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Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

23. November 2017 | Das Neueste, Photo Gallery

Regelmäßige Treffen der Klimaschutzbeauftragten im Kreis bringen Synergien

(Foto Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis): Vom anderen lernen und von Erfahrungen profitieren: Dazu dienen die regelmäßigen Treffen der kommunalen Klimaschutzbeauftragten im Rhein-Neckar-Kreis.

(zg) Es ist inzwischen unbestritten, dass der Klimawandel zunehmend unsere natürlichen Lebensgrundlagen gefährdet. Der Klimaschutz gehört zu den zentralen Herausforderungen des noch jungen 21. Jahrhunderts. Dabei ist Klimaschutz kein ökologischer Luxus in Boomzeiten sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die mit ihren Technologien für mehr Energieeffizienz und für die Nutzung erneuerbarer Energiequellen potentieller Motor für Innovation, Konjunktur und Beschäftigung in der Region ist.

Der Rhein-Neckar-Kreis hat sich den Klimaschutz zum Ziel gesetzt. Im eigenen Zuständigkeitsbereich geht der Landkreis mit gutem Beispiel voran. Gleichzeitig unterstützt er die Verankerung des Klimaschutzes bei den Städten und Gemeinden, bei den Unternehmen und in der Gesellschaft. Ein Klimaschutzkonzept legt die Grundlagen für eine langfristig angelegte Klimaschutzarbeit im Rhein-Neckar-Kreis. Die Geschäftsstelle Klimaschutz – angesiedelt beim Eigenbetrieb Bau und Vermögen Rhein-Neckar-Kreis – leistet hierzu sehr wertvolle Beiträge. Zu ihren Aufgaben gehören auch die regelmäßigen Netzwerktreffen mit den kommunalen Energie- und Klimaschutzbeauftragten im Rhein-Neckar-Kreis. Sie dienen als Austauschplattform und werden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern positiv angenommen. Ziel ist die Nutzung von Synergieeffekten und die Vermeidung von Doppelarbeit rund um das Thema Klimaschutz in den kreisangehörigen Städten und Gemeinden.

Seit Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zum Klimaschutz zwischen dem Landkreis und 53 seiner 54 Kommunen hat sich beim Thema Klimaschutz einiges im Kreis getan. So haben etwa 32 Kommunen bereits ein Klimaschutzkonzept erstellt. Um diese Konzepte umzusetzen, beschäftigen einige Kommunen Energie- und Klimaschutzbeauftragte, welche der Bund mit bis zu 65 Prozent der Personalkosten fördert.

Auch der Rhein-Neckar-Kreis hat seit 2014 die Geschäftsstelle Klimaschutz mit zwei Klimaschutzmanagern für die Umsetzung seines Klimaschutzkonzeptes eingerichtet. Die Geschäftsstelle Klimaschutz bietet auch im Hinblick auf die Kooperationsvereinbarung regelmäßige Netzwerktreffen für die Energie- und Klimaschutzbeauftragten an. Im Januar 2018 findet bereits das vierte Treffen der Kommunalvertreter statt.

Die Treffen dienen in erster Linie zum Informationsaustausch: Welche Projekte führen die einzelnen Kommunen durch? Welche Förderprogramme gibt es und was ist bei der Antragsstellung zu beachten? Vor welchen Hürden stehen die Klimaschutzbeauftragten bei ihrer täglichen Arbeit? Dies sind nur einige Beispiele. Die Arbeit und die Projekte in ihrer jeweiligen Kommune können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer regelmäßig bei den Netzwerktreffen vorstellen und sich darüber austauschen. Ziel ist es, Ideen für die eigenen Tätigkeiten in der Kommune mitzunehmen. 

„Die Netzwerktreffen werden von unseren Kolleginnen und Kollegen sehr gut angenommen“, freut sich Isabel Schonath, Klimaschutzmanagerin beim Eigenbetrieb Bau und Vermögen Rhein-Neckar-Kreis. Und ihre Kollegin Julia Eustachi ergänzt: „Sie sind dankbar für diesen Austausch, weil der Klimaschutz in den meisten Kommunen als neues Aufgabenfeld hinzugekommen ist oder die Stellen neu geschaffen wurden. Das Rad muss nicht neu erfunden werden und durch den gemeinsamen Austausch kann voreinander gelernt werden

Auch werden gemeinsame Projekte geplant. Sehr erfolgreich war im letzten Jahr die gemeinsame Teilnahme an der „Earth Hour“. Hier schalteten insgesamt 37 Kommunen des RNK für eine Stunde die Beleuchtung an kommunalen Gebäuden, Straßenzügen oder an Sehenswürdigkeiten aus. Für das Jahr 2018 steht die kreisweite Teilnahme beim Stadtradeln auf der Agenda. Ebenso ist geplant, sich  erneut an der Earth Hour zu beteiligen.

Gemeinsam leisten der Rhein-Neckar-Kreis und seine Kommunen einen weiteren Beitrag zur Erreichung ihrer Klimaschutzziele, die sie in der Kooperationsvereinbarung zum Klimaschutz festgeschrieben haben. In dieser Kooperationsvereinbarung bekennen sich Kreis und Kommunen zu den Grundsätzen der Klimaschutzleitlinien des Rhein-Neckar-Kreises. Diese haben zum Oberziel, klimaschädliche Emissionen zu verringern und erneuerbare Energien einzusetzen.

Anzeige SwopperQuelle:Silke Hartmann

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