Sieg in Stuttgart: U23 punktet weiter

TSG_Logo-Standard_4c KopieDie U23 bleibt in der Regionalliga Südwest in der Spur. Die Elf von Trainer Marco Wildersinn gewann ihr Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart II mit 3:1 (1:0) und beendet die Hinrunde auf Platz sieben. Die beiden Profi-Leihgaben Serge Gnabry und Robert Žulj steuerten einen Assist und einen Treffer bei.

PERSONAL & TAKTIK

Für den gebürtigen Stuttgarter Gnabry und Žulj bleiben nach dem 1:1 gegen den 1.FC Saarbrücken Aron Viventi und Nicolas Wähling draußen. Wildersinn schickt seine Formation in einem 3-5-2 auf den Rasen: Gnabry und Owusu in der Spitze, dahinter Waack und Žulj, die Außenbahn besetzen Rossipal (links) und Bühler, während Szarka das Bindeglied zwischen Defensive und Offensive bildet. Die Dreierkette setzt sich von links nach rechts aus Engelhardt, Hüttl und Dehm zusammen.

Stuttgarts Coach Andreas Hinkel verändert nach dem 0:2 in der Vorwoche bei Schlusslicht Schott Mainz zwei Positionen. Der Ex-Hoffenheimer Hayk Galstyan bleibt zunächst ebenso draußen wie Verteidiger Stjepan Radeljic. Für sie stehen Philipp Walter und Nicolás Sessa, der bis Januar noch für die U23 der TSG kickte, in der in der Startelf.

DER SPIELFILM

1

Durchatmen! Nach einem katastrophalen Spieleröffnungspass von TSG-Keeper Dominik Draband kommt VfB-Stürmer Pascal Breier an den Ball – schiebt aber an der langen Ecke vorbei.

31

Žulj marschiert übers Feld und legt vor dem Sechzehner für Prince Owusu quer, der sich schön herausdreht und flach abzieht, doch VfB-Schlussmann Ramon Castellucci ist zur Stelle.

33

Alexander Rossipal versucht es von der linken Seite, sein Schuss wird abgefälscht … doch Castellucci fischt ihn aus der langen Ecke.

36

Erste große Möglichkeit für die Hausherren. Ein Kopfballaufsetzer von Alexander Groiß wird zur sicheren Beute Drabands.

42

TOR FÜR DIE TSG!
Rossipal schiebt von der linken Seite in den Strafraum ein und wird von Gnabry aus dem Zentrum hervorragend bedient. 1:0!

45

„Die erste Halbzeit war nicht so gut“, blieb Wildersinn nach der Partie kritisch. „Bedingt durch einige Fehler waren wir verunsichert und haben uns nicht so viel zugetraut. Das war insgesamt sehr fahrig.“ Da auch die Stuttgarter Fehler machen, ist es für die neutralen Beobachter eine muntere Partie.

50

TOR FÜR DIE TSG!
Das geht gut los! Owusu löst sich aus dem Zentrum und stürmt im Sprint auf Castellucci zu, der zwar Owusus Schuss noch berührt, aber das 0:2 aus Stuttgarter Sicht nicht verhindern kann.

56

TOR FÜR DIE TSG!
Die Entscheidung: Flanke von links, Žulj köpft in die lange Ecke, Tor. Kurz darauf darf der Österreicher duschen gehen, Pflicht erfüllt.

79

Tor für den VfB!
Kleiner Schönheitsfehler. Pascal Breier verkürzt mit einem Kopfball aus neun Metern auf 1:3. Spannend wird die Partie jedoch nicht mehr.

90

„Wir hätten schon vor der Pause das 2:0 nachlegen können, kommen dann aber stark aus der Kabine und machen es dann eben schnell nach dem Wechsel. Im zweiten Durchgang hat die Mannschaft ein anderes Gesicht gezeigt, deutlich griffiger und schneller gespielt und lag zwischendurch verdient mit 3:0 vorn“, so Wildersinn. Die Hinrunden-Bilanz kann sich sehen lassen. Nach zuletzt nur einer Niederlage in den letzten zwölf Begegnungen liegen die Hoffenheimer auf Platz sieben, der Rückstand auf den dritten Rang beträgt nur vier Zähler.

DIE SZENE DES SPIELS

Es wäre ein denkbar schlechter Start in die Partie gewesen, aber glücklicherweise schlägt Breier aus Drabands Blackout in der ersten Minute kein Kapital. Mit einem frühen 0:1-Rückstand wäre es für die Hoffenheimer wahrscheinlich deutlich schwieriger geworden. Glück gehabt.

DIE ZAHL DES SPIELS

3 – drei Tore, drei Punkte und vor allem: drei gebürtige Stuttgarter standen in Stuttgart in der Startelf. Zwei von ihnen – Rossipal und Owusu – schossen die 2:0-Führung heraus. Zudem war es der dritte 3:1-Sieg in dieser Saison.

DAS STENOGRAMM

VfB Stuttgart II – TSG 1899 Hoffenheim II 1:3 (0:1)
Stuttgart: Castellucci – Walter, Groiß (73. Össwein), Feisthammel, Scheidl (73. Galstyan), Sommer, dos Santos, Sonora, Sessa, Ferdinand, Breier.
Hoffenheim: Draband – Dehm, Hüttl, Rossipal, Bühler, Engelhardt, Szarka (78. Ikpide), Waack, Owusu, Žulj (68. Wähling), Gnabry (83. Politakis).
Tore: 0:1 Rossipal (42.), 0:2 Owusu (50.), 0:3 Žulj (56.), 1:3 Breier (79.). Zuschauer: 330. Schiedsrichter: Timo Wlodarczak (Bebra-Weiterode). Karten: Gelb für Sommer / Dehm.

Quelle: TSG 1899 Hoffenheim


Weitere Berichte Über die TSG 1899 Hoffenheim  in unserer Rubrik: TSG 1899 Hoffenheim

Veröffentlicht am 13. November 2017, 18:17
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