Besucher aus dem Wahlkreis Sinsheim zu Gast bei Jan-Peter Röderer im Landtag
Kurz vor der bevorstehenden Landtagswahl nutzte der Eberbacher Abgeordnete Jan-Peter Röderer die Gelegenheit, 25 Interessierte aus seinem Wahlkreis Sinsheim zu einem Besuch in den Stuttgarter Landtag einzuladen. Schon auf der Fahrt in die Landeshauptstadt studierten die Gäste die Tagesordnung der Plenarsitzung und stellten fest, dass Röderer selbst als Berichterstatter am Podium stehen würde. Als agrarpolitischer Sprecher seiner SPD-Fraktion erläuterte er die Position seiner Fraktion zum „Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur Ausführung des Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetzes“ – ein sperriger Titel, der bei den Gästen aber große Neugier auf den Inhalt weckte.
Nach der Ankunft in Stuttgart ging es zunächst in die ehrwürdige „Alte Kanzlei“ am Schlossplatz, wo Röderer seine Gäste zum Mittagessen einlud. Auf dem Speiseplan standen traditionelle schwäbische Gerichte wie Maultaschen und Käsespätzle. Anschließend erhielten die Teilnehmer im Besucherzentrum des Landtags eine Einführung in die Arbeitsweise des Parlaments. Danach ging es weiter durchs Gebäude und hinauf zur Besuchertribüne des Plenarsaals, wo die Gruppe der Regierungsbefragung folgen konnte und etwa beobachtete, wie Abgeordnete der CDU „ihren“ Minister befragten.
Im anschließenden Abgeordnetengespräch beantwortete Röderer zahlreiche Fragen und erläuterte Details der Debatte. Während er zurück in den Plenarsaal ging, verfolgte die Besuchergruppe im Anne-Frank-Saal bei Kaffee und Kuchen via Live-Stream seinen Beitrag. Viele Teilnehmer waren beeindruckt von der Vielfalt der politischen Themen, von Tierschutz über Familienpolitik bis hin zu Wirtschaft und Seniorenfragen. „Der Strauß an Themen ist so bunt wie das Land“, fasste ein Teilnehmer die Diskussion treffend zusammen.
Bevor die Gruppe die Rückfahrt antrat, blieb noch Zeit für eine Stadtführung und eigene Erkundungen in Stuttgart. Auf der Heimfahrt reflektierten die Teilnehmer das Erlebte. Eine Besucherin betonte: „Politik und Parlamentarismus sind eben doch weit mehr als das, was wir in Talk-Shows mitbekommen.“ Alle waren sich einig, dass sie bei der kommenden Wahl am 8. März ihre Stimme abgeben und damit die Demokratie stärken wollen. „Es ist nicht selbstverständlich, in einem stabilen demokratischen Land zu leben. Ein Blick in andere Regionen zeigt, wie zerbrechlich Demokratie sein kann und wie viele Menschen unter anderen Bedingungen leiden müssen“, so ein weiterer Teilnehmer.
Foto: Irini Karananou











