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3:0 gegen Baunatal

28. Oktober 2013 | Das Neueste, TSG 1899 Hoffenheim

Dreckige Siege kann die U23 nicht. Das 3:0 (1:0) gegen den KSV Baunatal war der vierte klare Dreier im sechsten Spiel für das Team von Trainer Thomas Krücken, das sich vor 230 Zuschauern weiter in Richtung Tabellenmittelfeld bewegt und Selbstvertrauen für das Derby beim SV Waldhof Mannheim am kommenden Wochenende getankt hat.

Pünktlich zum Anpfiff kam die Sonne heraus, nachdem zuvor ein Sturm über die Silbergasse geweht hatte. Der Rasen war mit Blättern übersät, im zweiten Durchgang zog sich der Himmel dann doch wieder zu und es goss in Strömen – Aprilwetter im Oktober. Die Hoffenheimer zeigten sich von den wechselhaften Bedingungen unbeeindruckt und drückten sofort auf die Tube. Als Baunatals Schlussmann Kim Sippel einen Schuss von Kingsley Schindler nach vorne abklatschen ließ, reagierte Robin Szarka am schnellsten … doch während die 1899-Bank bereits jubelte, kam Sippel noch einmal herangeflogen und verhinderte das bereits sichere 1:0 (5.). Das war’s aber zunächst. In der Folge spielte auch der KSV mutig nach vorne. Christian Käthner fing einen Katastrophenrückpass der Hoffenheimer ab und lief alleine auf Keeper Marvin Schwäbe zu, verzog allerdings zum Glück für die Platzherren kläglich (21.).

„Wir hatten leider auch heute weniger gute Phasen“, war Krücken nach der Partie nicht restlos zufrieden. „Aber in den guten haben wir die Tore gemacht.“ Das 1:0 besorgte Schindler, der trocken abzog, nachdem ihm Denis Streker den Ball zugesteckt hatte (27.). Die Pausenführung ging in Ordnung, der Sack war aber noch lange nicht zu. Unmittelbar nach dem Wechsel hatten die Nordhessen ihre stärkste Phase und verlagerten das Geschehen in die Hoffenheimer Hälfte, gefährlich wurde es für Schwäbe aber nicht. Und mit einem Doppelschlag machten die Platzherren schließlich alles klar. Szarka bereitete beide Treffer mustergültig vor, Schindler spitzelte die Kugel zum 2:0 an Sippel vorbei (57.), Gyau musste sie für das 3:0 nur noch ins leere Tor schieben (60.).

Die Messe war nun gelesen, Großchancen gab es auf beiden Seiten nicht mehr, die Platzherren hatten die Partie bei mittlerweile strömendem Regen unter Kontrolle. „Wir müssen am Ball noch ruhiger werden und die sich bietenden Räume besser bespielen. Die Jungs haben das technische Rüstzeug, aber manchmal fehlt die Konzentration“, so Krücken, der aber auch feststellte: „Wir haben heute auch viele gute Dinge gesehen und wissen, woran wir im Training noch arbeiten müssen.“

Quelle: TSG 1899 Hoffenheim


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