Ein 36-jähriger Mann aus Hoffenheim sitzt nach einer Wohnungsdurchsuchung wegen des Verdachts auf Drogenhandel in Untersuchungshaft.
Ausgangspunkt der Ermittlungen war eine Strafanzeige im Juli 2025. Darin wurde angegeben, dass der Mann trotz Bezugs von Bürgergeld über erhebliche finanzielle Mittel verfügen und einen auffällig luxuriösen Lebensstil pflegen soll. Dies habe er auch in sozialen Medien öffentlich präsentiert.
Die Staatsanwaltschaft Heidelberg nahm daraufhin Ermittlungen auf und stellte fest, dass der Beschuldigte tatsächlich Sozialleistungen bezog. Auf dieser Grundlage wurde ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt.
Bei der Durchsuchung am 29. April 2026 fanden die Ermittler rund 150 Gramm Kokain, größere Bargeldbeträge sowie weitere Gegenstände, die auf einen umfangreichen Drogenhandel hindeuten.
Daraufhin wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl erlassen. Der Mann wurde am 30. April 2026 einer Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Heidelberg vorgeführt und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die Ermittlungen dauern an. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt der Beschuldigte als unschuldig.






