Bleiben Sie informiert  /  Montag, 02. Februar 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Direkt zur Redaktion

[email protected]

Corona-Krise: Grenznahe Dienstleistungen müssen möglich bleiben

25. September 2020 | Das Neueste, Gewerbe

(zg) Das baden-württembergische Handwerk fordert bei der Aktualisierung von Pandemieplänen eine enge Abstimmung mit den Nachbarländern, um erneute Grenzschließungen zu verhindern. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu bekämpfen, wurden im März dieses Jahres viele innereuropäische Grenzen vorübergehend geschlossen. Das exportstarke baden-württembergische Handwerk war damals massiv von den Grenzschließungen betroffen und leidet noch heute unter den Folgen.

„In der Corona-Krise wurden über Nacht grenzüberschreitende Wirtschaftsräume durch Grenzschließungen getrennt. Während für Pendler und Warenlieferungen relativ schnell Lösungen gefunden wurden, waren grenzüberschreitende Handwerksleistungen für längere Zeit nicht möglich. Dadurch wurden über Jahrzehnte gewachsene Wirtschaftsbeziehungen langfristig gestört. Denn nun fehlt das Vertrauen in die Abwicklung handwerklicher, grenzüberschreitender Tätigkeiten in Krisensituationen“, schildert Landeshandwerks-präsident Rainer Reichhold.

Um dieses Vertrauen in die Verlässlichkeit grenzüberschreitender Handwerksleistungen wiederherzustellen, fordert das Handwerk eine grundsätzliche Gleichbehandlung der grenzüberschreitenden Handwerksleistungen mit Pendlern und Warenlieferungen. Die Erbringung von Dienstleistungen – nicht allein Warenlieferungen – müssten von den Quarantäneregeln verlässlich ausgenommen sein, so Reichhold weiter – natürlich unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln.

Die grenzüberschreitende Dienstleistungserbringung ist insbesondere für die Grenzregionen von großer Bedeutung, um wichtige Versorgungsleistungen des täglichen Lebens aufrecht zu erhalten – zum Beispiel im Bereich Gas-, Wasserversorgung, Medizintechnik, Bau- und Installationsarbeiten. Reichhold: „Ohne entsprechenden Vertrauensschutz, dass dies auch in Krisenzeiten möglich ist, wird die Bereitschaft zu einer dauerhaften grenzüberschreitenden Geschäftstätigkeit stark abnehmen, mit bereits entstandenen und bleibenden Folgeschäden für die betroffenen Grenzregionen.“

Es sei wichtig, für grenzüberschreitende Waren- und Pendlerbewegungen nicht nur schrittweise Regelungen zu erlassen. Alle erforderlichen Maßnahmen sollten rechtzeitig und transparent kommuniziert werden und zwischen beiden Seiten der jeweiligen Grenze abgestimmt sein. „So können Handwerksbetriebe rechtssicher planen und gewachsene grenzüberschreitende Verbindungen zum Wohle beider Seiten können bewahrt werden“, so Reichhold abschließend.

Das vollständige Papier finden Sie unter: www.bwht.de/grenzdienstleistungen

Quelle: Marion Buchheit

Anzeige Swopper

Das könnte Sie auch interessieren…

WM 2026 Kostenfalle ?

Wird die FIFA Fußball WM 2026 zur Kostenfalle für Fußballfans? Die FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko wird eines der absoluten Highlights des Kalenderjahres und das nicht nur aus sportlicher Sicht, denn ein Event eines solchen Ausmaßes...

BMW rollt Hang hinab und verursacht hohen Sachschaden

Zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden kam es am Mittwochmittag in der Neuwiesenstraße. Ein 37-jähriger Mann hatte gegen 13:25 Uhr seinen BMW am rechten Fahrbahnrand abgestellt und war gerade ausgestiegen, als sich das Fahrzeug plötzlich selbstständig...

Auffahrunfall auf der A6 bei Sinsheim verursacht hohen Sachschaden

Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 6 bei Sinsheim ist am Dienstagmorgen ein erheblicher Sachschaden entstanden. Ein 64-jähriger Mann war gegen 9.30 Uhr mit seinem Toyota auf der mittleren Fahrspur in Richtung Heilbronn unterwegs, als sich zwischen den...

 Sinsheim – Veranstaltungen / Gewerbe

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise

Archiv

Hier könnte Ihr Link stehen