Zauberhafte Märchen mit zauberhafter Musik

Veranstaltungsbeginn ist jeweils um 17 Uhr. Burg Steinsberg, Eintritt: 15 €

14.10.2018

„Flixa und Kilian“ – Irische Elfenmärchen

Die „Irischen Elfenmärchen“ in der Übertragung der Brüder Grimm sind nur Wenigen bekannt. „Flixa und Kilian“ lesen aus dieser Sammlung Geschichten aus einer Anderswelt und lassen auf Harfe und Rahmentrommel keltische Musik erklingen.

11.11.2018

Ensemble JOYOSA 

Musik von al-Andalus und dem mittelalterlichen Spanien

Als Gastmusiker begrüßen wir zu diesem Konzert Knud Seckel und Michael Hilbel.

Joyosa, das heißt ….
… soviel wie „freudig“ auf Altspanisch.
Joyosa, das ist …
…ein seit 2015 bestehendes Musikprojekt, in dem sich zwei Künstler durch ihre Liebe zur spanischen Musik des Mittelalters und ihr Interesse am historisch nahezu einmaligen Zusammentreffen dreier Kulturen in Al-Andalus zu-sammengetan haben. Ohne roman-tische Verklärung der Vergangenheit als einer goldenen Zeit, die es so nie gab, und doch voll Bewunderung für die kulturelle Blüte, die die maurische Herrschaft ermöglichte, nimmt sich Joyosa eines oft unterschlagenen Bereichs jener Zeit an: Der Musik.

Joyosa, das bietet…
… Musikstücke vom 8. bis zum 15. Jahrhundert, Musik christlicher, maurischer und jüdischer Prägung. In oft mühevoller Kleinarbeit hat Joyosa mittelalterliche Quellen ausgewertet, Stücke rekonstruiert und interpretiert: Wieviel ist bekannt, was bleibt für immer verloren? Was ist historisch genau, was plausibel, wo kann man nur vermuten? Arabische Lieder und sefardische Romanzen fanden sich zwar meist mündlich überliefert, aber als gelebte musikalische Tradition – und damit noch original? Anders die textlich genau überlieferten christlichen Stücke, die mit ihrer Mensuralnotation (beispielsweise die geistlichen Cantigas de Santa Maria, 13. Jhdt. oder das Libre Vermell de Montserrat, 14. Jhdt.) eine ganz eigene musikalische Herausforderung darstellen. Joyosa stellte sich mit hohem musikhistorischen Sachverstand und akribischer Forschung an den vorhandenen Quellen diesen Problemen. Das Ergebnis zeichnet sich durch die notwendige Mischung aus Behutsamkeit und Wagemut aus: Joyosa bietet ein musikhistorisches Programm auf höchstem Niveau – und doch ein Programm voll Feuer, Leben und Leidenschaft.

Joyosa, die spielen…
… mit und auf historischen Instrumenten in beeindruckender Vielfalt – Saiten, Blas- und Percussionsinstrumente, Citole und Oud, Sackpfeife und Schalmei, Tombak, Davul und viele mehr. Größtenteils sind es originalgetreue Nachbauten mittelalterlicher Vorlagen, zum Teil speziell für die Bedürfnisse und Wünsche Joyosas angefertigt.
Wo das überlieferte Wissen in Schrift und Bild versagte, orientierte sich die Band an verwandten Bereichen, integrierte arabische Trommeln und baskisches Tambourin, immer auf dem schmalen Grat von Rekonstruktion und Interpretation – eine Vorgehensweise, zu der die dürftige Quellenlage nur wenig Alternativen bietet: Joyosa – oder Stille.

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Veröffentlicht am 4. Oktober 2018, 07:10
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