Bleiben Sie informiert  /  Dienstag, 03. Februar 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Direkt zur Redaktion

[email protected]

Digitalisierung: Handwerk stärker in den Blick nehmen als bisher

19. Oktober 2014 | Das Neueste, Politik

(zg) Mit dem Schritt in die digitale Zukunft stehen vor allem kleine und mittlere Betriebe vor einer großen Herausforderung. Der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) begrüßte die Einsetzung einer heute von Ministerpräsident Kretschmann in seiner Regierungserklärung angekündigten interministeriellen Arbeitsgruppe. BWHT-Hauptgeschäftsführer Oskar Vogel forderte die Landesregierung auf, vor allem auch das Handwerk stärker in den Blick zu nehmen als bisher.

Es wäre kurz gesprungen, die Digitalisierung der Wertschöpfung unter das Schlagwort Industrie 4.0 zu fassen, mahnte Vogel. Die intelligente Vernetzung von Maschinen untereinander beeinflusse die Arbeitsweise aller Beschäftigten in Industrie, Handel oder Handwerk gleichermaßen. Vogel: „Der Wandel der Marktstrukturen und Vertriebswege betrifft in letzter Konsequenz alle Marktakteure.“ Das Handwerk sei auf den digitalen Marktplätzen längst vertreten und an den Wertschöpfungsprozessen beteiligt. Zwei Drittel der 133.000 Handwerksbetriebe im Land verfügten über eine eigene Homepage. Schnelles Internet sei die Voraussetzung für weitere Innovationen und Wachstum. Das gelte für den Zulieferbetrieb mit globaler Kundschaft genauso wie für das Bauhandwerk im ländlichen Raum.

Die Kommunikation zwischen Betrieb, Architekt und Bauherr verlaufe mittlerweile online. „Das bedeutet einen regelmäßigen Versand von Dateigrößen von einigen hundert Megabyte“, erklärte Vogel.  Doch rund 40 Prozent der Handwerksbetriebe beklagten, dass sie über kein ausreichend schnelles Internet für diese Herausforderungen verfügen. „Wir brauchen einen schnellen Ausbau von Glasfasernetzen auch im ländlichen Raum“, verlangte Vogel. Der Handwerkstag begrüße, dass das Land  seine Fördermittel von rund zwölf auf  30 Millionen Euro aufstocken will. Aber auch der Bund, der mit seiner digitalen Agenda das Ziel einer flächendeckenden Versorgung mit 50 Mbit/s bis 2018 ausgerufen hat, sei in der Pflicht: „Beispielsweise muss der Infrastrukturatlas der Bundesnetzagentur so weiterentwickelt werden, dass beim Breitbandausbau Synergieeffekte einer gemeinsamen Verlegung besser genutzt und Kosten gespart werden können.“

Quelle: Baden-Württembergischer Handwerkstag e.V.

Das könnte Sie auch interessieren…

Olaf Scholz zu Gast im Technik Museum Sinsheim

Olaf Scholz zu Gast im Technik Museum Sinsheim – Dialogveranstaltung zur Landtagswahl Bundeskanzler a.D. Olaf Scholz kommt am Mittwoch, 11. Februar, um 18 Uhr ins Technik Museum Sinsheim. Im Rahmen einer öffentlichen Dialogveranstaltung wird er gemeinsam mit dem...

WM 2026 Kostenfalle ?

Wird die FIFA Fußball WM 2026 zur Kostenfalle für Fußballfans? Die FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko wird eines der absoluten Highlights des Kalenderjahres und das nicht nur aus sportlicher Sicht, denn ein Event eines solchen Ausmaßes...

BMW rollt Hang hinab und verursacht hohen Sachschaden

Zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden kam es am Mittwochmittag in der Neuwiesenstraße. Ein 37-jähriger Mann hatte gegen 13:25 Uhr seinen BMW am rechten Fahrbahnrand abgestellt und war gerade ausgestiegen, als sich das Fahrzeug plötzlich selbstständig...

 Sinsheim – Veranstaltungen / Gewerbe

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise

Archiv

Hier könnte Ihr Link stehen