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Heimsieg! TSG verputzt die Wölfe

12. März 2018 | Das Neueste, TSG 1899 Hoffenheim

TSG_Logo-Standard_4c KopieDie TSG Hoffenheim hat ihr Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg mit 3:0 gewonnen. Nico Schulz, Serge Gnabry und Josuha Guilavogui per Eigentor sorgten am 26-Spieltag für den „Dreier“ der TSG. Julian Nagelsmann hat als TSG-Cheftrainer damit 33 Begegnungen in der Bundesliga mit seinem Team gewonnen – mehr als jeder andere Coach der Klubgeschichte.

PERSONAL UND TAKTIK:

TSG-Cheftrainer Julian Nagelsmann schickte am 26. Bundesliga-Spieltag zu Hause gegen den VfL Wolfsburg exakt jene Elf aufs Feld, die vor Wochenfrist 2:0 beim FC Augsburg gewonnen hatte. Vor Keeper Oliver Baumann liefen gegen die „Wölfe“ in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena also Kevin Akpoguma, Kapitän Kevin Vogt und Benjamin Hübner in der Dreierkette auf. Auf den Außenbahnen gaben Nico Schulz (links) und Pavel Kaderabek (rechts) Gas und spulten viele Kilometer ab. Im Hoffenheimer Mittelfeld übernahm Florian Grillitsch den defensiven Part, während sich Lukas Rupp und Dennis Geiger eher um das Offensivspiel bemühten. Beide unterstützen die beweglichen TSG-Spitzen – Andrej Kramaric und Serge Gnabry.

In der 43. Minute musste Julian Nagelsmann das erste Mal wechseln – verletzungsbedingt. Dennis Geiger verließ angeschlagen den Platz. Er wurde im Mittelfeld von Eugen Polanski ersetzt. Die Nummer 8 übernahm Geigers Position eins zu eins. Nach 66 Minuten zog Nagelsmann seine zweite Option – Andrej Kramaric machte für Mark Uth Platz. An der taktischen Ausrichtung der TSG änderte auch dieser Wechsel nichts. Zwölf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit vollzog „Hoffe“ dann den dritten und letzten Wechsel – Nadiem Amiri kam für Florian Grillitsch in die Partie. Polanski rückte auf die „Sechs“, Amiri gab auf der Halbposition Gas.

DER SPIELFILM

5

Andrej Kramaric führte den Ball auf der linken Seite zirka 30 Meter vor dem Tor. Kopf hoch, ein Blick, ein Seitenwechsel. Punktgenau auf den am zweiten Pfosten einlaufenden Pavel Kaderabek. Der fand beim Kopfball aus spitzem Winkel seinen Meister in Koen Casteels.

18

Serge Gnabry mit dem perfekten Pass in die Gasse. Der einlaufende Florian Grillitsch kam an die Grundlinie durch und zog den Ball sofort ins Zentrum. VfL-Keeper Casteels war dran. Kramaric rutschte vorbei, aber Nico Schulz lauerte und drückte den Ball aus neun Metern mit dem starken Linken zum 1:0 über die Linie. Überragender Angriff!

32

Was für eine Finte von Andrej Kramaric, der seinen Gegenspieler im Strafraum komplett vorbeirutschen ließ. Lupfer auf Gnabry, der volley aus spitzem Winkel abzog. Latte. Nachschuss von Kramaric. Wieder volley – diesmal aus zwölf Metern – Verhaegh blockte kurz vor der Linie.

33

Nach einer Ecke von rechts von Andrej Kramaric kam Kevin Akpoguma im Zentrum zum Kopfball. Aufsetzer. Serge Gnabry war mit dem Kopf da, überwand Casteels, aber ein Wolfsburger rettete auf der Linie.

40

Nach einer tollen Kombination der TSG lief Kramaric halblinks auf Casteels zu, schaute, was der Wolfsburger Keeper anbot und entschloss sich zum Schlenzer auf die lange Ecke. Casteels machte sich ganz lang und lenkte den Ball um den Pfosten. Unfassbar. Wie fischte er den denn noch raus?

77

Mark Uth spielte den Ball von der rechten Seite ins Zentrum zu Serge Gnabry. Ein Haken nach links, zwei schnelle Schritte und einen flachen Linksschuss später stand es 2:0 für die TSG. Starke Aktion.

80

Serge Gnabry spielte den Ball flach und stramm von links in die Mitte. Kaderabek sorgte für Unruhe, Verhaegh traf Mitspieler Guilavogui und von dessen Schienbein ging der Ball ins Tor. Das 3:0 für die TSG.

DIE SZENE DES SPIELS:

Das 2:0 von Serge Gnabry. Ballannahme, Verarbeitung, Abschluss. All das wurde beim Nationalspieler zu einer runden, flüssigen Bewegung. Ein Tor – so „einfach“, so schön. Gnabry kann den Unterschied machen – jederzeit.

DIE ZAHL DES SPIELS: 33

Julian Nagelsmann stand gegen den VfL Wolfsburg zum 74 Mal in der Bundesliga als Hoffenheimer Cheftrainer an der Seitenlinie – mit seinem Team konnte er dabei den 33. „Dreier“ holen. Damit überholte Nagelsmann Ralf Rangnick, der für seine 32 Siege als TSG-Cheftrainer 85 Partien benötigte. Kein Cheftrainer der TSG gewann in der Bundesliga mehr Spiele als Nagelsmann.

Quelle: TSG 1899 Hoffenheim


Weitere Berichte Über die TSG 1899 Hoffenheim  in unserer Rubrik: TSG 1899 Hoffenheim

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