Frauen: Starke Vorrunde! TSG mit Dreier gegen Bremen

TSG_Logo-Standard_4c KopieDie TSG hat die gute Vorrunde in der Allianz Frauen-Bundesliga mit einem 2:0 (1:0)-Sieg gegen den SV Werder Bremen abgeschlossen. In einer zähen ersten Halbzeit traf Nicole Billa zur Führung (40.), mit dem Schlusspfiff erzielte Tabea Waßmuth nach einem spannenden zweiten Durchgang das 2:0 (90. +3). Mit 18 Punkten überwintert die Mannschaft von Chef-Trainer Jürgen Ehrmann auf dem sechsten Tabellenplatz.

TAKTIK & PERSONAL: 

Das letzte Spiel des Jahres. Nach der Niederlage in Potsdam sollte eine auf drei Positionen veränderte Startelf gegen den SV Werder Bremen für einen versöhnlichen Jahresabschluss sorgen. Für Franziska Harsch, die mit Adduktorenproblemen ausfiel, begann Michaela Specht in der Dreierkette. Auf der linken Seite ersetzte die wieder genesene Leonie Pankratz Maximiliane Rall. Für Lena Lattwein begann Isabella Hartig auf der Sechserposition. Mit dem SV Werder Bremen wartete einer der Aufsteiger auf die Mannschaft von Chef-Trainer Jürgen Ehrmann. Im Dietmar-Hopp-Stadion übernahm zunächst die TSG das Kommando. Die Gäste sortierten sich in der eigenen Hälfte und lauerten auf Fehler der Hoffenheimerinnen. Nach einer ordentlichen Anfangsphase entwickelte sich eine zähe erste Halbzeit. Es ergaben sich auf beiden Seiten zunächst kaum Torraumszenen, viele technische Fehler führten zu einem mäßigen spielerischen Niveau. Die besseren Chancen hatte dann aber die TSG. Erst scheiterten Beck und Hartig, besser machte es dann Billa, die für die Führung sorgte (40.).

Deutlich mehr Feuer entfachte dann im zweiten Durchgang. Der SV Werder Bremen investierte mehr in seine Offensivaktionen, sodass auch die TSG mehr Räume bekam. Kurz nach der Halbzeit vergaben beide Mannschaft beste Möglichkeiten, das Aluminium wurde zum beliebten Zielobjekt. Nachdem sich das Spiel nach einer guten Stunde wieder etwas beruhigte und die TSG sich Feldvorteile erarbeitete, entwickelte sich eine spannende Schlussphase. Der SV Werder Bremen verpasste den Ausgleich, die Mannschaft von Trainer Ehrmann nutzte die Kontermöglichkeiten nicht. Erst mit dem Schlusspfiff sorgte Tabea Waßmuth für das 2:0 (90. +3).

DER SPIELFILM

3

Die TSG nähert sich zum ersten Mal dem Tor der Gäste. Nach einem Einwurf nahe der Eckfahne des SV Werder Bremen setzt sich Judith Steinert durch und bringt den Ball flach auf den kurzen Pfosten. Dort kommt Nicole Billa an den Ball, bringt die Kugel aber nicht aufs Tor.

19

Bisher ist wenig los vor den Toren…Nun mal ein guter Ballgewinn von Tamar Dongus, die mit einem Heber Nicole Billa in der Sturmspitze in Szene setzt. Der Schuss der Österreicherin aus 15 Metern wird aber im letzten Moment geblockt.

25

Dicke Chance für die TSG!! Billa wird gefoult und Isabella Hartig tritt den Freistoß von rechts gefühlvoll in den Strafraum. Sharon Beck schleicht sich am langen Pfosten davon, köpft den Ball aus kurzer Distanz aber an den Außenpfosten. Schade!

35

Das muss doch die Führung sein!! Wieder verhindert das Aluminium den Treffer zum 1:0. Nach einem Bremer Eckball kontert die TSG und Leonie Pankratz setzt sich fein über die rechte Seite durch. Von der Grundlinie passt sie in den Rückraum, wo Hartig viel Zeit hat und schließlich abzieht. Der Ball landet auf der Querlatte. 

40

Tooooooor für die TSG! Das 1:0! So einfach geht’s. Steinert schickt Fabienne Dongus in die Tiefe, Gabriella Toth grätscht ins Leere und Dongus hat viel Zeit zum Flanken. Die Hereingabe landet punktgenau vor den Füßen von Billa, die den Ball direkt nimmt, aus zwei Metern aber SVW-Torhüterin Anneke Borbe abschießt. Den Abpraller schiebt sie dann aber zur Führung über die Linie. Wichtig!

51

Der Ball im Tor, es wird gejubelt. Doch das 2:0 der TSG wird aufgrund einer Abseitsposition zurückgenommen. Dabei wäre das einen Treffer wert gewesen. Stephanie Breitner zieht von halblinks ab, ihr Schuss landet – zum dritten Mal in der Partie – am Aluminium. Von der Latte springt der Ball vor die Füße von Fabienne Dongus, die das Leder in die Maschen drückt, dabei aber wohl im Abseits stand. 

52

Angriff von Bremen – Aluminium! Pia Wolter setzt sich auf rechts durch, Friederike Abt verpasst ihre Hereingabe. Sophie Howard schiebt das den Ball fast ins eigene Tor, den im Strafraum herumtrudelnden Ball bringt eine Gästespielerin nicht im TSG-Kasten unter, sondern setzt ihn an den Außenpfosten. 

62

Die TSG ist am Drücker! Die Chance zum 2:0! Leonie Pankratz startet auf links, ihre Flanke verlängert Fabienne Dongus im Zentrum mit dem Kopf. Am langen Pfosten rauscht Sarai Linder herbei, verpasst den Ball aber haarscharf. 

81

Ach, es ist schon fast Gewohnheit. Aluminium! Und wieder wird das daraus resultierende Tor aufgrund einer Abseitsposition nicht gegeben. Dieses Mal zieht Hartig von links ab, ihr Schuss aus 18 Metern knallt von der Latte zurück ins Feld. Billa steht am langen Pfosten frei und versenkt den Abpraller. Doch der Pfiff der Schiedsrichterin verhindert den Jubel über das 2:0.

84

Was eine Schlussphase! Riesen-Chancen auf beiden Seiten! Erst scheitert Sharon Beck nach einem Solo an SVW-Torhüterin Anneke Borbe, dann prallt ein Schuss von Pia Wolter aus spitzem Winkel an den Außenpfosten. Hier ist noch nichts entschieden…

90 + 3

Mit dem Schlusspfiff das 2:0! Nici Billa tanzt mutig durch den Strafraum, legt quer und Tabea Waßmuth stochert den Ball am kurzen Pfosten an Anneke Borbe im Tor der Bremerinnen vorbei. Ein toller Jahresabschluss!

DIE SZENE DES SPIELS:

Sechs Aluminiumtreffer, zwei Tore, zwei nicht gegebene Abseitstore. Trotz zäher erster Halbzeit war im Dietmar-Hopp-Stadion in Hoffenheim zum Jahresabschluss nochmal Einiges los. Die entscheidende Szene: der Treffer zum 1:0. Nach einer Hereingabe von Fabienne Dongus wehrt Werder-Torhüterin Anneke Borbe den Abschluss von Nici Billa noch ab, beim zweiten Versuch ist sie dann machtlos. Die Gäste aus Bremen rennen fortan einem Rückstand hinterher und schaffen es bis zum Schluss nicht, die starke Friederike Abt im Tor der TSG zu überwinden. 

DIE ZAHLE DES SPIELS: 18

Die TSG beendet die Vorrunde in der Allianz Frauen-Bundesliga mit 18 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz. „Das ist ein tolles Ergebnis und freut uns besonders, weil wir vor der Saison noch als möglicher Absteiger gehandelt wurden“, so Chef-Trainer Jürgen Ehrmann. „Vom Tabellenkeller sind wir aber nun weit entfernt.“ 

Quelle: TSG 1899 Hoffenheim


Weitere Berichte Über die TSG 1899 Hoffenheim  in unserer Rubrik: TSG 1899 Hoffenheim

Veröffentlicht am 18. Dezember 2017, 13:20
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