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AfD Sinsheim kritisiert Schul-Anpassung an islamisches Fasten

27. März 2025 | AfD, Politik

Pressemitteilung der AfD Sinsheim – Sinsheim, den 27. März 2025

Die Debatte zur Neutralität des Staates hat im muslimischen Fastenmonat Ramadan auch den Rhein-Neckar-Kreis erreicht. Wie einer besorgten Mutter seitens der Sinsheimer Kraichgau-Realschule mitgeteilt wurde, wird der Kochunterricht für mindestens eine Schulklasse im März ausgesetzt, um Rücksicht auf den islamischen Fastenmonat zu nehmen. Die Schüler sollen stattdessen Theorie-Unterricht erhalten, während die praktische Nahrungszubereitung erst im April fortgesetzt wird. Zudem veranstaltet die Kraichgau-Realschule gemeinsam mit dem Wilhelmi-Gymnasium ein gemeinsames Abendessen zum Fastenbrechen. Der Sprecher der AfD Sinsheim, Gemeinderat und Kreisrat für den Wahlkreis Sinsheim, Zuzenhausen und Angelbachtal Patrick Andreas Bauer meldet sich nun empört zu Wort:
 
Aus Sicht des AfD-Ortsverbandes Sinsheim ist die Aussetzung von Unterricht aufgrund des Ramadan ein weiterer Schritt hin zur schleichenden Anpassung an nichtwestliche kulturelle und religiöse Normen. Und eine Feier fremdkultureller religiöser Feste wie dem Fastenbrechen ist eine klare religiöse Beeinflussung der Kinder. Eine Entwicklung, die wir im Sinne eines säkularen Staates strikt ablehnen. Grundsätzlich respektieren wir jegliches religiöses Fasten, auch das islamische. Doch in einer Schule als weltanschaulich neutralem Raum darf dies keine Rolle spielen. Diese Sonderbehandlung widerspricht dem Gleichheitsgrundsatz und führt langfristig zu immer weiteren Forderungen einer lauten Minderheit. Wir fordern die Schulverwaltung auf, die Vereinbarkeit mit der staatlichen Neutralitätspflicht zu prüfen und sicherzustellen, dass keine religiöse Beeinflussung im Schulbetrieb stattfindet.
 
Christian Maier, Beisitzer im AfD-Ortsverband und Mitglied im Sozialausschuss des Gemeinderates der Stadt Sinsheim, ergänzt:
„Wer in Deutschland lebt und Deutschland dauerhaft Heimat nennen will, sollte sich an die hiesigen Gepflogenheiten anpassen und keinesfalls umgekehrt. Die Anpassung der Schulpläne an religiöse Bräuche ist ein fatales Signal. Unsere Schulen müssen dem Bildungsauftrag im Sinne pädagogischer Notwendigkeiten und Bildungsstandards gerecht werden, nicht religiöse Sonderwünsche bedienen.“
 
Pierre Volk, Mitglied im Ausschuss für Bildung, Kultur, Sport und Soziales der Stadt Sinsheim, betont abschließend:

Von Steuergeldern dürfen keine religiösen Veranstaltungen mehr finanziert werden. Es überrascht nicht, dass erneut die Schulsozialarbeit des Wilhelmi-Gymnasiums beteiligt ist, die bereits mit der Einführung der queeren Mittagspause in der Kritik stand. Die Begründung dieses Fastenbrechens mit dem Erlernen interkultureller Kompetenz ist eine Farce. Denn wir haben das Recht, auf die alleinige Gültigkeit der deutschen Normen als Leitkultur zu bestehen.“
 
Quelle:Patrick Andreas Bauer  / AfD Sinsheim über Pressemitteilung

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