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Ein Ort zum Innehalten und zum Beten

30. September 2013 | Gesellschaft, Leitartikel, Photo Gallery

„Raum der Stille“ in der GRN-Klinik Sinsheim eröffnet

Grund zur Freude hatten am Donnerstag, 26. September 2013, Patienten, Besucher und Mitarbeiter der GRN-Klinik Sinsheim gleichermaßen: Dekan Hans Scheffel von der evangelischen und Pfarrer Wolfgang Oser von der katholischen Kirche übergaben im Beisein des katholischen Dekans Thomas Haffner, des Sinsheimer Oberbürgermeisters Jörg Albrecht, den verantwortlichen Architekten und der Klinikleitung einen neu eingerichteten „Raum der Stille“ im Hauptgebäude der Klinik seiner Bestimmung. Ab sofort haben hier Patienten, Besucher und Klinikangestellte aller Konfessionen die Möglichkeit, sich zum Innehalten oder Beten zurückzuziehen. Der Raum ist Tag und Nacht für individuelle Besuche geöffnet; darüber hinaus finden jeden Sonntag – im wöchentlichen Wechsel – evangelische und katholische Gottesdienste statt, die in naher Zukunft auch über eine Lautsprecheranlage in alle Patientenzimmer übertragen werden können. Rüdiger Burger, Geschäftsführer der GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH, nutzte die Gelegenheit, den anwesenden Vertretern beider Kirchen für die Bereitstellung der Mittel für die Klinikseelsorge sowie deren Organisation in der GRN-Klinik Sinsheim zu danken.

„Wir freuen uns sehr, dass wir nun wieder einen Raum für die persönliche Andacht und gemeinsame Gottesdienste haben“, sind sich Elisabeth Link, katholische Klinikseelsorgerin, und ihr evangelischer Kollege Dietmar Coors einig. Beide haben die Erfahrung gemacht, dass kranke Menschen und deren Angehörige häufig den Wunsch nach einem Ort der Ruhe äußern, wohin sie sich, abseits vom Klinikalltag, zurückziehen und wo sie beten können. Die alte Krankenhauskapelle war Anfang des Jahres 2010 abgerissen worden, da der Platz für eine Erweiterung des Klinikgebäudes in Richtung Alte Waibstadter Straße benötigt wurde. Seither wurden mit tatkräftiger Unterstützung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 14-täglich katholische Gottesdienste in einem improvisierten Umfeld angeboten. Umso freudiger wurde die Einrichtung des Raumes der Stille nun von allen Verantwortlichen begrüßt.

Der vom Heidelberger Architektenbüro Knorn umgebaute Raum im Souterrain der Klinik ist freundlich und bewusst schlicht ausgestattet. Insbesondere das Lichtkonzept beeindruckte die Besucher des Eröffnungs-Gottesdienstes: Wahlweise besteht die Möglichkeit, den Raum hell oder indirekt zu beleuchten, und selbst das hinter dem Altartisch angebrachte Kreuz kann je nach Bedarf durch dahinter liegende Leuchtkörper zum Strahlen gebracht oder ausgeschaltet werden. Eine Reminiszenz an die alte Kapelle stellt das im Vorraum ange­brachte Glasrelief des 2006 verstorbenen Künstlers Josef de Ponte dar: ein Mosaik aus farbigen Glasstücken, in dem sich das von hinten einfallende Licht in Richtung des Betrachters bricht.

Quelle: GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH

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