Bleiben Sie informiert  /  Dienstag, 03. Februar 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Direkt zur Redaktion

[email protected]

SPD-Politiker fordern Runden Tisch zum Erhalt der Notfallpraxis

4. August 2015 | Das Neueste, Gesundheit

MdL Thomas Funk und MdB Lars Castellucci sind solidarisch mit Neckargemünd.

(zg) Die SPD-Abgeordneten im Wahlkreis, Thomas Funk (Landtag) und Lars Castellucci (Bundestag) unterstützen die Stadt Neckargemünd in ihrem Bemühen, die von der „Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg“ (KVBW) geplante Schließung der Notfallpraxis zum 31. Dezember dieses Jahres zu vermeiden. „Die ärztliche Notdienstversorgung an Wochenenden im ländlichen Raum darf nicht ausbluten. Deshalb tragen wir die Resolution der Stadt Neckargemünd und ihrer Nachbarkommunen selbstverständlich mit“, so die beiden Sozialdemokraten.

Angesichts der Notdienstschließung vor ein paar Jahren im Steinachtal sei es den betroffenen Menschen in Neckargemünd, im Steinach- und Elsenztal nicht zu vermitteln, dass die KVBW trotz offensichtlichen Bedarfs nicht von der beabsichtigten Schließung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Neckargemünd abweicht. „Diese Schließung jedenfalls mit mangelnder Auslastung zu begründen, will bei rund 5000 Behandlungen im Jahr nicht so recht einleuchten“, meint Lars Castellucci.

Anzeige SwopperDie Hoffnung der beiden Politiker ist nun, dass ein laut vernehmbares „Nein“ die Entwicklung noch aufhalten kann. Nur im Schulterschluss mit Vielen könne man der Argumentation der KVBW begegnen, die eine geringe Inanspruchnahme der Notfallpraxis diagnostiziert. „Schon aus demographischen Gesichtspunkten und aufgrund der mangelnden Mobilität vor allem älterer Menschen ist nicht nachvollziehbar, dass die geplante Notfallpraxis-Struktur als gleichwertiger Ersatz angesehen wird“, ist Thomas Funk überzeugt. Im Gegenteil müssten viele Menschen künftig die doppelte Wegstrecke zurücklegen. Daher bezweifelt er, dass die Notfallpraxis-Standorte in Heidelberg, Sinsheim oder Eberbach in den vorgegebenen 30 Minuten zu erreichen seien.

Die Entwicklung der letzten Jahre stimme bedenklich, leiste sie doch der immer deutlicher werdenden Unterversorgung mit Fachärzten in Teilen des Rhein-Neckar-Kreises Vorschub. Bedenken haben die Abgeordneten auch bezüglich der Transparenz und Kommunikation der KVBW. Um die verfahrene Situation zu klären, plädieren beide SPD-Politiker daher für einen „Runden Tisch“, der alle Beteiligten zusammenführen und die Grundlagen der Entscheidung offenlegen soll.

Quelle: Daniel Hamers

Das könnte Sie auch interessieren…

WM 2026 Kostenfalle ?

Wird die FIFA Fußball WM 2026 zur Kostenfalle für Fußballfans? Die FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko wird eines der absoluten Highlights des Kalenderjahres und das nicht nur aus sportlicher Sicht, denn ein Event eines solchen Ausmaßes...

BMW rollt Hang hinab und verursacht hohen Sachschaden

Zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden kam es am Mittwochmittag in der Neuwiesenstraße. Ein 37-jähriger Mann hatte gegen 13:25 Uhr seinen BMW am rechten Fahrbahnrand abgestellt und war gerade ausgestiegen, als sich das Fahrzeug plötzlich selbstständig...

Lebensqualität im Fokus: Innovative Therapieansätze für chronische Beschwerden im Jahr 2026

Chronische Schmerzen und neurologische Erkrankungen zählen 2026 immer noch zu den häufigsten Gründen für langfristige Behandlungen. Millionen Menschen benötigen dauerhafte Therapie – mit Folgen für Mobilität, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Die Bewältigung...

 Sinsheim – Veranstaltungen / Gewerbe

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise

Archiv

Hier könnte Ihr Link stehen