Dietmar Hopp Stiftung hilft in Hopps Heimatstadt behinderten Menschen und steuert 1,6 Mio€ bei

Richtfest im neuen Wohnheim der Lebenshilfe Sinsheim für Menschen mit Behinderung

(zg) Seit nunmehr 18 Jahren kämpft die Lebenshilfe Sinsheim für den Bau von weiteren Wohnheimplätzen für Menschen mit Behinderung.

Viele bürokratische Hürden galt es zu überwinden. Geeignete Grundstücke waren von staatlicher Seite nicht förderfähig und mussten wieder abgegeben werden, bis dann endlich mit Hilfe des Oberbürgermeisters der Stadt Sinsheim ein Grundstück im Herzen Sinsheims erworben werden konnte.

Viele Eltern und Angehörige behinderter Menschen hoffen sehnsüchtig auf einen Wohnheimplatz für ihre längst erwachsenen „Kinder“. Die Eltern sind inzwischen natürlich auch älter geworden und können die Betreuung und Pflege kaum noch leisten.

Und nun war es endlich soweit: Das Richtfest für das neue Haus am Ilvesbach wurde gefeiert!

„Dietmar Hopp war es ein besonderes Anliegen, die Lebenshilfe in seiner Heimatstadt in diesem lange geplanten und dringend benötigten Bauprojekt zu unterstützen“, betonte Heike Bauer von der Dietmar Hopp Stiftung. Sie überreichte einen Scheck über 1,6 Mio€ an die Vorsitzende der Lebenshilfe Sinsheim, Frau Ellen Barg. Dass es zu dieser außergewöhnlich hohen Spende gekommen sei, so Heike Bauer, liege daran, dass Herrn Hopp der Einsatz für Menschen mit Behinderung sehr wichtig sei und der Standort des Wohnheims soziale Teilhabe in einzigartiger Weise ermöglichen.

„Sie können sich nicht vorstellen, wie dankbar wir für diese Unterstützung sind“, so Ellen Barg, „denn neben den bürokratischen gab es natürlich auch große finanzielle Hürden!“

„Circa 6 Mio Euro wird dieses Haus kosten“, ergänzte Roland Bauer, der geschäftsführende Vorstand. „Dass ein gemeinnütziger Verein wie die Lebenshilfe Sinsheim eine solche Kostenlast ohne die Unterstützung der Dietmar Hopp Stiftung nicht hätte stemmen können, leuchtet unmittelbar ein!“

29 Einzelzimmer in vier Wohngruppen wird es geben und zusätzlich 12 Plätze in einer Tagesstätte für behinderte Menschen, erklärt Franz Oszter vom Architekturbüro O2R bevor er die vielen Interessierten zu Baustellenführungen einlud. Großen Wert lege man auf helle und freundliche Zimmer. Das Gebäude verfügt über moderne Technik und erfüllt KfW 40 Plus-Standard.

„Wir sind glücklich, dass der Bau nun so zügig voranschreitet“, freut sich Hans Wolfgang Riedel, der für Bauangelegenheiten zuständige Verwaltungsrat der Lebenshilfe Sinsheim. Er bedankte sich herzlich bei allen fleißigen Handwerkern der beteiligten und stets zuverlässigen Handwerkerfirmen!“

Geplant ist die Fertigstellung im dritten Quartal 2021.

Quelle: Roland Bauer

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Veröffentlicht am 19. September 2020, 20:54
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