Mittelstand im Wandel: Albohn zeigt, wie regionale Industrie im Wettbewerb bestehen kann
Wie sich mittelständische Industrieunternehmen in einem zunehmend internationalen Wettbewerbsumfeld behaupten können, war Thema eines Besuchs des Landtagsabgeordneten Albrecht Schütte (CDU) bei der Unternehmensgruppe Alfred Bohn in Sinsheim. Das traditionsreiche Unternehmen ist seit vielen Jahren in der Region verankert und sichert zahlreiche Arbeitsplätze vor Ort.
Rund 13 Millionen Fenster werden jährlich in Deutschland verbaut – gleichzeitig hat sich die Produktion in den vergangenen Jahren zunehmend ins Ausland verlagert. Vor allem Hersteller in Polen profitieren dabei von niedrigeren Produktionskosten und teils staatlichen Förderungen. Für deutsche Unternehmen bedeutet das einen wachsenden Wettbewerbsdruck.
Im Gespräch mit der Geschäftsführung um Christian Bender und den Beiratsvorsitzenden Erich Rosenkranz wurde deutlich, dass sich Unternehmen hierzulande stärker über Qualität, Spezialisierung und Flexibilität positionieren müssen. „Wir brauchen Strategien, die uns differenzieren und schneller machen“, so Rosenkranz. Ein zentraler Erfolgsfaktor sei dabei die konsequente Ausrichtung auf Kundenbedürfnisse.
Die Unternehmensgruppe Albohn setzt deshalb gezielt auf hochwertige Produkte, kurze Reaktionszeiten und enge Zusammenarbeit mit regionalen Handwerksbetrieben. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Fenstern für Sanierungsprojekte, da der Modernisierungsbedarf im Gebäudebestand weiterhin hoch ist. Zusätzlich bedient das Unternehmen ausgewählte Nischenmärkte und arbeitet eng mit Schreinereien aus der Region zusammen.
Für Albrecht Schütte steht das Beispiel stellvertretend für die Bedeutung des industriellen Mittelstands in Baden-Württemberg. „Unternehmen wie Albohn schaffen Arbeitsplätze, bilden aus und sichern Wertschöpfung in unserer Region“, betonte er. Gleichzeitig verwies er auf politische Maßnahmen der Landesregierung zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, darunter Bürokratieabbau, schnellere Genehmigungsverfahren und bessere Investitionsbedingungen.
„Die Wirtschaft braucht Freiräume statt zusätzlicher Belastungen durch Dokumentationspflichten“, so Schütte abschließend.
Foto: Wahlkreisbüro Dr. Albrecht Schütte MdL






