Bleiben Sie informiert  /  Montag, 02. Februar 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Direkt zur Redaktion

[email protected]

„Alles laut oder was“

19. April 2019 | Allgemeines, Das Neueste

Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day am 24. April 2019

(zg) Der diesjährige Tag gegen Lärm – International Noise Awarness Day am 24. April 2019 steht unter dem Motto „Alles laut oder was“. Lärm ist meist subjektiv, da Verursacher und Leidtragende Geräuschpegel oft unterschiedlich bewerten. Für die Menschen in Deutschland stellt Lärm immer noch eine der am stärksten empfundenen Umweltbeeinträchtigungen dar und trägt damit zu einer verminderten Lebensqualität bei. Und Lärm kann nicht nur störend, sondern sogar gefährlich sein.

Im Bereich des Freizeitlärms ist lautes Musikhören, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, mit einem erhöhten Risiko für bleibende Gehörschäden verbunden. Bei Rockkonzerten oder in Diskotheken können Schallpegel auf Werte über 100 Dezibel ansteigen. „100 Dezibel entsprechen einer laufenden Kreissäge. In der Arbeitswelt würde man hier einen Gehörschutz tragen. Vor allem das Gehör älterer Jugendlicher und junger Erwachsener wird ungeschützt zunehmend großen Lautstärkepegeln ausgesetzt“, erläutert Dr. Rainer Schwertz, Amtsleiter des Gesundheitsamtes im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist. Sowohl akute Hörschäden wie auch eine langsam fortschreitende Schwerhörigkeit, die von den Betroffenen anfangs nicht bemerkt wird, sind dabei möglich. Die Hörschädigungen durch Lärm sind nicht rückgängig zu machen. „Die Belastungen durch zu lautes Musikhören über Kopfhörer nehmen zu“, so Dr. Schwertz. „Auch die in Bayern durchgeführte Ohrkan-Studie und die Folgeuntersuchungen zeigen, dass die Lärmbelastung bei den Jugendlichen deutlich zugenommen hat. Jungen sind dabei häufiger betroffen als Mädchen.“

Chronische Hörschädigungen können zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Schlaf- und Konzentrationsstörungen, vermehrte Reizbarkeit und Beeinträchtigungen der Leistungsfähigkeit sowie Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem bis hin zum Schlaganfall oder Herzinfarkt sind mögliche Folgen.

Aus diesem Grund gilt: Auch der verantwortungsvolle Umgang mit Musikabspielgeräten wie beispielsweise MP3-Playern und Handys stellt einen Schutz vor lärmbedingten Erkrankungen dar.

Quelle: Silke Hartmann

Anzeige Swopper

 

 

Das könnte Sie auch interessieren…

Ukraine-Hilfe Sinsheim: Letzte Hilfsgüter-Lieferung abgeschlossen

Die private Organisation „Ukraine-Hilfe Sinsheim“ wurde nach dem russischen Überfall auf die Ukraine Anfang 2022 mit Unterstützung der Stadt Sinsheim ins Leben gerufen. Bei der Firma City-Druck in Sinsheim wurden Hilfsgüter gesammelt, während die Stadt ein...

WM 2026 Kostenfalle ?

Wird die FIFA Fußball WM 2026 zur Kostenfalle für Fußballfans? Die FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko wird eines der absoluten Highlights des Kalenderjahres und das nicht nur aus sportlicher Sicht, denn ein Event eines solchen Ausmaßes...

BMW rollt Hang hinab und verursacht hohen Sachschaden

Zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden kam es am Mittwochmittag in der Neuwiesenstraße. Ein 37-jähriger Mann hatte gegen 13:25 Uhr seinen BMW am rechten Fahrbahnrand abgestellt und war gerade ausgestiegen, als sich das Fahrzeug plötzlich selbstständig...

 Sinsheim – Veranstaltungen / Gewerbe

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise

Archiv

Hier könnte Ihr Link stehen