Ein 44-jähriger Autofahrer hat sich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag im Rhein-Neckar-Kreis eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Beamte der Autobahnpolizei des Verkehrsdienstes Mannheim wollten den Fahrer eines Audi auf der A5 in Richtung Karlsruhe kontrollieren, nachdem dieser auf Höhe der Anschlussstelle Wiesloch/Walldorf durch eine unsichere Fahrweise aufgefallen war. Der Mann ignorierte jedoch die Anweisung, auf den Parkplatz Mönchberg zu fahren, und flüchtete mit stark überhöhter Geschwindigkeit.
Während der Verfolgung erreichte der Audi laut Polizei eine Geschwindigkeit von über 240 km/h. Bei Bruchsal verließ der Fahrer zunächst die Autobahn, fuhr kurze Zeit später jedoch wieder in Richtung Heidelberg auf die A5 auf. Schließlich nahm er die Ausfahrt Kronau und setzte seine Flucht mit hoher Geschwindigkeit auf der B292 in Richtung Sinsheim fort.
In Sinsheim-Dühren endete die Fahrt schließlich. Beim Abbiegen in der Karlsruher Straße verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab und prallte in einen Vorgarten. Der Audi kam dort zum Stillstand, der 44-Jährige wurde anschließend von der Polizei widerstandslos vorläufig festgenommen.
Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Allerdings entstand erheblicher Sachschaden: Am Fahrzeug beläuft sich dieser auf rund 20.000 Euro, weitere etwa 7.000 Euro entstanden an Bordsteinen und am Zaun des betroffenen Grundstücks. Das Auto musste abgeschleppt werden.
Bei der Kontrolle stellten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch beim Fahrer fest. Einen freiwilligen Atemalkoholtest verweigerte der Mann jedoch. Er musste eine Blutprobe abgeben und seinen Führerschein abgeben. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des Verdachts eines verbotenen Fahrzeugrennens sowie wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.








