Faninitiative „Empty Stands“ macht auf ME/CFS aufmerksam – Aktion bei Hoffenheim-Spiel geplant
Die Initiative „Empty Stands“ setzt sich aus Fußballfans zusammen, die an der Erkrankung ME/CFS leiden. Viele der Betroffenen erkrankten infolge von Infektionen wie dem Epstein-Barr-Virus, Grippe oder COVID-19. Auch Menschen mit Long Covid engagieren sich in der Gruppe. Aufgrund der schweren Symptome können viele ihr Fanleben nur noch stark eingeschränkt ausüben. Mit ihrer Initiative wollen sie auf die Krankheit und deren weitreichende Folgen aufmerksam machen.
In Zusammenarbeit mit der ME/CFS Research Foundation planen die Betroffenen Aufklärungsarbeit in Vereinen und Medien. Ziel ist es, mehr Verständnis für die Erkrankung zu schaffen und die Forschung zu stärken. ME/CFS, auch bekannt als Myalgische Enzephalomyelitis beziehungsweise Chronic Fatigue Syndrome, ist eine schwerwiegende und bislang noch wenig erforschte Krankheit. Sie führt bei vielen Erkrankten zu massiven Einschränkungen im Alltag. Die Initiative sieht hier einen großen Bedarf an gesellschaftlicher Aufmerksamkeit.
Ein zentrales Projekt ist eine Spieltagsaktion am 4. April 2026. Diese findet rund um das Heimspiel der TSG Hoffenheim gegen den FSV Mainz 05 statt. Geplant sind Aktionen im und um das Stadion, um Fans und Öffentlichkeit zu informieren. Die Veranstaltung soll ein Zeichen setzen und die Sichtbarkeit der Erkrankung erhöhen. Ziel ist es, die Stimme der Betroffenen stärker in den gesellschaftlichen Diskurs einzubringen.




