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Alfred Schreuder wechselt zu Ajax Amsterdam

8. Januar 2018 | Das Neueste, TSG 1899 Hoffenheim

TSG_Logo-Standard_4c KopieAlfred Schreuder verlässt den Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim und wechselt mit sofortiger Wirkung zum niederländischen Spitzenklub Ajax Amsterdam. Dort wird der 45 Jahre alte Fußballlehrer bereits am Wochenende seine Arbeit an der Seite von Chefcoach Erik ten Hag aufnehmen. Schreuder arbeitete seit Oktober 2015 als Co-Trainer im Kraichgau.

Der 45 Jahre alte Niederländer hatte die Klubführung vor wenigen Tagen um die Auflösung seines noch bis 30. Juni 2019 datierten Vertrages gebeten. Bei der Suche nach einem neuen Trainer-Team stand Schreuder ganz oben auf der Liste der Verantwortlichen von Ajax Amsterdam, wo er künftig an der Seite von Chefcoach Erik ten Hag (48) arbeiten wird. „Ich verlasse die TSG schweren Herzens“, sagt Schreuder, der im Oktober 2015 gemeinsam mit Huub Stevens zur TSG kam. Nach Stevens’ Abschied im Februar 2016 blieb Schreuder an der Seite von Julian Nagelsmann. „Ich bin der TSG für die intensiven Erfahrungen, die ich hier in einer der stärksten Ligen der Welt machen durfte, sehr dankbar.“ Die Zusammenarbeit mit Julian Nagelsmann bezeichnet Schreuder als „außergewöhnlich“. Zugleich bat er um Verständnis dafür, dass er „dem Ruf dieses legendären Klubs aus meinem Heimatland einfach folgen möchte“. Darüber hinaus führte Schreuder explizit private Gründe an. Seine Frau lebt mit den gemeinsamen Kindern nur wenige Kilometer von Amsterdam entfernt. 

Die sportliche Leitung der TSG hatte eine Freigabe Schreuders davon abhängig gemacht, ob und wie schnell ein geeigneter neuer Co-Trainer verpflichtet werden kann. „Wir freuen uns, dass wir so schnell einen ausgezeichneten Mann für diese Position gefunden haben“, sagt Alexander Rosen, der gleichzeitig um Verständnis darum bittet, „dass wir den Namen des neuen Mannes erst Anfang der nächsten Woche bekannt geben können, da er erst dann die Gelegenheit haben wird, sich von den Spielern und allen Mitarbeitern seines bisherigen Arbeitgebers zu verabschieden. Diesen Wunsch respektieren wir selbstverständlich“, sagt der TSG-Direktor Profifußball. 

 

Quelle: TSG 1899 Hoffenheim


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