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U23 holt mit überzeugendem Auftritt in Koblenz drei Punkte

14. April 2014 | Das Neueste, TSG 1899 Hoffenheim

Mit einer ihrer besten Saisonleistungen hat die U23 am 28. Spieltag der Regionalliga Südwest einen verdienten 3:1-Erfolg bei der TuS Koblenz eingefahren. Trainer Marco Wildersinn freute sich nicht nur über die ersten Auswärtspunkte 2014, sondern vor allem „über die starke Leistung“ seiner Elf.

Vor 1.515 Zuschauern im Stadion Oberwerth musste Wildersinn kurzfristig auf Fabian Aupperle, Jules Schwadorf und Kingsley Schindler (verletzt) bzw. Joseph-Claude Gyau (Profis) verzichten. „Unser Plan war, Koblenz keine Sekunde ruhig Fußball spielen zu lassen – und der ist voll aufgegangen“, lobte der Coach.

Im ersten Durchgang verzeichneten die Hoffenheimer eine hohe Ballbesitzquote, allerdings gab es auf beiden Seiten wenige Torchancen. Die erste hatten die Platzherren, doch mit Kevin Lahns Schuss aus halblinker Position hatte 1899-Keeper Marvin Schwäbe keine Probleme (12.). Als nach einer knappen halben Stunde Connor Krempicki im Sechzehner zu Fall gebracht wurde, deutete die Unparteiische Katrin Rafalski sofort auf den Punkt und Denis Streker ließ sich die Chance zur Hoffenheimer Führung nicht entgehen (31.). Mit der verdienten 1:0-Führung ging es dann auch in die Pause.

Die Koblenzer kamen anschließend etwas wacher aus der Kabine. Zunächst zog Admir Softić einen Seitfallzieher knapp über das Tor (47.), und als Jensen Patrick Stumpf foulte, entschied die Schiedsrichterin erneut auf Strafstoß (54.). Allerdings gewann Schwäbe das 1:1-Duell gegen Dimitrios Ferfelis und drehte den Elfer um den rechten Pfosten. Acht Minuten später hatte der Keeper dann aber Pech, als Ferfelis zwar bei einem Schuss aus 25 Metern den Ball nicht richtig traf, Jensen ihn aber gegen Schwäbes Laufrichtung unglücklich abfälschte – 1:1.

Starke Reaktion nach dem Ausgleich

„Wir hatten zwischendurch einen Hänger“, gab Wildersinn zu. „Aber gerade, wie die Mannschaft nach dem Ausgleich wieder schnell in die Spur gefunden hat, war aller Ehren wert.“ Nur vier Minuten später stellte Kenan Karaman nach feiner Einzelleistung mit einem Flachschuss aus zehn Metern den alten Abstand wieder her. „Von da an hatte ich nie den Eindruck, dass noch etwas schief gehen könnte.“

Schwäbe durfte sich noch einmal gegen Stumpf auszeichnen (68.), doch die Kraichgauer hatten nun das Heft in der Hand. Karaman verzog nach einem Konter über Yannick Thermann und den eingewechselten Oğuzhan Taşlı, die eine gute Partie ablieferten, aus zwölf Metern nur knapp (71.), für die endgültige Entscheidung sorgte schließlich der ebenfalls erst kurz zuvor eingewechselte Lucas Röser, der nach Taşlıs toller Vorbereitung mit einem 16-Meter-Knaller aus der Drehung sein erstes Saisontor markierte (85.).

Mit diesem Sieg zogen die Hoffenheimer an Hessen Kassel vorbei und schoben sich auf den 13. Platz. „Wichtig ist, dass wir uns heute gegenüber dem Pfullendorf-Spiel noch einmal gesteigert haben“, so Wildersinn.

 

Quelle: TSG 1899 Hoffenheim


Weitere Berichte Über die TSG 1899 Hoffenheim  in unserer Rubrik: TSG 1899 Hoffenheim

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