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Anzahl der Ruhegehaltsempfängerinnen und -empfänger steigt um 3,2 %

11. November 2020 | Allgemeines, Das Neueste

Baden-Württemberg: 3 600 Ruhegehaltsempfängerinnen und -empfänger mehr als im Vorjahr

In Baden-Württemberg gab es zum 1. Januar 2020 insgesamt 139 480 Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger. Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg weiter mitteilt, waren dies 3 965 mehr als noch 2019. Das entspricht einem Zuwachs von 2,9 %.

Die Ruhegehaltsempfängerinnen und -empfänger machten mit 115 920 Personen den größten Anteil unter den Versorgungsempfängerinnen und -empfängern aus. Im Vergleich zum Vorjahr stieg ihre Zahl um gut 3,2 %. Die übrigen Versorgungsempfängerinnen und -empfänger waren Hinterbliebene, also Waisen und Witwen/Witwer, bei denen die Anzahl im Vergleich zum Vorjahr um knapp 1,6 % zunahm. Seit dem Jahr 2010 stieg die Anzahl der Hinterbliebenen um rund 3,9 %, wohingegen die Anzahl der Ruhegehaltsempfängerinnen und -empfänger im gleichen Zeitraum um 53,8 % stieg.

Im Kalenderjahr 2019 gingen insgesamt weniger Beamtinnen und Beamte in Pension als noch im Vorjahr. Im Kalenderjahr 2019 waren es mit 5 905 Neupensionären 175 weniger als im Vorjahr, dies entspricht einem Minus von rund 2,9 %. Trotz eines Rückgangs war die allgemeine Antragsaltersgrenze der am häufigsten auftretende Grund für den Pensionseintritt mit einem Anteil von 39,7 %. Von dieser Antragsaltersgrenze machten 2 340 ehemalige Beamtinnen und Beamte Gebrauch (−11,6 % zum Vorjahr). Bei 1 195 Neupensionären war die gesetzliche Regelaltersgrenze, die 2019 bei 65 Jahren und 7 bzw. 8 Monaten lag, der Grund für den Pensionseintritt. Dabei ist eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr um 165 Neupensionäre mit gesetzlicher Regelaltersgrenze (+16,2 %) zu beobachten. 700 Neupensionäre machten im Kalenderjahr 2019 Gebrauch von einer hinausgeschobenen Altersgrenze und arbeiteten somit freiwillig länger. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Plus von 8,7 %. Bis auf ein Jahr war die Gesamtzahl der Neupensionäre aufgrund von Dienstunfähigkeit in den letzten zehn Jahren rückgängig. So auch im Kalenderjahr 2019. Es waren 525 Personen, die wegen Dienstunfähigkeit in Pension versetzt wurden, ein Minus von rund −6,2 % gegenüber dem Vorjahr.

Insgesamt 8 360 ehemalige Beamtinnen und Beamte des Landes Baden-Württemberg hatten zum 1. Januar 2020 ihren Erstwohnsitz außerhalb von Baden-Württemberg, knapp 6,0 % aller Versorgungsempfängerinnen und -empfänger. Davon wohnten allein 2 560 in Bayern, im Ausland rund 985 und lediglich 35 in Sachsen-Anhalt.

Weitere Informationen

Methodische Hinweise

Alle im Text genannten Daten unterliegen der 5er Rundung, was zu Rundungsdifferenzen führen kann.

Quelle: Statistisches Landesamt Baden Württemberg

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