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Die Zukunft von Ethereum

2. November 2022 | Technik & IT

Während in den letzten Jahren immer wieder vom großen Update von Ethereum die Rede war, ist seit ende letzten jahres klar das Ethereum 2.0, zumindest in der bisher angekündigten Form nicht mehr existieren wird. Wir reden hier zwar nicht davon das sich Ethereum nicht weiterentwickeln wird, jedoch sind die bisherigen Pläne Ethereum 2.0 einzuführen vom Tisch und das schon länger. Doch warum ist das so?

Zum einen ist die Bezeichnung Ethereum 2.0 irreführend. Man könnte meinen es handele sich um eine neu entwickelte Kryptowährung die auf der basis der alten entstanden ist. Das ist aber gänzlich falsch. Alleine aus diesem Grund schon wurde die Bezeichnung Ethereum 2.0 abgeschafft. In der Praxis sollte Ethereum 2.0 nämlich lediglich eine neue Verarbeitungsform einführen bei der die Kryptowährung statt auf Rechenleistung auf eingelegte Geldsummen wert legen sollte. Dabei würden dann nicht mehr leistungsintensive Grafikkarten die Arbeit übernehmen, sondern das eingelegte “gestakte” Geld für die Verarbeitung genutzt.

 Nutzer sollten einen Mindestbetrag von kapp 30.000 Euro einlegen um als eigene Node am System teilnehmen zu dürfen. Das ist natürlich für die meisten Privatpersonen kaum möglich, doch Miningpools sollte es natürlich weiterhin geben. Beim neuen Proof-of-Stake Verfahren hätte man, auf diese Art und Weise, locker 99,5% der bisherigen eingesetzten Energie sparen können. So hätte man eine grüne Kryptowährung erschaffen können und dabei noch ein schnelleres und effizienteres Verfahren eingeführt.

Aufgrund der hohen Entwicklungsarbeit konnte es jedoch bisher nicht geschafft werden das Proof-of-Stake Verfahren, für Ethereum, einzuführen. Das wurde Ende letzten jahres schon klar und sollte dann im Frühjahr 2022 in abgewandelter Form stattfinden. Trotzdem ist das bisher nicht passiert und wir fragen uns zurecht wann es soweit sein könnte und/oder ob es überhaupt passieren wird. Während wir uns diese Fragen stellen sind die Kurse allerdings komplett unbeeindruckt. Klassische Kryptohändler wie bit index ai anmelden verzeichnen derzeit keinerlei Kursabfälle. Trotz anhaltender schlechter Nachrichten und Verschiebungen auf unbestimmte Zeit, Entwickler Valterin Buterin redete zumindest von mehreren Monaten, steigen die Kurse für Ethereum sogar noch an.

Das kann aber auch an der Entwicklung diverser staatlicher Lösungen liegen. Vor allem der geplante E-Euro ist eigentlich eine Farce und ein Schlag ins Gesicht für jeden Krypto Fan. Eine Kryptowährung die sicher und anonym sein soll, wie Bargeld. Das Vertrauen der Bürger liege im Vordergrund ließ die EZB verlautbaren. Die Praxis sieht jedoch komplett anders aus. Wie es aus Kreisen der Europäischen Zentralbank hieß wolle man vor allem die Banken als ausgebende Institute mit einbinden. Aus der anonymen digitalen Währung wird dadurch ein voll transparentes System das nachverfolgbar auf den letzten Cent ist. Damit würde auch Bargeld zu einer verfolgbaren Ressource.

Da ist es nur logisch das viele Menschen das Vertrauen in solche Projekte verlieren und ihr Geld, wenn es denn digital angelegt werden soll, lieber in klassische Kryptowährungen investieren, die wirklich noch halbwegs anonym zu handhaben sind. Jedenfalls wenn man es richtig anstellt. Eine volle anonymität ist jedenfalls in den wenigsten Fällen gegeben, aber Banken die eine anonyme Währung europäische Zentralwährung verwalten sollen, einen besseren Witz hätte man sich, nicht einmal im deutschen Parlament, ausdenken können.

Die Zukunft der klassischen kryptowährungen steht also absolut nicht auf dem Spiel, Hier kann man getrost sagen das wir von Bitcoin, Ethereum und anderen kryptowährungen sicherlich noch viele Jahre etwas haben werden. Solange es kein komplettes Verbot dieser Währungen gibt, das zum Verbot noch darauf abzielt den Datenverkehr im Internet zu überwachen, werden wir wohl so schnell keinerlei Einschränkungen erleben müssen. In diesem Sinne sieht es eigentlich sogar sehr gut aus für die Zukunft von Ethereum und Co.

Sollten die Macher rund um Ethereum nun, wie geplant, irgendwann das Proof-of-Stake Verfahren einführen können und damit noch eine Menge Strom einsparen können, so könnte man annehmen das Ethereum Bitcoin bei weitem überflügeln könnte. Wir sind eigentlich keine Fans von solchen Prognosen, die meist eh nicht eintreffen und total utopisch klingen, aber das Potential wäre durchaus da. Ethereum könnte durchaus zu einer Währung werden, die wichtiger ist als Bitcoin. Nicht nur was die verwendbarkeit angeht. Das proof-of-stake Verfahren wird auch die Verarbeitungsgeschwindigkeit massiv steigern können. Dadurch gewinnen nicht nur Endkunden und die Umwelt, sondern alle die mit dem Coin zu tun haben.

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