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Erfahrungsaustausch mit den Imamen und Moschee Vereinsvorsitzenden der muslimischen Gemeinden

20. November 2018 | Das Neueste, Gesellschaft, Photo Gallery

Treffen der muslimischen Gemeinden mit der Stadt Mannheim, dem Rhein-Neckar-Kreis, der Stadt Heidelberg, dem Polizeipräsidium Mannheim und dem Mannheimer Institut für Integration und interreligiösen Dialog.

Bildquelle: Polizeipräsidium Mannheim

(zg) Nachhaltiger Dialog fördert Zusammenarbeit – unter diesem Leitmotiv finden seit dem Jahr 2015 regelmäßige Treffen zwischen Vertreter*innen der muslimischen Gemeinden und der Stadt Mannheim, der Stadt Heidelberg und des Rhein-Neckar-Kreises auf Einladung des Polizeipräsidiums Mannheim statt.

Dabei geht es immer wieder um aktuelle Themen: Wie schafft man es gemeinsam, die Integration innerhalb der Städte und des Kreises weiter zu verbessern? Welche Angelegenheiten bewegen die Muslime der Region, aber auch die kommunal- und kreispolitisch Verantwortlichen?

In diesem Sinne trafen sich am 8. Oktober 21 Vertreter*innen von 10 Mannheimer Moscheegemeinden im Polizeipräsidium, um gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, Talat Kamran vom „Mannheimer Institut“ und Polizeipräsident Thomas Köber über aktuelle Geschehnisse und deren Auswirkungen zu diskutieren. Die Ereignisse in Chemnitz hatten für bundesweite Aufregung gesorgt, aber auch ein Vorkommnis in Wiesloch bewegte die Gemüter. Claus Preißler, Integrationsbeauftragter der Stadt Mannheim, informierte in diesem Zusammenhang über bestehende Möglichkeiten und Kontaktstellen, um rassistische oder islamfeindliche Vorfälle – auch in den sozialen Medien – zu melden und dagegen vorzugehen.

Oberbürgermeister Dr. Kurz betonte, dass das Vertrauen in die Schutzfunktion des Staates nicht verloren gehen dürfe. Hierzu ergänzte Polizeipräsident Köber, dass die Polizei zum Schutze aller Bürger*innen da sei, unabhängig von deren Herkunft. Die Polizei sei – allein schon durch ihre Uniform – als Vertreter des Gewaltmonopols in Deutschland erkennbar und damit keinesfalls ein anonymer „Machtapparat“. Unter den 32 Teilnehmer*innen, die sich zu einem weiteren Erfahrungsaustausch am 18. Oktober in der Ditib-Moschee in Edingen-Neckarhausen trafen, befanden sich auch zahlreiche Integrationsbeauftragte und Vertreter*innen der Städte und Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises.

Ordnungsdezernent Christoph Schauder bezeichnete die einstimmige Verabschiedung des Integrationskonzeptes des Rhein-Neckar-Kreises durch den Kreistag als Meilenstein, da sich damit alle im Kreistag vertretenen Fraktionen zu

einem vielfältigen Rhein-Neckar-Kreis bekannten. Frau Carola de Wit stellte den Kommunalen Integrationsplan der Stadt Heidelberg vor, der im Jahr 2011 als Basis für die weitere nachhaltige Integrationsarbeit verabschiedet wurde. Darüber hinaus hob sie die Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen Ausländerbehörde und dem Interkulturellen Zentrum in Heidelberg hervor.

Neben der Präsentation der Bildungs- und Beratungsdatenbank „BuBDa“, einem Projekt des Rhein-Neckar-Kreises, bestand natürlich auch die Möglichkeit, sich gegenseitig auszutauschen. Seitens der anwesenden Moscheevereinsvertreter*innen wurden konkrete Vorschläge für künftige Projekte eingebracht, die Talat Kamran vom „Mannheimer Institut“ sehr begrüßte. Er äußerte den Wunsch, dass das Engagement der Muslime im Bereich der Integrationsarbeit noch weiter wachsen möge; es sei wichtig, dass muslimische Gemeinden hier einen gesellschaftlichen Beitrag leisteten. Exemplarisch wurde hier ein gemeinsames Engagement gegen einen Rechtsruck in der Gesellschaft genannt.

Abschließend sprach sich Polizeipräsident Köber dafür aus, den eingeschlagenen Weg des Dialogs weiterzugehen und sich auch künftig immer wieder auszutauschen.

Hinweis:

Die Bildungs- und Beratungsdatenbank Rhein-Neckar ist im Internet unter www.BuBDa.rhein-neckar-kreis.de zu finden.

Quelle: Silke Hartmann

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