Handyraub im Regionalexpress: 17-Jährige auf Fahrt zwischen Sinsheim und Hoffenheim überfallen
Eine 17-Jährige ist am Freitagmorgen (26. Juni) in einem Regionalexpress der Linie RE7 zwischen Sinsheim und Hoffenheim Opfer eines Raubüberfalls geworden. Die Jugendliche blieb unverletzt. Ein 39-jähriger Tatverdächtiger konnte wenig später von der Polizei vorläufig festgenommen werden.
Nach Angaben der Polizei stieg die 17-Jährige gegen 7.30 Uhr in Sinsheim in den Zug ein und setzte sich in ein Viererabteil. In einem gegenüberliegenden Abteil nahm ein ihr unbekannter Mann Platz, der zuvor bereits durch lautes Schreien aufgefallen sein soll. Nachdem die Jugendliche auf seine Ansprache nicht reagiert hatte, stellte sich der Mann vor sie und versuchte, ihr das mit beiden Händen festgehaltene Mobiltelefon zu entreißen. Zunächst konnte sie ihr Handy festhalten, nach wenigen Sekunden gelang es dem Täter jedoch, das Gerät an sich zu nehmen. Als die Jugendliche aufstehen wollte, stieß er sie zurück, sodass sie auf ihren Sitz fiel.
An der Haltestelle Hoffenheim verließ der Mann gegen 7.35 Uhr den Zug. Die 17-Jährige fuhr bis Meckesheim weiter und verständigte von dort ihre Eltern, die umgehend die Polizei informierten. Mithilfe des georteten Mobiltelefons konnte eine Streife des Polizeireviers Sinsheim den 39-jährigen Tatverdächtigen kurze Zeit später im Bereich einer Bäckerei in der Waibstadter Straße in Hoffenheim antreffen und vorläufig festnehmen. Das gestohlene Handy hatte er noch bei sich.
Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg ermittelt wegen Raubes. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621 174-444 beim kriminalpolizeilichen Hinweistelefon zu melden.






