Stammtisch der ehemaligen Autobahnpolizei Sinsheim

Die Lebensgeschichte des ehemaligen Autobahnpolizisten Gerhard Risch erfreute die Teilnehmer des monatlichen Stammtisches der ehemaligen Autobahnpolizei Sinsheim

Viel Lob für den ehemaligen Dienststellenleiter, Erster Polizeihauptkommissar a.D. Adolf Skrobanek

IMG_6204(zg) – Der monatliche Stammtisch, seit über zwanzig Jahren immer am ersten Mittwoch eines Monats, führt im Gasthaus Adler in Waldangelloch noch eine stattliche Zahl von ehemaligen Beamten mit ihren Frauen zusammen. Man freut sich jeweils über diese Begegnungen und hofft immer wieder, dass noch viele stattfinden werden.

Am letzten Stammtisch am 05.11.2014 gab es etwas ganz besonderes. Adolf Skrobanek überbrachte die Lebensgeschichte des ehemaligen Dienstgruppenführers Gerhard Risch in Form eines 40-seitigen Büchleins, das mit einigen Bildern aus dem Leben des immer noch rüstigen über 88-jährigen Pensionärs illustriert ist. Die Lebensgeschichte stammt aus der Feder von Gerhard Risch und ist auch ein geschichtlicher Abriss jener Zeit, mit aktiver Kriegsteilnahme und zweijähriger Gefangenschaft in Amerika.

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Gerhard Risch ist es gelungen, sein Leben ab seiner Geburt im Jahre 1926 bis zu seiner Pensionierung in einer für ihn typischen lebhaften Form niederzuschreiben. Gerade ihm, dem schwächsten Kind der zur Welt gekommenen Zwillinge, wurden schon kurz nach der Geburt kaum Überlebenschancen eingeräumt.

Sein Vater kam deshalb schon damals zu der Überzeugung, dass er, Gerhard, viel zu klein, zu schwach, zu gering sei, um evtl. das Bauerngeschäft zu übernehmen. Er sagte angeblich wörtlich: „ Der Große wird Bauer auf dem Hof und soll wie ich Theodor heißen. Den Kleinen könnt ihr heißen wie ihr wollt, denn er wird doch bald sterben.“

Dem war dann eben nicht so: Gerhard entwickelte sich besser als gedacht und wuchs zu einem jungen Menschen heran, dem auch noch die Fähigkeit und Ausdauer angeboren war, die er brauchte, um heute auf ein ausgefülltes und glückliches Leben mit seiner Ehefrau Anni zurückschauen zu können.

Adolf Skrobanek ließ es sich nicht nehmen, aus dieser Lebensgeschichte einige Passagen vorzulesen, was mit großer Aufmerksamkeit und Dank gehört wurde. Es folgte viel Applaus und Respekt für diesen Vortrag.

Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Walter Hentschel , der die redaktionelle Umsetzung wie Druck und Illustration des Büchleins auf den Weg gebracht hat.

Quelle: Magdalena Fritz

Veröffentlicht am 10. November 2014, 08:30
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