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Das will Marco Kurz in Augsburg sehen: Glaube, Wille, Bereitschaft

23. Februar 2013 | Das Neueste, TSG 1899 Hoffenheim

Am Samstag (23. Februar, 15.30 Uhr) muss die TSG in Augsburg antreten. Beim direkten Konkurrenten im Kampf um den Relegationsplatz. 16. gegen 17.. 16 Punkte gegen 15 Punkte. „Das wird kein schönes Spiel, das wird eine Schlacht“, sagte TSG-Manager Andreas Müller am Donnerstagmittag bei der Pressekonferenz vor der Begegnung.

Die Augsburger haben in der Rückrunde von fünf Spielen nur eines verloren – am vorigen Spieltag beim 1:2 in Leverkusen. Sechs Punkte hat das Team von Trainer Markus Weinzierl in diesem Jahr geholt. „Das ist eine Mannschaft im Aufwind, die momentan viel Selbstvertrauen hat“, erklärte Manager Müller.

1899-Trainer Marco Kurz nimmt seine Profis in die Pflicht. „Ich verlange nichts Außergewöhnliches, keinen Hurra-Fußball, aber ich erwarte, dass jeder von der ersten Sekunde an seine Aufgabe erfüllt“, sagte er. Drei Dinge seien von Bedeutung: Glaube, Wille und Bereitschaft.

„Wir wollen im Kampf um den Relegationsplatz unseren Vorsprung verteidigen oder optimalerweise sogar ausbauen“, so Kurz. Die Marschrichtung für die Kraichgauer ist in Schwaben also klar – drei Punkte sollen her. Die Wahrheit liegt klischeehaft auf dem Platz. „Wir können unter der Woche viel reden und die Jungs vorbereiten, aber wichtig ist der Samstag – 15.30 und 17.15 Uhr“, erklärte Kurz.

„Wir müssen schon beim Warmmachen die Schienbeinschoner tragen“

Dass auf die TSG in der SGL Arena ein hartes Stück Arbeit zukommt, ist allen bewusst. „Wir müssen schon beim Warmmachen die Schienbeinschoner tragen“, erklärte Andreas Müller. Marco Kurz erwartet von seiner Mannschaft nach der Niederlage gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Sonntag eine „ganz klare Reaktion“. Jeder Einzelne sei gefordert.

„Die ganze Gruppe steht in der Pflicht. Jeder hier hat den Anspruch, Bundesliga zu spielen. Das müssen die Jungs auf dem Platz zeigen. In jedem Duell – Mann gegen Mann“, so Kurz. Den Sieg müsse sich die Mannschaft „mit einer gewissen Härte verdienen“.

Um sein Team vorzubereiten, appellierte er auch an den Stolz und die Ehre der Spieler. Angst empfindet er vor dem wichtigen Duell keine. „Ich gehe so ein Spiel kämpferisch an. Da gibt es für Angst keinen Platz.“

Personell kann er fast auf den gesamten Kader zurückgreifen. Neben den Langzeitverletzten muss er lediglich auf Sven Schipplock verzichten, der seit dieser Woche zwar wieder mit der Mannschaft trainiert, für den ein Einsatz nach seinen Achillessehnenproblemen aber noch zu früh kommt. Roberto Firmino, Daniel Williams und Koen Casteels, die unter der Woche wegen unterschiedlicher Blessuren nicht immer trainieren konnten, sind hingegen wieder fit.

Quelle: TSG 1899 Hoffenheim

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