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FDP-Politikerin fordert Bewusstseinswandel

20. Januar 2020 | Das Neueste, FDP, Photo Gallery

Carina Konrad MdB im Austausch mit regionalen Landwirten in der Kurpfalz

(v. l.): Jochen Kief (Landwirt), Frank Köcher-Hohn (Stadtrat Hockenheim, Dr. Jens Brandenburg MdB, Carina Konrad MdB, Helmut Kief (Landwirt und Stadtrat Hockenheim)

(zg) Die stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Ernährung und Landwirtschaft Carina Konrad war vergangene Woche in der Kurpfalz unterwegs, um mit den Landwirten vor Ort über die Zukunft der Landwirtschaft zu diskutieren. Der hiesige FDP-Bundestagsabgeordnete und Bildungspolitiker Dr. Jens Brandenburg hatte die Agrar-Expertin und gelernte Landwirtin Konrad für zwei Veranstaltungen in die Region eingeladen.

Am Vormittag ging es in den Rhein-Neckar-Kreis zum Hockenheimer Bauernhof Kief und am Nachmittag weiter in den Neckar-Odenwald-Kreis nach Mosbach. Bei den gut besuchten Veranstaltungen machten die örtlichen Landwirte Ihrem Ärger Luft. Neben dem negativen Meinungsbild in der Öffentlichkeit fühlen sich die Landwirte vor allem durch immer neue Auflagen und Kostentreiber gegängelt. Nicht zuletzt deswegen sei es auch immer schwerer, überhaupt noch Nachwuchs für die Branche zu finden.

Auch Konrad sieht durch die aktuellen Entwicklungen die Landwirte in deren Existenz bedroht. Dafür machte sie nicht nur „sachlich falsche“ politische Entscheidungen wie die neue Düngemittelordnung verantwortlich, sondern verwies in Ihrem Vortrag auch auf die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit der Verbraucher. 90 Prozent der Verbraucher könnten sich vorstellen Bio-Lebensmittel zu kaufen, aber nur 5 Prozent täten dies wirklich. „Wer regionale Bio-Lebensmittel will, muss auch bereit sein, dafür einen angemessenen Preis zu bezahlen“, so Konrad, die als Landwirtin aus eigener Erfahrung spricht. Sie empfahl ihrem bildungspolitischen Fraktionskollegen Brandenburg, den Bewusstseinswandel bereits in den Kindergärten und Schulen anzustoßen und die Bedeutung von Lebensmittel sehr früh zu vermitteln.

Zum Schluss appellierte Konrad an die Bauern, aktiv zum Wandel des Meinungsbildes beizutragen und die Notlage auch als Chance zu begreifen.

Quelle: Julia Klein

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