Regionwetter ab Freitag, 10.August 2018

für Freitag, 10.August 2018
Heute Mittag ganz im Südosten abklingender Regen, nachfolgend zögerlich Auflockerungen. Im übrigen Land durchweg trocken und freundlich mit Sonne und lockeren Wolken. Temperaturmaxima zwischen 23 Grad am Bodensee und um 26 Grad an Rhein und Tauber, im höheren Bergland um 19 Grad. Schwacher bis mäßiger, teils böig auffrischender Westwind.

In der Nacht zum Samstag klar oder gering bewölkt. Abkühlung auf 14 bis 8 Grad.

für Samstag, 11.August 2018
Am Samstag viel Sonne und lockere Quellwolken. Trocken bei Höchstwerten zwischen 24 und 27 Grad, im höheren Bergland zwischen 19 und 22 Grad. Schwacher Wind aus westlichen Richtungen, teils böig auffrischend.

In der Nacht zum Sonntag meist sternenklar. Minima zwischen 13 und 8 Grad.

für Sonntag, 12.August 2018
Am Sonntag sonnig und trocken. Maxima von 23 Grad im höheren Bergland und bis 31 Grad an der Tauber. Schwacher, in Böen mäßiger östlicher Wind.

In der Nacht zum Montag meist klar oder gering bewölkt. Minima 17 bis 10 Grad.

für Montag, 13.August 2018
Am Montag nach sonnigem Start zunehmend Quellwolken, nachmittags zunächst im Bergland, gegen Abend von Westen her Schauer und Gewitter. Höchstwerte zwischen 23 und 30 Grad. Dazu schwacher bis mäßiger, im Tagesverlauf zum Teil stark böiger Westwind.

In der Nacht zum Dienstag häufig stark bewölkt, gebietsweise schauerartiger, teils gewittriger Regen, ostwärts verlagernd. Nachfolgend einzelne Schauer. Tiefstwerte 18 bis 13 Grad.

Deutschlandübersicht:

Offenbach, Freitag, den 10.08.2018, 11:30 Uhr –
„Am Donnerstagnachmittag und Abend zogen teils unwetterartige Gewitter über Deutschland hinweg. Besonders betroffen war die Nordwesthälfte, wo es örtlich zu Orkanböen kam. So wurde in Büsum eine Orkanböe von 140 km/h registriert. In Hannover reichte es noch für orkanartigen Sturm mit einer Böe von 112 km/h und auch am Flughafen Frankfurt am Main gab es mit Windgeschwindigkeiten von 101 km/h orkanartigen Sturm.
Die Niederschlagsmengen spielten bei den Gewittern eine dem Sturm untergeordnete Rolle, örtlich gab es aber kräftigen Regen mit 20 bis 25 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit.
Insgesamt wurden in und um Deutschland mehr als 330.000 Blitze registriert.

Mit den Gewittern und der dahinter durchziehenden Kaltfront kühlte es merklich ab und mit frischem westlichen Wind sind die Temperaturen nun deutlich erträglicher als in den letzten Tagen und Wochen. Zwar erreicht die Temperatur auch heute und morgen in der Mitte und im Süden Deutschlands gebietsweise 27 Grad, und erzielt somit einen Sommertag, aber durch die kalten Nächte und den meist leichten Luftzug lässt sich die angestaute Wärme und stickige Luft aus allen Räumen vertreiben. Vorsicht beim Lüften ist heute im äußersten Norden geboten, dort weht der Wind bis zum Nachmittag noch stark bis stürmisch.

Im Norden des Landes ziehen am Wochenende und auch in der nächsten Woche immer wieder Tiefdruckgebiete durch, die dort für zeitweise kräftigen Wind und immer wieder Schauer, vereinzelt auch Gewitter sorgen.
Am Samstag schaffen es schwache Schauer auch bis in die Mitte Deutschlands, im Süden bleibt es trocken mit längerem Sonnenschein.

Am Sonntag sind nur noch küstennah Schauer oder einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen, sonst ist es trocken und nach Süden hin auch wieder meist sonnig. Lediglich am Alpenrand besteht ein kleines Restrisiko für Gewitter in der zweiten Tageshälfte. Die Temperatur erreicht Höchstwerte zwischen 20 und 24 Grad im Norden, sonst 25 bis 30 Grad.

Am Montag nähert sich von Westen eine Front mit Schauern und Gewittern, vorher wird es aber noch einmal sonnig und heiß mit bis zu 33 Grad in der Osthälfte.

Wer die Perseiden beobachten möchte, tut dies am besten in der Nacht zum Sonntag, da sind im Großteil des Landes keine und nur ganz wenige Wolken unterwegs. An den Küsten und im küstennahen Bereich sind die Wolken hingegen zahlreich. Empfehlenswert ist eine Jacke, denn die Temperatur sinkt auf 12 bis 7 Grad. In der Nacht zum Montag sind die Bedingungen im Süden Deutschlands noch gut, sprich: kaum Wolken, in der Mitte und im Norden sind mehr Wolken unterwegs.“

Quelle: DWD

Veröffentlicht am 10. August 2018, 18:10
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