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Brandrisiken durch Adventskränze und Christbäume

2. Dezember 2012 | Allgemeines, Das Neueste

Landesbranddirektor Hermann Schröder hat zum Beginn der Adventszeit vor den Gefahren durch unsachgemäßen Umgang mit Kerzen gewarnt. „Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit kommt es durch Unachtsamkeit oder Leichtsinn immer wieder zu Bränden. Vergessene oder falsch angebrachte brennende Kerzen können leicht zur lebensbedrohenden Gefahr werden. Oft genügt ein Funke, um einen ausgetrockneten Kranz oder Christbaum explosionsartig zu entfachen.“ Das sagte Schröder am Freitag, 30. November 2012, in Stuttgart.

Christbäume und Adventskränze sollten auf einer nicht entflammbaren Unterlage stehen. Außerdem sollten unbedingt nichtbrennbare Kerzenhalter verwendet werden. Wichtig sei, die Kerzen immer senkrecht in die Halter zu stecken. Abgebrannte Kerzen müssten besonders bei trockenen Gestecken, Kränzen oder Weihnachtsbäumen rechtzeitig ausgewechselt werden.

Am Weihnachtsbaum sollten die Kerzen von oben nach unten angezündet und in umgekehrter Reihenfolge gelöscht werden. Der Baum sollte auch gegen Umkippen gesichert sein. Es müsse auf alle Fälle darauf geachtet werden, dass Äste nicht in Brand geraten könnten. Besonders wichtig sei es, Kerzen nicht zu nah an Vorhängen oder brennbaren Verkleidungen von Wänden beziehungsweise Decken zu platzieren. Als Christbaumschmuck oder Dekorationsmaterial für Kränze und Gestecke sollten nur nichtbrennbare Produkte verwendet werden. Die bei vielen beliebten Wunderkerzen hätten am Weihnachtsbaum und in der Nähe von brennbaren Gestecken nichts zu suchen.

Brennende Kerzen sollten nie unbeaufsichtigt bleiben. Es sei wichtig, beim Verlassen des Zimmers immer daran zu denken, alle Kerzen zu löschen. Wer am Weihnachtsbaum nicht auf natürlichen Kerzenschein verzichten möchte, sollte einen Eimer Wasser griffbereit haben. Sinnvoll sei auch eine so genannte Haushaltslöschdecke.

„Ich rate dringend dazu, schon jetzt – vor Inkrafttreten der gesetzlichen Pflicht – Rauchwarnmelder in alle Häuser und Wohnungen einzubauen. Denn die kleinen Warngeräte können in allen geschlossenen Räumen Leben retten“, sagte Schröder. Rauchmelder seien nicht teuer und könnten problemlos auch von Laien angebracht werden. Der Landesbranddirektor erinnerte außerdem daran, bei bereits installierten Geräten regelmäßig die Funktionsfähigkeit zu überprüfen und gegebenenfalls die Batterien zu erneuern.

Weitere Informationen zu Rauchwarnmeldern und Brandschutz gibt es bei der örtlichen Feuerwehr.

Quelle: Innenministerium Baden-Württemberg

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