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Vor dem Spiel in Wolfsburg – Stehen in der Pflicht

16. Oktober 2015 | Das Neueste, TSG 1899 Hoffenheim

Die Nationalspieler sind zurück, die Bundesliga ist zurück. Am Samstag, 15.30 Uhr, tritt die TSG beim VfL Wolfsburg an. Markus Gisdol und Eugen Polanski blicken voraus.

MARKUS GISDOL ÜBER …

… den Gegner.

Wolfsburg ist eine gute Mannschaft mit tollen Einzelspielern, die aktuell aber auch ein paar Probleme hat. De Bruyne und Perisic, die im Vorjahr zusammen an 50 Prozent der VfL-Tore beteiligt waren, ersetzt man nicht einfach so. In Wolfsburg läuft nicht alles rund und deshalb wäre es schön, wenn wir etwas mitnehmen. Aufpassen müssen wir bei ihren Standards – damit haben sie fünf ihrer zehn Tore in dieser Saison erzielt.

… das Personal.

Die Nationalspieler kehren scheibchenweise, aber unversehrt zurück. Eduardo Vargas ist am Donnerstagabend der Letzte, der wieder hier ankommt. Seine drei Tore in zwei Länderspielen haben gezeigt, auf welchem Level er sich derzeit bewegt. Wir müssen ihn dann körperlich noch durchchecken. Fast alle Spieler kommen mit guter Laune, positiven Eindrücken und Erfolgserlebnissen zurück. Das sollte uns als Mannschaft auch helfen. Oliver Baumman hat aktuell noch mit einer Erkältung zu kämpfen.

… die sportliche Situation I.

Wir haben in den vergangenen Partien kleine Schritte nach vorne gemacht. Fünf Punkte aus drei Spielen – damit kann man zufrieden sein. Das wurde aber vom späten Gegentreffer des VfB und der Gesamt-Ausbeute überlagert. Wir sind nicht zufrieden und stehen nun in der Pflicht. Die Tabelle hat nach acht Spieltagen schon eine gewisse Aussagekraft und sechs Punkte sind nicht genug. Da müssen wir uns rausarbeiten. Dabei gilt – Ergebnisse produzieren Selbstvertrauen und umgekehrt – das ist ein Kreislauf.

 die sportliche Situation II.

Wir waren zuletzt schon deutlich kompakter und haben als Team besser verteidigt. Das ist die Grundlage für alles andere. Dabei spielen die konsequente Zweikampfführung und die Grund-Aggressivität eine größere Rolle als die taktische Grundordnung. Die Zweikampfführung ist unser Schlüssel zum Erfolg. Wir sind positiv, blicken nach vorne und blasen kein Trübsal; das bringt uns nicht weiter.

EUGEN POLANSKI ÜBER…

… den Gegner.

Wolfsburg ist nicht so gut drauf, wie sie es schon mal waren. Aber das ist im Prinzip egal. Es geht um uns und unsere Leistung. Wenn wir die abrufen, können wir etwas mitnehmen.

… die sportliche Situation I.

Wir haben uns die aktuelle Situation selbst eingebrockt. Drei Mal gab es Tore in der Nachspielzeit – das darf einmal in der Saison passieren, nicht drei Mal in acht Spielen. Wir haben das natürlich in der Mannschaft angesprochen. Wir müssen 92, 93, 94 Minuten das abliefern, was wir uns unter der Woche erarbeiten. 100 Prozent Hoffenheim bis zum Schluss..

… die sportliche Situation II.

Die ersten Partien waren spielerisch okay, aber wir haben nicht gepunktet. In solchen Phasen tendiert man zum Nachdenken, zum Grübeln – das sind meist keine positiven Gedanken. Deshalb wirken sie sich nicht leistungsfördernd aus. Wir können die Tabelle lesen und wollen so schnell wie möglich etwas an diesem Anblick ändern.

DIE BISHERIGEN DUELLE:

14 Mal begegneten sich TSG und VfL in der Bundesliga. In immerhin der Hälfte der Partien konnte „Hoffe“ Zählbares mitnehmen (vier Siege, drei Unentschieden). Sieben Mal holten sich aber die Niedersachsen drei Punkte. Zuletzt am 20. Spieltag der Vorsaison in der Volkswagen Arena – damals siegten die Hausherren 3:0. In Hoffenheim erinnert man sich lieber an die Saison 2013/14. Am 24. Spieltag wurden die „Wölfe“ mit 6:2 aus der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena geschossen. Bis dahin der höchste Bundesliga-Sieg der TSG. Sechs Tore in einer Partie stehen auch heute noch als Bestmarke.

DIE FORM DES GEGNERS:

Zuletzt gab es für Wolfsburg aus drei Spielen in der Liga nur einen Punkt. Wie das Team nun aus der zweiwöchigen Bundesliga-Pause kommt? Dahinter steht ein Fragezeichen. Max Kruse schoss Deutschland letztlich zur EM, Ricardo Rodriguez qualifizierte sich mit der Schweiz, Bas Dost scheiterte mit den Niederlanden, Luiz Gustavo verlor mit Brasilien zum Auftakt der südamerikanischen WM-Qualifikation gegen Eduardo Vargas und Chile – gemischte Gefühle also bei den Nationalspielern.

DAS SCHLÜSSELDUELL:

Dante (1,88 m) und Naldo (1,98 m) bildeten bisher meist das Innenverteidiger-Duo bei den „Wölfen“ – mit hohen Bällen muss man es da eher nicht versuchen. Das tut die TSG auch selten. Die Stärken von Schmid, Zuber, Volland, Vargas & Co. liegen am Boden, liegen in Tempo, Agilität und Beweglichkeit – genau dort, wo die langen Kerle in Wolfsburgs Hintermannschaft eventuell Schwächen offenbaren. Und vorne? Da ist der König weg (de Bruyne), aber der Königstransfer (Draxler) schwingt schon recht häufig sein Zepter. Der Neuzugang wurde schnell zum Epizentrum der Wolfsburger Angriffswellen. Den Ex-Schalker sollte die TSG also genau im Blick behalten.

Quelle: TSG 1899 Hoffenheim


Weitere Berichte Über die TSG 1899 Hoffenheim  in unserer Rubrik: TSG 1899 Hoffenheim

 

 

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