Kramarić-Dreierpack bei 5:1-Gala gegen Gladbach
Die TSG Hoffenheim ist mit einer eindrucksvollen Vorstellung ins Pflichtspieljahr 2026 gestartet. Vor heimischem Publikum besiegte das Team von Trainer Christian Ilzer Borussia Mönchengladbach mit 5:1 (4:0) und feierte damit den fünften Heimsieg in Serie. Mann des Abends war einmal mehr Andrej Kramarić, der mit drei Treffern binnen weniger Minuten die Partie bereits vor der Pause entschied. Tim Lemperle und der eingewechselte Max Moerstedt steuerten die weiteren Tore bei. Für die Gäste blieb der Treffer von Shuto Machino reine Ergebniskosmetik.
Ilzer musste seine Startelf gegenüber dem letzten Spiel leicht umbauen, da Albian Hajdari gelbgesperrt fehlte. Ozan Kabak rückte dafür in die Innenverteidigung neben Robin Hranáč, während Vladimír Coufal und Bernardo die Außenbahnen besetzten. Im zentralen Mittelfeld agierten Wouter Burger und Leon Avdullahu, offensiv unterstützten Alexander Prass und Kramarić das Sturmduo Tim Lemperle und Fisnik Asllani. Vor Torhüter Oliver Baumann präsentierte sich die TSG von Beginn an gut organisiert und spielfreudig.
Von der ersten Minute an entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Nach einer Ecke traf Kabak früh die Latte, wenig später scheiterte Kramarić aus spitzem Winkel an Gladbachs Keeper Moritz Nicolas. Der Führungstreffer fiel nach einem Foul an Burger, als Schiedsrichter Christian Dingert nach VAR-Eingriff auf Strafstoß entschied, den Kramarić sicher verwandelte. Nur zwei Minuten später erhöhte Lemperle nach Ballgewinn im Mittelfeld auf 2:0. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte machte Kramarić mit zwei technisch herausragenden Treffern den Dreierpack perfekt und sorgte für eine Vorentscheidung.
Nach dem Seitenwechsel nahm Hoffenheim etwas Tempo aus der Partie, blieb aber klar spielbestimmend. Mehrere Chancen zum fünften Treffer blieben zunächst ungenutzt, ehe Machino für die Gäste verkürzte. Die Antwort der TSG folgte jedoch prompt: Der eingewechselte Max Moerstedt traf mit seinem ersten Ballkontakt in der Bundesliga per Kopf zum 5:1. Der 19-Jährige krönte damit einen gelungenen Abend, an dem Hoffenheim in nahezu allen Statistiken überlegen war.
Besonders für Kramarić war es ein Spiel mit historischem Wert. Mit seinem 302. Bundesligaeinsatz überholte der 34-Jährige Landsmann Zvonimir Soldo und ist nun alleiniger kroatischer Rekordspieler der Liga. Zudem war es bereits das sechste Mal, dass der TSG-Rekordtorschütze in einer Bundesligapartie mindestens drei Treffer erzielte. Auch Schiedsrichter Christian Dingert durfte ein Jubiläum feiern: Zum 40. Mal leitete er ein Spiel mit Hoffenheimer Beteiligung – und erneut endete es mit einem TSG-Sieg.
Bild: TSG Hoffenheim










