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Emotionaler und aggressiver Gegner

14. Oktober 2016 | Das Neueste, TSG 1899 Hoffenheim

TSG_Logo-Standard_4c KopieDer SC Freiburg kommt nach Hoffenheim. Am Samstag um 15.30 Uhr wird das Duell Nordbaden gegen Südbaden in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena angepfiffen. TSG-Cheftrainer Julian Nagelsmann blickt auf die Partie voraus.

JULIAN NAGELSMANN ÜBER …

… den Gegner.

Der SC ist eine sehr giftige Mannschaft. Sie spielen mit viel Emotion, sind jung und willig. Als Team pressen sie aggressiv und gehen sehr früh drauf. Sie bringen das auf den Rasen, was der Trainer am Rand vorlebt. Da muss ich auch als Trainer auf Emotionen vorbereitet sein. Letzlich ist es aber kein Duell Nagelsmann gegen Streich, sondern Hoffenheim gegen Freiburg. Die Spieler auf dem Platz entscheiden, wer am Samstag gewinnt, aber beide Trainer wollen darauf natürlich Einfluss nehmen. Neben der Emotionalität hat Freiburg auch starke Einzelspieler und in der vordersten Linie viel Tempo. Das macht sie gefährlich. Mit Vincenzo Grifo kommt ein Freigeist dazu, der sehr gefährliche Standards hat. Seine Spielfreude müssen wir zügeln.

… das Personal.

Soweit ich bisher informiert bin, kommen alle Spieler, die auf Länderspielreise waren, gesund zu uns zurück. Die Letzten werden am Donnerstag eintrudeln, Eduardo Vargas erst am späten Abend. Wir müssen sehen, ob er dann ein Kandidat für die Mannschaft ist. Er hat 22 Stunden Reise in den Knochen und sicherlich mit dem Jetlag zu kämpfen. Ich muss ihm in die Augen schauen und mit ihm sprechen, ob es geht. Pirmin Schwegler und Mark Uth werden der TSG weiterhin fehlen (Anm. der Red.).

… die sportliche Situation I.

Gewinnen wollen wir immer, gewinnen ist das Schönste im Sport. Wenn wir nun den dritten Sieg nacheinander feiern können, wäre das schön. So eine kleine Serie tut schon gut und ist ein lohnender Reiz für die Trainingswoche. Das Stadion wird fast ausverkauft sein, Freiburg ist nicht so weit weg und liegt im selben Bundesland. Das ist also ein Derby. Die sind immer besonders, auch wenn es letztlich nur, wie in jeder Partie, drei Punkte zu gewinnen gibt.

… die sportliche Situation II.

Wir haben in den vergangenen beiden Wochen unabhängig von der Länderspielpause unsere Halbjahresplanung im Training durchgezogen. Es gab zwei Schwerpunkte, an denen wir intensiv gearbeitet haben.

… die sportliche Situation III.

Ich hoffe, wir haben am Samstag die defensive Stabilität der vergangenen Spiele. Wir haben uns auf diesem Gebiet schon weiterentwickelt, aber zufrieden bin ich noch nicht. Ich strebe, auch wenn sie wohl nicht zu erreichen ist, nach Perfektion. Wir wollen so wenige Chancen des Gegners wie möglich zulassen. Im Idealfall natürlich gar keine, aber das wird schwer.

DIE BISHERIGEN DUELLE:

15 Mal spielten TSG und SCF bisher gegeneinander – zwölf Mal in der Bundesliga, einmal im DFB-Pokal und zwei Mal in Liga zwei. Die Gesamtbilanz spricht für das Team aus dem Breisgau – fünf Mal siegten die Freiburger, „Hoffe“ lediglich drei Mal, sieben Mal wurden die Punkte geteilt. Unter anderem endeten die vergangenen vier Partien mit einem Remis. Dabei ging es in Sinsheim immer torreich zu. Die beiden bisher letzten Spiele standen nach 90 Minuten jeweils 3:3.

DIE FORM DES GEGNERS:

Freiburg hat nach sechs Spieltagen drei Siege vorzuweisen, musste aber schon drei Mal dem Gegner gratulieren. Die Siege gab es allesamt zuhause im Schwarzwaldstadion, die Niederlagen in der Fremde – in Berlin, Dortmund und Köln. Den aktuell Zweiten, Dritten und Vierten der Tabelle. Da kann man mal verlieren. Der SC ist gut in Schuss und kommt mit Selbstvertrauen nach Nordbaden.

DAS SCHLÜSSELDUELL:

Dagegenhalten. Freiburg bringt einen sehr intensiven Spielstil mit nach Sinsheim. Kein Team ist in dieser Saison pro Spiel mehr gelaufen als die Freiburger (116,55 Kilometer), keines hat bei gegnerischem Ballbesitz mehr Kilometer zurückgelegt (299,75 Kilometer). Und das auch noch in hohem Tempo. Fünf Freiburger bringen es in der laufenden Spielzeit auf mehr als 100 Sprints. Darunter die Offensiven Vincenzo Grifo, Maximilian Philipp, Florian Niederlechner und Onor Bulut – diese machen die Wege keineswegs nur nach vorne, sondern sie laufen den Gegner beim Spielaufbau in höchstem Tempo an.

Quelle: TSG 1899 Hoffenheim


Weitere Berichte Über die TSG 1899 Hoffenheim  in unserer Rubrik: TSG 1899 Hoffenheim

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