des Rhein-Neckar-Kreises Stefan Dallinger zu Gast.

Stefan-Harbarth

Stefan Harbarth

Auch anwesend war der ehemalige Bundestagsabgeordnete Stephan Harbarth der seit November 2018 zum Vizepräsident am Bundesverfassungsgericht und Vorsitzendenden dessen ersten Senates berufen ist.

Leuchtturmprojekt im Kampf gegen den Klimawandel

„Mit der Klima Arena ist ein Leuchtturmprojekt im Kampf gegen den Klimawandel entstanden, das sich durch  eine einzigartige Ausstellung und besonderen naturbezogenen Themenpark hervortut. Wir haben keine Erlebniswelten geschaffen, wir haben ein Informationszentrum geschaffen. Ein Zentrum das auf wissenschaftlich fundierter Grundlage Informationen über die wesentlichen Fragen der Klimaveränderung aber auch der erneuerbaren Energien, an die Menschen, an die Bürger weitergeben soll. Die Botschaft, die wir damit verbinden: Jeder kann etwas dazu beitragen.“ so der Vorstandsvorsitzender  der „Klimastiftung für Bürger“ Alfred Ehrhard.

Damit die Kinder die Eltern erziehen?

Die Stuttgarter Zeitung titelte am 4.10.2019: „Neue Klima-Arena in Sinsheim –  Damit die Kinder die Eltern erziehen“. Systemkonforme Kinder die die Eltern belehren sollen?

Wir haben auch einen Ort der Begegnung geschaffen. Der Kooperation, des netzwerken wie es heute heißt. Wir suchen den Dialog, wir suchen die kritische Auseinandersetzung.

„Wir haben aber auch einen außerschulischen Lernort geschaffen, denn eine Hauptzielgruppe unserer Arena sind natürlich Schüler und damit eben die Menschen die in der Zukunft auch die Verantwortung tragen. Wir haben auch einen Ort der Begegnung geschaffen. Der Kooperation, des netzwerken wie es heute heißt. Wir suchen den Dialog, wir suchen die kritische Auseinandersetzung. Denn gerade die Themen des Klimawandels und des Einsatzes der erneuerbaren Energien führen häufig zur Polarisierung. Wir stehen hier als Plattform, als Diskussionsort zur Verfügung. Kurz: Wir haben eine Einrichtung geschaffen für die Menschen, nicht nur dieser Region, sondern weit darüber hinaus. Mit dieser Arena wird die Stadt Sinsheim ein weiteres Attribut erhalten – Klimahauptstadt der Metropolregion.“ erklärte Ehrhard weiter.

Dietmar Hopp

Dietmar Hopp

Dietmar Hopp sowie Dr. Bernd Welz Vorstand der Dietmar Hopp Stiftung standen dem Moderator für Fragen zur Verfügung. Herr Hopp schilderte, was ihn dazu bewegte diesen Ort in’s Leben zu rufen. Der bedrohliche Wandel des Klimas habe Hopp Angst gemacht, er fragte sich auch, in welcher Welt seine Enkel mal leben würden.

Mit dem Standort sei der ideale Standort für die „Klima Arena“ gefunden worden. Er erkläre, „Es ist ein idealer Stadtort weil in Reichweite die PreZero Arena steht. PreZero ist erstens einmal der Namensgeber dieser Arena. Und PreZero ist eine Firma die Ressourcen macht aus Abfall, die Ressourcenverschwendung gegen null bringt und aus den heutigen Abfallstoffen Rohstoffe von morgen schafft. Das ist wunderbar. Aber nicht nur PreZero ist  ein idealer Kooperationspartner als Sponsor für die Klima Arena, sondern auch die TSG-Hoffenheim die in diesem Stadion spielt.“ so Hopp.

PreZero ist ein Tochterunternehmen der GreenCycle Holding GmbH & Co. KG. und Nachfolgerin der Tönsmeier Gruppe. PreZero gehört zur Handelsgruppe Schwarz aus Neckarsulm, die vor allem durch ihre Handelsmarken Lidl und Kaufland bekannt ist.

Neben der PreZero Arena unterstützt das Unternehmen auch die Klima Arena in Sinsheim. In einer interaktiven Ausstellung wird beispielsweise der Stellenwert von Recycling für den Klimaschutz gezeigt.

FFF Sinsheim

FFF Sinsheim

Wie wichtig ist in Ihren Augen die „Fridays For Future“ Bewegung?

„Die Fridays For Future Bewegung ist sehr wichtig, denn sie haben es geschafft das Thema nachhaltig auf die Agenda zu bringen. Und nicht nur national, sondern sogar International.“ so Welz. FFF habe es geschafft das Thema nachhaltig oben zu verankern, und sagt weiter: „Jetzt muss eine Debatte folgen, ein Diskurs und ein Ringen um die beste Lösung.“ sagte Dr. Bernd Welz.

Nach Angaben der „Fridays For Future Sinsheim“ – die ausserhalb des Grundstückes in einer recht überschaubaren Anzahl erschienen waren, war ihnen der Zutritt zur Klima Arena verwehrt worden. Trotz vorheriger Anfrage.

Welchen Beitrag konkret kann die Klima Arena leisten?

„Die Klima Arena ist nicht nur ein Erlebnisort und Ausstellungsfläche. Sondern soll auch ein Ort der Debatten sein. Wir werden hier auch den Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeit geben mit Wissenschaftlern zu diskutieren. Mit Politikern selbstverständlich, Unternehmen reinholen. Die ganze Gesellschaft muss an dem Thema arbeiten. Es ist das wichtigste Thema das wir überhaupt haben. Gleichzeitig wollen wir den Menschen hier auch Mut machen, selbst etwas zu tun. “ erklärte Welz 

Seit August 2019 ist Dr. Bernd Welz Vorstandsmitglied der „Klimastiftung für Bürger“. Die gemeinnützige Stiftung wurde von Dietmar Hopp ins Leben gerufen und engagiert sich für ein besseres Verständnis von Klima, Umwelt, erneuerbaren Energien und dem Schutz von Ressourcen. Die Klima Arena in Sinsheim soll als Klima Erlebnisort mit interaktiver Ausstellung für Familien und als außerschulischer Lernort für alle Klassenstufen dienen.

Bis Juli 2019 leitete er als Executive Vice President und Chief Knowledge Officer die globale Einheit SAP Knowledge in der SAP SE. In dieser Rolle war er für den Wissenstransfer über SAP Produkte und Technologie zu SAP-Experten und -Nutzern bei Kunden und Partnern verantwortlich. Unter seiner Leitung wurden unter anderem neue digitale Lernangebote entwickelt.

Ein weiterer Schwerpunkt von Dr. Welz war das Partnerprogramm der SAP für Universitäten, das den Institutionen nicht nur Lehrmaterial und Zugang zu SAP Technologie zur Verfügung stellt, sondern unter dem Titel SAP Next-Gen auch eine offene Innovationsplattform für Universitäten, SAP Kunden und Partner bietet.

Mit diesem neuen Projekt des Herrn Hopp könnte sich wirklich interessantes entwickeln. Mehr als nur ein „Information Center, Education Center, Knowledge Center“. Vielleicht sogar eine Ideenschmiede für Disruptive Technologien? – Klar ist, endlich ein deutscher Unternehmer der sagt: Wir machen was!

Disruptive Technologien sind Innovationen, die die Erfolgsserie einer bereits bestehenden Technologie, eines bestehenden Produkts oder einer bestehenden Dienstleistung ersetzen oder diese vollständig vom Markt verdrängen und die Investitionen der bisher beherrschenden Marktteilnehmer obsolet machen.

Ein Beispiel, es brauchte 14 Jahre bis das Automobil das Pferd aus dem Strassenbild New Yorks fast vollständig verschwinden liess, wie Tony Seba bei Youtube verdeutlicht. Wohersehen konnte das keiner. So wie heute keiner vorhersehen kann wie die Welt im Jahr 2100 sein wird. Schreckensszenarien aufzumalen ist daher rein spekulativ. Keiner von uns hat eine Glaskugel mit der er in die Zukunft schauen kann.

Wir schauen am 12. Oktober nochmal beim Tag der offenen Türen in der Klima Arena vorbei.

Einige Impressionen der Eröffnung der Klima Arena Sinsheim

Kommentar:

Ein Klima der Toleranz schaffen, ein Klima des guten Miteinanders statt der Spaltung

Der Begriff Arena (von lat. [h]arena, „Sand“) bezeichnet einen speziellen Veranstaltungsort. Der Duden definiert Arena als „Kampfbahn, Kampfplatz im Amphitheater der römischen Antike“ sowie „Sportplatz, Wettkampfstätte mit ringsum steigend angeordneten Zuschauersitzen“, ferner auch als Vorführplatz für Stierkämpfe sowie Manege eines Zirkus. Im Zuge der Kommerzialisierung des Sport- und Freizeitbereichs wurde der Begriff Arena zu einem Modewort für Multifunktionshallen und (Fußball-)Stadien, meist in Verbindung mit dem Namen des jeweiligen Sponsors.

Der Begriff Klima: Substantiv, Neutrum [das] steht zum einen in der Meteorologie für ein bestimmtes geografisches Gebiet typischer jährlicher Ablauf der Witterung „ein mildes, raues, gemäßigtes, tropisches Klima“ und für ein künstlich geschaffenes Verhältnis zwischen Temperatur und Luftfeuchtigkeit in einem geschlossenen Raum. Des Weiteren beschreibt der Begriff die durch bestimmte Ereignisse oder Umstände hervorgerufene Atmosphäre oder Beziehungen zwischen Personen, Gruppen, Staaten o. Ä. „unter den Kollegen herrscht ein angenehmes Klima“. Herkunft des Wortes: spätlateinisch clima < griechisch klíma (Genitiv: klímatos) = Abhang; geneigte Fläche; (geografische) Zone, zu: klínein, Klinik.
 
Brot und Spiele in gewohnter Umgebung, der Arena, reine PR bzw. Propaganda im schlimmsten Falle. Und im besten Falle, eine Arena in der sportlich fair, sachlich und unter Einhaltung von Regeln von Umgangsformen, in einem respektvoller Umgang mit dem Gegenüber. Vor allem aber auch ein Ort in dem undogmatisch wissenschaftlich miteinander gerungen werden kann, Wettstreit der klügsten Köpfe.
 
Kein Thema polarisiert die Menschen zurzeit wie das Thema Klima. Es erhitzt regelrecht die Gemüter, könnte man sagen. Es vergiftet aber in einer gewissen Form das Klima zwischen den Menschen. Da werden Begriffe geschaffen und Menschen vorgeworfen, die es vor einigen Jahrzehnten so in der Deutschen Sprache nicht gab. Die sog. Klimajünger auf der einen Seite versus die sog. Klimaleugner als extrem auf der anderen Seite. Zwischen diesen Gruppen verhärten sich die Fronten jedoch oft. Was einen ruhigen Dialog wenig zuträglich sein mag. Und somit auch wenig Zielführend.
 
Debattieren mag auch gelernt sein. Ein Debattierclub ist ein Verein, dessen Mitglieder sich regelmäßig versammeln, um Debatten in Form eines sportlichen Wettkampfs abzuhalten. Die Teilnehmer gruppieren sich in der vom Format festgelegten Weise in Teams und eine Jury, wählen ein Thema, losen den Teams die zu vertretenden Positionen (Pro und Contra) zu und beginnen die Debatte in der Regel nach 15 Minuten Vorbereitungszeit. Die übliche Redezeit pro Redner beträgt sieben Minuten. Debattierer verbessern durch diese Freizeitbeschäftigung ihre rhetorischen Fähigkeiten ebenso wie ihre Analyse- und Argumentationsfähigkeit. Oftmals nehmen die Debattenthemen Elemente des aktuellen politischen Geschehens, des kulturellen Lebens und der gesellschaftlichen Ereignisse zum Anlass. Dadurch bieten die Debatten Potential zur politischen Bildung.
 
Das Klima innerhalb der Menschheitsfamilie gilt es zu schützen. Die Meinungsfreiheit gilt es zu Schützen. Gegenseitiges Verständnis für die Bedenken, Sorgen und Ängste wäre wichtig. Und vor allem mehr Ruhe und Besonnenheit. Ja, auch das vielgebrauchte Wort Toleranz sollte bei der Klimadiskussion mehr gebrauch finden.
 
Man sollte weder völlig Ignorant gegenüber dem Umwelt- und Klimathema sein, noch sollte man Ängste schürren und Panik verbreiten. Szenarien von Horror und dem Ende der Zivilisation innerhalb von Angstkampagnen sollten nicht die erste Wahl sein – eine transparente sachliche Rangehensweise statt „I want you to panic“.
 
Das Zitat „Ich missbillige, was du sagst, aber würde bis auf den Tod dein Recht verteidigen, es zu sagen“ wird zwar oft fälschlicherweise Voltaire zugeschrieben. Dieser Satz von Evelyn Beatrice Hall (Pseudonym Stephen G. Tallentyre), die ihn in ihrem Buch „The Friends of Voltaire“ (1906, archive.org) benutzte, um Voltaires Einstellung zu Claude Adrien Helvétius zu charakterisieren.
 
Innere Emigration bezeichnet die Haltung von Künstlern, Schriftstellern und Gelehrten, die in der Zeit des Nationalsozialismus in Opposition zum NS-Regime standen, jedoch nicht aus Deutschland (bzw. nach dem Anschluss 1938 aus Österreich) auswanderten. Sie beschreibt die innerliche Abkehr von den Auseinandersetzungen mit den aktuellen wirtschaftlichen, politischen, religiösen u. ä. Vorgängen als Ausdruck der Opposition. Eine Entwicklung der engegen zu wirken ist.
 
„Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenen“ Rosa Luxemburg.
 
 
Versprechungen von Wirtschaft und Politik zum Wohle des Volkes?

Das Vertrauen der Zivilgesellschaft in Wirtschaft sowie Politik wurde nachhaltig beschädigt. Heute sind wieder Werte angesagt. Der ehrbare Kaufmann, der ehrbare Handwerker und der ehrbare Bürger – statt Homo oeconomicus a la Machiavelli. Authentizität, Glaubwürdigkeit und Loyalität sind der einzige Weg für Reputation und Markenaufbau – denn Lippenbekenntnisse haben keine Zukunft.

Eine Unternehmung die auf Ungerechtigkeit basiert kann langfristig nicht erfolgreich sein. Die Macht der sozialen Netzwerke (Power of the Masses) konnten einige Konzerne bereits deutlich spüren. Unter Anderem Mütter und wie zu lesen war: „Wenn Kinder Medienimperien zum Einsturz bringen“.

Clay Shirky hat es vor etwa einem Jahrzehnt schön in einem Text zusammengefasst. “Wenn 14-Jährige in der Freizeit mit einem Computer in der Lage sind, Geschäftsmodelle von Konzernen in ein Nichts aufzulösen, weil sie die Inhalte lieben und nicht weil sie etwas zerstören wollen, dann hat die Firma ein Problem. Und nicht der Jugendliche”. Greta ist 16.

Die Welt verändert sich, in Bezug auf Märke, Kunden, Mitbewerber, Technologie und Technik, dem demografischen Faktor, den Anstieg der Weltbevölkerung, Natur und Umwelt, der Kommunikation usw. dies müssen Unternehmen verstehen und dementsprechend muss man bereit sein zu handeln und Innovation einzuführen. Innovation erfordert Veränderungen. Meist rufen Veränderungen in Unternehmen, ebenso wie in der Politik, allerdings erst mal Widerstände auf, diese müssen überwunden werden. Es müssen die Courage und der Mut aufgebracht werden um neue Wege zu beschreiten. Die Denkweise muss geändert werden.

Selbst Managerlegende Jack Welch, Ex-Chef des amerikanischen Konzerns General Electric, sagte in einem Interview mit der Financial Times: Es sei eine „dumme Idee“ Quartal für Quartal nur nach Gewinnen zu streben. „Genau betrachtet ist Shareholder Value die blödeste Idee der Welt“. Die FAZ schrieb daraufhin: „Das sind schon erstaunliche Worte aus dem Mund eines Mannes, der vor Massenentlassungen nie zurückschreckte. Im Gegenzug belohnte die Börse General Electric mit Kursgewinnen – Shareholder Value pur.“

Wenn ein Unternehmen sich bürgerschaftlich engagieren will, dann entweder richtig – oder gar nicht! Die Ziele dürfen nicht PR- und Imagepflege sein. Die oberste Devise lautet, Vertrauen schaffen durch Glaubwürdigkeit, um Anerkennung zu erhalten.

Bereits 1905 erkannte Ivy Ledbetter Lee (Mitbegründer der modernen PR und der PR-Agentur Parker and Lee) „Gegen Gerüchte helfen nur Wahrheit und Offenheit“. Demokratische Spielregeln, Ethik und Werte statt Täuschung und Manipulation. Glaubwürdigkeit statt Kapital, Mitarbeiterbespitzelung, Bilanzmanipulation und dem streben nach kurzfristigen Gewinnen. Politik, Unternehmensführung und Kommunikationsbranche müssen der Versuchung widerstehen, eine schöne und heile Welt mittels kosmetischer PR- oder Werberetusche vorzugaukeln. Oder gar des Blind-Profits willen mit den Ängsten der Menschen zu spielen und Panik zu schüren.

Glaubwürdigkeit beinhaltet zuzuhören, sich innerhalb der Gesellschaft glaubwürdig darzustellen, ehrlich und loyal zu verhalten, denn dies wird sich positiv auf den Markenaufbau und das Ansehen eines Unternehmens, einer Partei oder Person auswirken. Neue globale Marken, und neue Märkte werden dadurch entstehen. Wer die Zeichen der Zeit erkennt, der macht Kunden zu Fans, der macht Mitarbeiter zu Fans, der macht Wähler zu Fans.

Dietmar Hopp – Ein Unternehmer, ein Macher, ein Visionär 

Dietmar Hopp hat Fans und er wird in der ganzen Region nicht nur als Unternehmer (quasi der ehrbare Kaufmann) sondern insbesondere als Mäzen geachtet und geschätzt.

Zitat „Hopp attestierte 2017 für Deutschland ein Gerechtigkeitsproblem. Er warnte davor, Bildung zu einem Privileg von Reichen und Wohlhabenden werden zu lassen, das andere abhängt. Die Vermögenden forderte Hopp auf, Verantwortung für die zu übernehmen, die weniger haben. Auch aus diesem Grund überwies er 2011 den auf ihn, seine Ehefrau, seine beiden Kinder und sein Enkelkind entfallenden rechnerischen Anteil der Staatsverschuldung Deutschlands, welcher seinerzeit etwa 21.000 Euro pro Bundesbürger entsprach, auf ein Sonderkonto der Bundesbank.“ Quelle Wikipedia.

Nach eigenen Angaben hat die Dietmar Hopp Stiftung seit ihrer Gründung im Jahr 1995 rund 715 Millionen Euro (Stand: Dezember 2018) für mehr als 1.000 verschiedene Projektförderungen in den Bereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung zur Verfügung gestellt.

Hopp erhiel viele Auszeichnungen und Ehrungen u.a. 1992 Bundesverdienstkreuz am Bande, 1992 Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg, 1995 sogar einen BAMBI in der Kategorie Business. Des Weiteren 1998 Hall of Fame (Manager Magazin), 1999 Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg sowie 2004 Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Seit 2005 ist er Ehrenbürger von Walldorf. Die Liste der Ehrungen ist lang, zu erwähnen aber noch 2010 Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz). Im Jahr 2015 wurde Hopp Ehrenbürger von Sinsheim.

Auch die Rudolf-Diesel-Medaille (DIE – Deutsches Institut für Erfindungswesen). Mit der Klima stiftung und nun der Klima Arena zeigt Hopp erneut Erfindergeist. Reiht er sich doch in die Liste der erfolgreichen Visionäre, Unternehmesgründer und Erfinder wie ein Rudolf Diesel, Robert Bosch oder Carl Benz etc. ein.

Das „Technik Museum Sinsheim“, ehemals „Auto- und Technikmuseum“ zeigt unzählige Beispiele von Innovationen deren Ursprung auf eine wagemutige Idee zurückgeht und deren erfolgreiche Umsetzung zur Verbesserung des Alltags der Menschen beitrug.

In diesem Sinne, Baden-Würtemberg: Wir können alles, auch Hochdeutsch. Und Innovation sowieso!

Ministerpräsident Kretswchmann sprach in seiner Rede davon, eine Stimmung der Tatkraft schaffen.

Dietmar Hopp hat, ob mit der SAP und unternehmerischen Erfolgen oder dem TSG mit sportlichen erfolgen (u.a. die Bayern auf den Kopf gestellt) sowie weiterer Projekte, längst bewiesen war er und sein Umfeld zu Leisten in der Lage sind. Zahlreiche Beispiele könnte man noch nennen. Die Hospizhilfe sei auch noch unbedingt genannt.

Weiterführende Infos zur Klimastiftung und der Klimaarena:

klima-energie-stiftung.de

klima-arena.de

 

Videomitschnitt Bundeskanzlerin Merkel in Sinsheim

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Text und Fotos: Robert Pastor

Veröffentlicht am 8. Oktober 2019, 06:00
Kurz-URL: https://www.sinsheim-lokal.de/?p=157819 

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